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29. Apr. 2010

Kinderpornografie dürfte in letzter Zeit zu einer regelrechten Seuche ausgeartet sein. Man wunderte sich, warum die Ausbreitung im Netz so explosionsartig erfolgte. Jetzt braucht man sich nicht mehr zu wundern…

Christian Engström hat was herausgefunden, was die (zB vom kleinen Franzosen, aber auch von Loser Brown gar so hofierte) Unterhaltungsindustrie noch bedenklicher erscheinen lässt. Da soll doch glatt ein von dieser bezahlter Lobbyistenlümmel gesagt haben:


“Kinderpornografie ist großartig, weil Politiker sie verstehen. Indem wir diese Karte ausspielen, können wir sie dazu bewegen, Website zu blockieren. Sobald sie das gemacht haben, kriegen wir sie dazu, Filesharing-Websites zu blockieren”

[Zitat: DiePresse]

Aha, für die Unterhaltungsmafia kommt also die Kinderpornoinflation gar nicht ungelegen. Sie ist also nur ein Mittel zum Zweck, das Internet zu zensieren, um ihr eigenes, veraltetes und jegliche Kreativität vermissen lassendes Geschäftsmodell bequem über die Runden zu bringen.

Nun wäre es aber nicht so verwerflich, einen bestehenden Umstand für seine geschäftlichen Zwecke auszunutzen. Es zeigt sich aber sehr oft, dass neue Realitäten erst für die Geschäftszwecke geschaffen werden. Man denke da nur daran, wie eifrig die Pharmaindustrie (mit ihren WHO-Lakaien) darin ist, Krankheiten zu designen, um sie dann mit ihren Produkten heilen zu können (zB Schweinegrippe etc). Und kommt nicht immer, wenn es bei den Computer-Security-Firmen etwas lau wird, im richtigen Augenblick ein neuer Computervirus daher?

So gesehen würde es eher an ein Wunder grenzen, wenn die Musikmafia mit der Kinderpornografie nichts zu zun hätte. Man weiß ja angeblich nicht, auf wessen Servern der Dreck liegt. Könnte es nicht sein, dass die Unterhaltungsindustrie auch ein Großteil der Schweiniglindustrie ist oder zumindest diese fördert, um die Politik für ihre Zwecke zu manipulieren? Also zutrauen würde ich es ihnen jedenfalls und auch die europäischen Politiker sind dämlich genug, darauf reinzufallen… ;)

19. Apr. 2010

Die seit Jahrzehnten angedachte, bearbeitskreiste und angekündigte Verwaltungsreform wird´s ja noch nicht sein, aber die Beamtenministerin und oberste Quotenlady kündigt Einsparungen bei den Planstellen an…

Bis 2014 will der Bund 2917 Planstellen in der Verwaltung einsparen und das würde dann eine Einsparung von 350 Millionen Euro ergeben. An und für sich ist das ja ein guter Weg, der da eingeschlagen wurde. Leider weiß man als gelernter Ösiländer, dass da mit der Rasenmähermethode vorgegangen wird. Dh dann, dass (obwohl Polizei, Lehrer und Justiz ausgenommen sind) auch Bereiche drankommen werden, die jetzt schon unterbesetzt sind.

Auch sollte Frau Heinisch-Hosek vielleicht auch einmal in Erwägung ziehen, ein paar Worte mit dem Parlament zu wechseln. Was kann das Einsparen von ein paar Planstellen denn bringen, wenn am Fließband unsinnige Gesetze beschlossen werden, die dann wieder teuer vollzogen werden müssen? Vielleicht würde eine zehnprozentige Drosselung der Sinnlosgesetzeproduktionsstätte eine noch größere Einsparung bewirken. Zumindest wäre dann viel mehr Spielraum für die Reduzierung des Beamtenapparates. Jeden Schas muss der Staat ja schließlich nicht regeln… ;)

Wenn ich mir die kolportierten Zahlen so anschaue, kommt mir da aber dann doch etwas spanisch vor. 350 Mille bei 2917 Stellen – da nehme ich doch glatt einmal den Taschenrechner zur Hand. Na ja, recht teure Beamte sollen da den Stiefel bekommen. Die bald entsorgt werdenden Staatsdiener dürften durchschnittlich an die 120.000 € (brutto) im Jahr verdienen. Bemerkenswert ist das schon, denn bis jetzt wurden bei sowas ja immer nur “Putzfrauen” eingespart. Außerdem bin ich gespannt, wo die Gute so viele so gut verdienende Beamte hernehmen will. Die Beamten, die ich kenne, haben vielleicht 30.000.- brutto und in den Gehaltstabellen kann ich die ministerielle Berechnung auch nicht annähernd nachvollziehen. Sind wir etwa gerade wieder einmal dabei, kräftigst verarscht zu werden… :)

13. Apr. 2010

94 Gebäude stehen in Hallstatt bereits unter Denkmalschutz und 150 weitere – mittelfristig sogar bis zu 280 – sollen noch folgen, sodass dann ganze Ortsteile betroffen wären. Weil es so viele öffentliche Gebäude in Hallstatt gar nicht gibt, soll auch massig Privatbesitz denkmalgeschützt enteignet werden…

Jetzt dürfte es den Hallstättern aber reichen. 80 Prozent der Bewohner haben bereits gegen den Denkmalschutz eines Großteils der Ortschaft unterschrieben. Der Bürgermeister befürchtet, dass im Falle des Falles die Jungen wegziehen könnten. Auch ich kann mir das gut vorstellen. Wer, bitte schön, möchte denn schon in einem Museum unter Aufsicht abgehobener wiener Bürokraten leben?

Bürgermeister Alexander Scheutz (SPÖ) dürfte ein aufrechter Mann sein und auch über entsprechend Rückgrat verfügen. Er und seine Hallstätter sind fest entschlossen und wollen notfalls sogar den UNESCO-Welterbe-Status zurückgeben. Recht haben sie, wenn sie sich gegen die drohende Enteignung wehren. Es ist nämlich nicht einzusehen, warum man sie aus Denkmalschutzgründen dazu zwingen will, in einem Freilichtmuseum zu wohnen, während man es auf der anderen Seite wildgewordenen Achitekten locker gestattet, sich mit im Sommer ohne Klimaanlage gänzlich unbewohnbaren Glaspalästen zu selbstverwirklichen… :)

12. Apr. 2010

Es kommt nicht so oft vor, dass mir Ideen von den Grünen nicht sauer aufstoßen. Der sogenannte Sonnenscheck, den die Grünen jetzt im Burgenland vorschlagen, ist aber etwas wovon sich andere Parteien getrost eine Scheibe abschneiden könnten…

Der Vorschlag der Grünen betrifft die Photovoltaik und beinhaltet eine anständige Direktförderung der Anlagen und das – was besonders wichtig ist – vorwiegend für private Haushalte. Meine Rede, eine nachhaltige, von Importen unabhängige Energiewirtschaft geht nur über viele kleine Erzeuger auf einem staatlichen Netz und keinesfalls über wenige Konzerne, deren Besitzer sich ökologisch gefördert deppert verdienen (siehe Windmühlenwald auf der Parndorfer Platte). Die burgenländischen Grünen gehen aber noch einen Schritt weiter. Im Energiescheck enthalten ist auch ein 1:1-Tausch von Strom, dh der am Tag zu viel produzierte Solarstrom geht ins Netz, um dieselbe Menge am Abend oder in der Nacht zum gleichen Preis (1:1) wieder aus dem Netz zu beziehen. Sollte wirklich einmal sowas kommen, würde sogar ich ein paar Tausender in die Hand nehmen – als Klimaleugner natürlich nicht wegen dem CO2… ;)

Freilich ist mir bewusst, wie gering die Chancen auf eine Verwirklichung so eines Sonnenschecks tatsächlich sind. Die anderen Parteien können so etwas keinesfalls zulassen. Wo kämen wir denn da hin, wenn sich Hinz und Kunz ihren Strom selber erzeugen könnten und wen sollten die Energiekonzerne dann aussackeln? :)

11. Apr. 2010

Wie es aussieht sind in den Niederlanden die liberalen, multikulturellen Höhenflüge vorbei und es steht eine harte Landung ins Haus. Nix mehr mit fliegender Holländer, social crash ist angesagt…

Überrascht hat es mich schon, als ich lesen musste, dass die Niederlande in den nächsten 4 Jahren 35 Milliarden Euro einsparen müssen. Die Krise alleine kann das wohl nicht verursacht haben, da dürften die Holländer auch etwas zu gut gelebt haben. Jetzt dürfte den Bürgern dort die Rechnung gelegt werden – mit Zins und Zinseszins.

Wenn man sich anschaut, was von einer Sachverständigenkommission zur Budgetkonsolidierung vorgeschlagen wurde, kommt einem wahrlich das Gruseln:

  • 775 Euro Selbstbehalt bei der Krankenversicherung (pro Person und Jahr)
  • Streichung der Absetzbarkeit der Hypothekenzinsen für Häuslbauer (die überhöhte Grundsteuer bleibt aber bestehen)
  • Kürzung des Mindestlohnes um zehn Prozent
  • Kürzung des Arbeitslosengeldes um mindestens zwanzig Prozent
  • Streichung der Stipendien (nur voll rückzahlbare staatliche Kredite)
  • Radikale Kürzungen des Verteidigungsetats
  • Radikale Kürzungen der Entwicklungshilfezahlungen
  • Radikaler Umbau/Verkleinerung des öffentlichen Dienstes und des Beamtenapparats (zB Privatisierung der Feuerwehr etc) Anhebung des Pensionsalters auf 67

Starker Tobak also, den die niederländischen Experten da vor einer Wahl (?!?) den Bürgern kredenzen. Respekt nötigt die Tatsache, dass offenbar alle Parteien die Budgetkonsolidierung unterstützen, ab. Noch mehr Respekt sollte man aber den holländischen Bürger zollen, die, wie es scheint, die Sparmaßnahmen auch hinnehmen werden. In DiePresse heißt es dazu:

Dass man die Sparmaßnahmen offen vor der Wahl diskutiert, wird nicht als Nachteil gesehen. Denn mehr als Einschnitte fürchten die Niederländer vor allem eines: Dass sie das Griechenland Nordwesteuropas werden.

Man darf gespannt sein, wie es da weitergehen wird.
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PS: Jedenfalls wäre es vielleicht nicht schlecht, wenn sich auch unsere Finanzlenker – Pröll und Schieder – das holländische Papier zu Gemüte führen würden. Wir müssen ja nicht so viel einsparen und deshalb würde es genügen, sich ein paar Punkte herauszupicken. Der Selbstbehalt bei der Krankenversicherung (prozentual mit Deckelung), Kürzungen der Entwicklungshilfe (zumindest dorthin, wo sie offensichtlich nicht adequat verwendet wird) und Straffungen im öffentlichen Dienst würden sich da gleich einmal anbieten. Letzteres müsste aber von der Gesetzgebung ausgehen und sich auf die Streichung bzw nicht Neubeschließung von blödsinnigen Staatsaufgaben beziehen (hier könnte man getrost die grassierende Vorbots- und Regulierungswut als Beispiel anführen, denn jedes Verbot muss von öffentlich Bediensteten überwacht werden… ;) ).

8. Apr. 2010

Unsere EU-Plutzer verhandeln gerade unter strengster Geheimhaltung das ACTA-Abkommen, welches ausschließlich gegen das eigene Volk gerichtet ist und nicht einmal den Halsabschneidern der Medienkonzerne (für die sich ja die EU die Mühe macht…) etwas bringen dürfte…

Mich ärgert der Inhalt des Abkommens ja schon seit er überhaupt ruchbar geworden ist. Besonders die Three-Strikes-Out-Regel, die es beinhalten soll, ist mit nichts zu rechtfertigen. Jemand ohne Internetanschluss ist in der heutigen Zeit de facto vom Leben ausgesperrt – ein Ausgestoßener sozusagen. So eine Strafe kann mit den Grundrechten nicht vereinbar sein, denn nicht einmal bei tatsächlichen Terroristen, Mördern oder Kinderschändern wurde so etwas angedacht. Und bei filesharenden Kids soll es ohne richterliche Kontrolle, ohne Prüfung und ohne jegliche Verteidigungsmöglichkeit nur auf Zuruf der Medienindustrie möglich sein…

Nahezu täglich sickert etwas von ACTA durch und ist dann natürlich auch gleich in den Medien. So einen Artikel habe ich mir gestern durchgelesen und mit staunen die von ACTA erfassten Länder zur Kennntis nehmen müssen. Es geht also um die EU, die USA, Australien, Kanada, Japan, Südkorea, Mexiko, Marokko, Neuseeland, Singapur und die Schweiz. Eh toll, China ist gar nicht dabei. Ein Abkommen zum Schutze geistigen Eigentums und der Meister der Kopien ist gar nicht an Bord? Läuft bei den Verhandlern eigentlich noch alles rund? Das ist ja so, als wollte man gegen Korruption vorgehen und ließe die Lobbyisten außen vor… :)

Man kann jetzt nur hoffen, dass das EU-Parlament der Kommission unmissverständlich sagt, wo sie sich ACTA hinstecken kann. Sollte diese Sauerei tatsächlich durchgehen, dann gehörte die ganze brüsseler Saubande wirklich bei Zeiten zum Teufel gejagt… ;)

7. Apr. 2010

Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner, ursprünglich von mir mit einer gewissen Vorschusssympathie bedacht, gibt sich derzeit die allergrößte Mühe, unbeliebt zu werden…

Da ist einmal das Solariumverbot für Jugendliche, welches er mit Verordnung gerade durchdrückt. Natürlich stört das die Masse der Österreicher nicht groß, trifft es doch hauptsächlich die Krocha und die sind ja eine Minderheit. Der Herr Minister dürfte in seinem Eifer gar nicht erkennen, wie abgrundtief widersinnig es ist, 16-jährige wählen und damit die Geschicke des Staates mitbestimmen zu lassen und auf der anderen Seite ebendiesen die erforderliche Intelligenz zum Umgang mit Bräunungsgeräten abzusprechen. Jemandem, der 1 und 1 zusammenzählen kann, ist auch sonnenklar, dass die betroffenen Jugendlichen weiterhing gebräunt durchs Leben gehen werden. Es dürfen sich jetzt halt die Erzeuger/Händler von Heimgeräten freuen, denn diese werden vermehrt verkauft werden. Aber vielleicht ist ja gerade das die Intention des Ministers. Man weiß heutzutage ja nie, wer gerade für wen korrumpiert lobbyiert… ;)

Der Minister mit der stets tadellosen Frisur sieht sich aber auch bemüssigt, in die Debatte um das drohende, alltagsfaschistische Rauchverbot in Lokalen einzumischen. Er sieht auf “EU-Ebene” eine “Tendenz” zu einem Totalverbot. Verwunderlich ist aber auch dieser Vorstoß nicht, denn Mitterlehner hat die brüsseler Karotte schon vor der Nase hängen gehabt. Er war ja schon einmal als Kandidat für einen EU-Kommissarsposten genannt worden. Da ist es doch ganz normal, sich beim Lobbyistenpack einzuschleimen, damit´s beim nächsten Mal auch klappt. Um die Befindlichkeiten im eigenen Land kann man sich da ja dann nicht auch noch kümmern… ;)

Der gute Mann sollte aber einmal in sich gehen, und nachdenken wofür er eigentlich bezahlt wird. Gesundheitsminister ist nämlich ein anderer und ich könnte mir vorstellen, dass derzeit in zu erledigenden Wirtschaftsangelegenheiten auch nicht gerade Mangel herrscht. Aber wie es scheint, dürfte uns Herr Mitterlehner in Erwartung der brüsseler Goodies schon abgehakt haben.

Ich bin schon gespannt, wann die ÖVP dem Reini die Hammelbeine langzieht. Ich kann mir nämlich nicht vorstellen, dass diese abgehobene Wählervertreibungsaktionen von der Parteileitung goutiert werden. Na gut, der Parteileitung ist es vielleicht noch wurscht, der Parteibasis aber gewiss nicht. Jedenfalls sollte sich auch bei den Schwarzen niemand wundern, wenn derweil die FPÖ immer stärker wird… ;)

5. Apr. 2010

Beim Herumsurfen ist mir dieser Test auf Kurier.at zur Feststellung des biologischen Alters und der Lebenserwartung aufgefallen. Obwohl ich von solchen Tests absolut nichts halte, habe ich aus Jux und Tollerei die Fragen brav und wirklich ehrlich beantwortet. Und das war dann die Überraschung:

Bei Fortsetzung Ihres derzeitigen
Lebensstils liegt Ihre Lebens-
erwartung am wahrscheinlichsten
bei 84.8 Jahren.

Ihr biologisches Alter
beträgt 48.9 Jahre.

84,8 Jahre also. Nicht schlecht, wenn man bedenkt, dass aktuell die Lebenserwartung von Männgern bei 77,62 Jahren liegt und ich als seit Urzeiten rauchender, dem Alkohol überhaupt nicht abgeneigter Fast-nur-Fleischesser Obst generell meide. Ich hoffe nur, dass die Pensionsversicherungen hier nicht mitlesen, den nachher erhöhen mir die Falotten noch die Prämien… :)

Nun ist klar, dass man solchen Tests keinesfalls große Bedeutung beimessen sollte. Demjenigen, der aufmerksam durchs Leben geht, eröffnen sich dadurch aber dann doch einige Informationen. So ein Test wird idR nicht von Dummschädeln erstellt, sondern die Leute denken sich etwas dabei. Viele Fragen betreffen die Rauch- und Alkoholgewohnheiten, viele aber auch die seelische Zufriedenheit (Job, Freunde etc). Wie gesagt, ich habe alle Fragen nach bestem Wissen und Gewissen beantwortet und hätte eigentlich erwartet, günstigstenfalls irgendwo knapp über 70 eingestuft zu werden. Die Kurier-Serie behandelt ja das Thema Gesundheit. Und das ist die Spielwiese alltagsfaschistischer Tugendbolde und man hätte also erwarten müssen, als Raucher und Trinker kräftig herabgestuft zu werden. Scheinbar aber werden sportliche Betätigung und seelische Zufriedenheit genauso ins Plus gewertet, wie Tabak und Alkohol ins Minus, was den Test einmal sympathisch erscheinen lässt.

Natürlich deckt sich das aber nicht mit den Dogmen der alltagsfaschistischen Tugendmafia, welche (bewusst oder unbewusst) die Angelegenheiten der Pharmahaie lobbyieren. Die Prediger dort wollen alles (Rauchen, Alkohol, Fleisch etc) verbieten und ALLE zu willenlosen veganischen Grünteesäufern machen… ;)

Sie übersehen dabei nur, dass sie dabei sind, den Teufel mit dem Beelzebub auszutreiben. Jeder Zwangsbekehrte wird nämlich nicht glücklich sein – Unterdrückte sind das ja nie. Und eben das schlägt sich dann in Krankheit und letztendlich in der Lebenserwartung nieder. Der größere Teil der Tugendbolde ist nur auf dem Holzweg, weil er die Zusammenhänge nicht behirnt (die plappern nur gutmenschlich nach was ihnen vorgegeben wird) und freuen sich, anderen ihren Willen aufzwingen zu können. Den anderen aber, und das sind die gefährlicheren, ist die Gesundheit der Menschen vollkommen wurscht. Denen geht es nur darum, dass das Kartell seine Drogen (Antidepressiva, Nikotinentwöhnungszeug etc) verticken kann… ;)

3. Apr. 2010

Eine gute Nachricht ist es jedenfalls, dass die frischgebackene Wissenschaftsministerin Beatrix Karl bei der ÖH-Wahl 2011 kein E-Voting einsetzen will. Leider hat die Sache einen exorbitanten Schönheitsfehler…

Das eVoting bei der letzten ÖH-Wahl sei kein Flopp, sondern ein Erfolg gewesen, meinte die Frau Karl. Sie möchte es nur nicht bei der nächsten Wahl einsetzen, weil sich die dazu erforderliche Bürgerkarte noch nicht allzu großer Beliebtheit erfreuen würde. Die Gute zeigt hier eindrucksvoll vor, wie man aus dem falschen Motiv das Richtige tun kann. Ist natürlich auch eine Leistung, wenngleich sich dadurch die gute Tat als Zufall herausstellt… ;)

1. Apr. 2010

In der Propaganda für den Lissabon-Knebel-Vertrag kam recht oft vor, dass doch erst durch diesen die Bürgerinitiative – ich glaube, man bezeichnete sie oft auch als Element der direkten Demokratie – eingeführt werden würde. Jetzt, gar nicht so lange nach dem verabredeten Durchwinken des Vertrages, sagt uns EU-Kommissar Maros Sefcovic gleich einmal recht deutlich, wo wir uns die Bürgerinitiative hinstecken können

Im Vorschlag der Kommission, welchem noch der Rat und das Parlament zustimmen müssen, sind nämlich Hürden für Bürgerinitiativen enthalten, die durch nicht zu überbietende Schwammigkeit der Willkür Tür und Tor öffnen. Demnach sollen Initiativen, die scherzhaft oder missbräuchlich sind oder deutlich gegen die Werte der Union verstoßen schon im vorhinein verhindert werden können.

Viele sind jetzt enttäuscht, ich nicht. Es ist ja sowieso vollkommen wurscht, was zugelassen wird und was nicht. Wenn das Lobbyistenpack dagegen ist, geht jede Bürgerinitiative ins Leere – unerheblich, ob 1, 10 oder 350 Millionen EU-Bürger unterschreiben… ;)

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