Es kommt genauso, wie befürchtet. Die EU mutiert zu einer Monstrosität, die jeden Lebensbereich bis in letzte Detail regeln will. Es wird für niemanden ein Entrinnen geben. Jetzt gerade richten die Extrembürokraten den Sportanglern aus, dass nur ein registrierter Fisch ein guter Fisch ist…
Von einer gigantischen Datenbank, in der europaweit jeder einzelne gefangene Fisch aufscheint, träumen die EUDSSR-Bürokraten. Jeder Hobby-Angler soll künftig brav jeden Fisch am Amt eintragen lassen, damit die brüsseler Zahlenakrobaten eine Beschäftigung haben. Regelverstöße sollen mit einem Punktesystem geahndet werden. Eine Flensburger Fischerkartei sozusagen…
Wie die Extrembürokraten das im Detail handhaben wollen, ist nicht bekannt. Recht weit dürften sie dabei allerdings nicht gedacht haben, denn der Plan gründet auf der Unterstellung, dass die Fischer die Anzahl der gefangenen Fische genau melden – also die Wahrheit sagen. Hehe, gerade die Fischer…
Man müsste lachen, wenn es nicht so traurig wäre. Ein “Brüsseler Beamter” bringt nämlich “einigermaßen empört” laut www.süddeutsche.de auf den Punkt, wohin der EU-Zug fährt:
Es könne ja nicht mehr angehen, dass jeder Fischer mache, was er wolle, und die Europäische Kommission überhaupt keinen Überblick über die Fischbestände in ihrem Regierungsgebiet habe, sagt ein Brüsseler Beamter einigermaßen empört.
Dazu muss man nichts mehr sagen…
Die Verpflichtung zum Ausfüllen einer Fangstatistik in Österreich, gab es bereits vor der EU. Ohne ausgefüllte Statistik erhielt man keine neue Jahreslizenz. Dies ist bis zum heutigen Tage so.
Und Fischer sagen immer die Wahrheit
Allerdings haben Fische die Angewohnheit, nach ihrem Tod zu wachsen.
Petri Heil
Erich Reder
16. Feb. 2010 | #