Die roten Stifter dürften jetzt doch einsehen, dass es nicht so gut rüberkommt, wenn ausgerechnet sie sich aufführen, wie die der Umverteilung im Wege stehenden Reichen. Die SPÖ Steiermark hat sich nun doch entschlossen, ihre steuerschonende Konstruktion der Privatstiftung aufzugeben…
Man sollte diese vordergründig positiv erscheinende Einsicht aber relativieren, denn aufgegeben wurde ja nur die Privatstiftung. Die Konstruktion zur Steuerschonung wurde lediglich erneuert. Die SPÖ Steiermark hat ihr gesamtes, vorher in der Stiftung geparkt gewesenes, Vermögen nun einer gemeinnützigen Forschungs-GesmbH (ganz frisch gegründet – gehört natürlich auch der SPÖ Steiermark) gespendet. Durch die Spende an sich selbst erspart sich die Partei rund 10 Millionen Euro, welche ansonsten an Steuer bei der Auflösung der Stiftung fällig geworden wären. Alle Achtung, Hut ab! Bei soviel kapitalistischer Bauernschläue nehmen sich sogar die schwärzesten Neoliberalen aus, wie harmlos im Kaufmannsladen spielende Kinder …
Scheiss auf sozialistische Ideale, wird sich der Voves halt denken. Geld ist Geld und was ich habe, gebe ich nicht mehr her. Steuern sollen gefälligst die anderen zahlen, die Reichen und so…