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7. Mrz. 2010

Das schlägt dem Fass den Boden aus…

Orf-Teletext-Meldung vom 07.03.2010, 16.57 Uhr – Seite 123

Bei ihrem ersten Gipfel mit einem arabischen Land hat die EU Marokko aufgefordert, die Menschenrechte zu achten. Die EU unterstütze die Bemühungen für eine Modernisierung des nordafrikanischen Königreichs, sagte EU-Ratspräsident Herman Van Rompuy in Granada.

Die EU erwarte aber vor allem in der besetzten Westsahara auch Fortschritte bei den bürgerlichen Freiheiten und der Einhaltung der Menschenrechte, ergänzte er. Der marokkanische Ministerpräsident Abbas El Fassi räumte Verletzungen der Menschenrechte ein. Es handle sich aber um Einzelfälle, die wie in Europa bestraft würden.

Wenn gerade er, der den Chef der EU spielen darf, bei jemand anderen die „bürgerlichen Freiheiten“ einfordert, macht sich der arme Mann doch so lächerlich, dass es ärger gar nicht mehr geht. Gerade die EU lässt ja keine Gelegenheit aus, um die „bürgerlichen Freiheiten“ zu beschneiden. Die schreiben schon vor, ob man jemanden in seinen 4 Wänden rauchen lassen darf und welche Beleuchtung man zu haben hat – um nur zwei Beispiele zu nennen. Und jetzt wird mit Hochdruck daran gearbeitet, jegliche Kommunikation der Bürger zu screenen. Vielleicht sollte dem ollen Herman jemand verklickern, was die EU – deren Chef er ja spielt – gemeinhin so macht. Es ist ja wirklich nicht notwendig, dass man uns in der ganzen Welt wegen einem ahnungslosen Kasper auslacht. Wir werden eh schon so verarscht genug… ;)
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PS: Die Marokkaner werden sich ob der Rompuy-Ansage zunächst im falschen Film gewähnt haben. Nach dem ersten Schock werden sie sich aber sicherlich vor Lachen gebogen haben…

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