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18. Mrz. 2010

Die Bundes-ÖVP hat es also doch nicht geschaft, der Parteibasis in den Gemeinden von Niederösterreich, Tirol und Vorarlberg die Wahl zu versauen…

Und dabei hatte man sich so bemüht. Der Chef himself hat im Schweiße seines Angesichts so hart dafür garbeitet, dass er beinahe sein Gewicht halten konnte. Man denke nur an die Ankündigung von neuen Steuern bei gleichzeitiger Absegnung der Mindestsicherung (=Mehrausgaben). Freilich könnte man nun sagen, dass die desaströse Finanzlage zur Erschließung neuer Einnahmen für den Staat zwingt. Aber bei der Grundsteinlegung zur jetzigen Situation war Josef Pröll ja maßgeblich zugegen und die Festschreibung neuer, nicht zwingend notwendiger Ausgaben (Mindestsicherung) rechtfertigt das sowieso nicht. Aber auch Umweltminister Berlakovich hat sein Scherflein beigetragen. Sein andauerndes Missionieren für die Klimareligion kommt beim Fußvolk auch nicht so gut an…

Nun nimmt man aber gemeinhin an, das Gelaber der Bundespolitik zähle nicht für Gemeinderatswahlen, weil dort handfeste, perönliche Motive den Ausschlag geben würden. Grundsätzlich bin ich ja auch dieser Meinung. Aber warum torkelt dann die SPÖ von einer Wahlniederlage in die andere?

Wenn man sich umhört, erkennt man sehr schnell, dass genau die Themen, für die sich die (Bundes)SPÖ so aufpudelt – zB Umverteilung, kontinuierliche Beserstellung von Fremden etc, ihrer eigenen Basis am Arsch vorbeigehen. Die Leute interessiert viel mehr, wie sie in Sachen Job, Erspartem, Pension und Lebensstandard allgemein ohne gröbere Verluste durchkommen. Selbiges gilt für die abzockerische Klimareligion und den Anti-Raucher-Krieg. Der Spatz in der Hand ist einem in Krisenzeiten halt lieber, als die selbsverwirklichende Taube am Dach.

Mir kommt es so vor, als hätte die ÖVP bei den letzten Kommunalwahlen nur Glück gehabt, weil die Wähler noch nicht behirnt haben, was mit der Grundsicherung für ein Kuckucksei ins Österreichnest gelegt wurde und dass sie selber es werden zahlen müssen. Damit wird es aber bei kommenden Wahlen vorbei sein, denn die Leute dürften nicht mehr so leicht auf jeden Unsinn, nur weil er als Parteilinie vorgegeben wird, hereinfallen und deshalb auch zunehmend sogar Stellvertreter-Watschen (wie gerade eben die SPÖ spüren musste) austeilen. Und das ist gut so – wirklich gut… ;)

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