Seiten

Kategorien

Archive

Meta

Schlagwörter

Ärztekammer ÖBB ÖVP Übergewicht bawag Die Grünen Donnerbauer EU EU-Parlament Experten FPÖ Hirt Internetsperren Jarolim Komasaufen Nova Rock Obama ORF Rauchen Schwarzenegger Selbstbehalt SPÖ Vorsorge

Links

26. Mai. 2010

Ein von den Guten still geduldeter eiserner Vorhang besteht ja schon lange an der Südgrenze der USA. Nun setzt der Göttliche aber noch eins drauf…

500 Millionen Dollar und die Nationalgarde (1200 Mann) schickt er an die amerikanisch-mexikanische Grenze, um illegale Einwanderer und Drogen abzuwehren. Irgendwie komisch ist das schon, denn ohne es genau zu wissen denke ich, die US-Nationalgarde wird für Notfälle wie Katastrophen oder Krieg zuständig sein. Bedeutet das jetzt, dass Barack Obama illegale Einwanderer als Katastrophe ansieht oder gar Krieg gegen sie führen will?

Und was sagen die Politisch Korrekten dazu? Na, natürlich nichts. Es ist ja der Heilsbringer, der da die Grenzen dicht macht und den Einfall der armen Leute mit Soldaten zurückschlagen will. Hätte George Bush nur einmal kurz an sowas gedacht, da wäre aber die PC-Luzi nicht zu knapp abgegangen – und das weltweit… ;)

26. Mai. 2010

Loser Brown hatte aus Großbritannien einen alltagsfaschistischen Nannystaat gemacht. Hoffnung ist aber in Sicht, denn die Briten haben ihn zum Teufel gejagt

Das Duo David Cameron und Nick Clegg dürfte die Hoffnungen erfüllen. In der Regierungserklärung wurde dem vorgeblich antiterroristischen Überwachungswahn genauso der Kampf angesagt, wie den missionarisch-bevormundenden Eingriffen im Gesundheits- und Familienwesen. Natürlich muss man abwarten, was von den Ankündigungen wie umgesetzt wird. Ich habe aber ein gutes Gefühl für die Briten. Die beiden Parteien (Torries und Liberaldemokraten) werden das nämlich auch im Wahlkampf versprochen haben. Das alleine rechtfertigt natürlich großen Optimismus keineswegs (was wurde nicht alles schon in Wahlkämpfen versprochen…). Das was mich aber optimistisch macht, ist die Tatsache, dass die Beseitigung des brown/labourschen Überwachungs- und Bevormundungswahns nicht nur nichts kostet, sondern wahrscheinlich sogar eine Menge Geld einspart. Und auch den Briten stehen die Schulden schon bis über die Ohren… :)
.
.
.
.
.
PS: Wenn Cameron und Clegg auch noch die alltagsfaschistischen Teile des Rauchverbotes aufheben, dann werde ich sie endgültig in mein Herz einschließen – und zwar bis in alle Ewigkeit… :)

23. Mai. 2010

Der weltmeisterlich vom Teleprompter lesende Messias hat gesprochen. Eine Neue Weltordnung hat er im Sinn…

Der Mann tut ganz so, als ob wir nicht ohnehin wüssten, dass die monströsen Magnaten eine neue Ordnung (die uns Gewöhnlichen imho überhaupt nicht gefallen wird) zum Ziel haben und dass die sich zur Erreichung dieses Ziels der Marionetten in der Politik bedienen. Der gute Mr President hat in seinem Eifer beim lobbyieren für die Magnaten wahrscheinlich gar nicht bemerkt, dass er damit seinem Vorgänger George Bush immer ähnlicher wird. Hat der nach 0911 nicht auch fortwährend von einer neuen Weltordnung geredet? ;)

Wunder ist das natürlich keines, arbeitete dieser doch für dieselben Dunkelmänner, deren Ziele schon seit einiger Zeit auf der Dollarnote dokumentiert sind. Bemerkt nur niemand – bzw werden die, die es bemerken sofort als dümmliche Verschwörungstheoretiker (günstigstenfalls) oder Nazis (schlimmstenfalls) heruntergemacht…

http://www.diealternativen.de/dollar-noten.htm
http://www.wahrheitssuche.org/neueweltordnung.html

Alles nur Unsinn, von sich was zusammenspinnenden Verschwörungstheoretikern geschrieben. Aber was, wenn nicht….
.
.
.
.
.
PS: Interessant dabei ist auch, dass wir eben dabei sind, nach ca 2150 Jahren Zeitalter des Fisches in jenes des Wassermannes (ea / enki / triton / poseidon / neptun) überzutreten und der Maya-Kalender auch gerade zu Ende geht… ;)

21. Mai. 2010

Mit 750 Milliarden bürgen diejenigen, die fast pleite sind, für diejenigen, die ganz pleite sind. Dass die gesamte EU bis über beide Ohrwaschln verschuldet ist und dass für diese Schulden letztendlich der gewöhnliche Bürger blechen wird müssen, weiß jetzt wohl schon der letzte Dorfdepp. Da war es wahrlich an der Zeit, dass ein Zeichen gesetzt wird…

Und ein Zeichen wurde eben gesetzt – und was für eines. Die Sekretariatszulage von derzeit läppischen 17.540.- Euro der EU-Parlamentarier wird um läppische 1500 Öken erhöht. Ja, es geht genau um die Sekretariatszulage, durch die ein Großteil der EU-Abgeordneten zu Betrügern wurde (übrigens, die Sache dürften die feinen Herrschaften klammheimlich fein planiert haben, denn gehört hat man davon nichts mehr;) ).

Wäre in der lobbyismuszerfressenen EU-Bürokratenbande noch ein Funken Anstand vorhanden, dann würden sie in Zeiten, wo die Bürger massiv zur Kasse gebeten werden müssen, nichts – absolut nichts – erhöhen, was auch nur den Anschein einer eigenen Einkommenserhöhung erregen könnte. Ja, ein Funken Anstand wäre dazu halt nötig…

18. Mai. 2010

Action gibt es derzeit in der EU genug. Zur Volksbefriedung nimmt eine neue Steuer Gestalt an – die Transaktionssteuer…

Nach Misswirtschaft und milliardenschweren Euro-Hilfstpaket muss Geld eingetrieben werden. Das ist jedem klar, denn durch die ausufernden Staatsverschuldungen steht Europa am Rande des Ruins. Die Führer der Mitgliedstaaten stehen mit dem Rücken zur Wand. Einerseits funktioniert das normale Wirtschaften (schnell ein paar Milliarden ausleihen, die nächsten werden schon zahlen… ;) ) nicht mehr und zudem sind die Fehlbeträge so dramatisch, dass bei einer alleinigen Lösung mit Massensteuern diese so hoch ausfallen müssten, dass dem dummen Volk einmal wirklich die Augen aufgehen könnten. In ihrer Not sind unsere Fürsten nun dabei, gegen das Lobbyistenpack aufzustehen und eine Finanztransaktionssteuer einzuführen.

Auf den ersten Blick scheint also alles in Ordnung. Die Reichen zahlen gemeinsam mit jenen, welche die Krisen verursacht haben, die Zeche. Unser aller Lieblingskanzler wird damit genauso zufrieden gestellt sein, wie der Großteil der übrigen Ösiländer…

Die Sache hat nur einen gewaltigen Haken. Wer sind denn diejenigen, welche eine Transaktionssteuer berappen werden müssen? Es wird sich wohl hauptsächlich um Banken, Versicherungen, Fonds etc handeln. Die sind ja dazu da, Geld zu vermehren und für ihre Kunden die besten Konditionen herauszuhauen. Wenn die eine neue Steuer bezahlen müssen, werden die Kunden halt um diese Steuer weniger Prozente bekommen. Und die Kunden sind wir alle mit unseren Versicherungs- und Pensionsvorsorgeverträgen, Fondssparbüchern, Lebensversicherungen etc. Also – wer zahlt denn nun die Transkationssteuer? Richtig – wir alle zahlen. Es ist defacto vollkommen dasselbe, als wenn die MWSt erhöht werden würde.

Und weil das die Lobbyistenbande auch wissen wird, keimt in mir der Verdacht, dass diese sich mit den EU-Granden längst geeinigt hat und die Sache mit der Transaktionssteuer nur deshalb wie geschmiert läuft. Es schaut also ganz so aus, als ob wir alle gerade wieder dabei sind, kräftigst über den Tisch gezogen zu werden… :)

16. Mai. 2010

Unabsichtlich” wäre es passiert, es sei ihnen klar, “schwer versagt” zu haben, es sei ohne ihr Wissen “eine experimentelle Software” eingesetzt worden und “die Aufrechterhaltung des Vertrauens der Menschen” sei grundlegend für alles, was sie machen würden. Bei Google muss nach der verpatzten Fleißaufgabe bei Streetview die Kacke aber mächtig am Dampfen sein…

Google musste also auf Druck des deutschen Bundesverbraucherministeriums zugeben, dass im Zuge der Datenaufnahme für Streetview auch in privaten WLAN-Netzen herumgeschnüffelt wurde. Man beeilt sich beim Konzern nun, die Sache einerseits herunterzuspielen und andererseits den zerknirschten Selbstgeißler zu geben. Die Googler verhalten sich dabei, wie ein während der Schularbeit beim Schummeln erwischter Musterschüler. Das alleine wäre noch gar nicht so schlimm, damit müssen sie selber fertig werden. Wirklich grauslich ist aber, dass die Mehrheit der Leute dieses lächerliche Getue offenbar glaubt.

Google musste eingestehen, dass in den vergangenen Jahren Fragmente von E-Mails und Surf-Daten erfasst wurden, wenn die Kommunikation über öffentliche WLAN-Netze erfolgte. Gesammelt wurden die Daten mit Google-Fahrzeugen, die für den Dienst Street-View Bilder von Straßenansichten machten. Dabei wurde auch registriert, ob sich WLAN-Netze in der Nähe befinden. Was Google nach eigenen Angaben nicht wusste, war, dass zudem noch eine experimentelle Software eingesetzt wurde, die die über die öffentlichen WLAN-Netze gesendeten Daten sammelte, wenn das Google-Fahrzeug gerade in Reichweite war.
[Zitat DiePresse]>.

Na alsdann, die privaten Daten wurden irrtümlich eingesammelt und Google hat von der “experimentellen Software” gar nichts gewusst. Da haben wohl ein paar Zehnuhrpausen-Cyberkids die Streetview-Fahrzeugflotte gehackt und einen Trojaner eingeschleust. Kann ja jedem passieren… ;)

Vielleicht sollten die Googler aber einmal erklären, wozu bei Streetview alle WLAN-Netze kartographiert werden? Wozu braucht ein Suchmaschinen- und Werbekonzern Daten über die Standorte aller offenen WLAN-Netze?

Da fällt mir ein, dass schon seit ein paar Jahren über Zusammenarbeit von Google mit amerikanischen Geheimdiensten gemunkelt wird. Beiweise gibt es bis jetzt freilich keine, die beim googleschen Betriebsunfall offenbar gewordene Datensammlung wäre aber mit Sicherheit für die Profischnüffler sehr interessant. Und 1+1 ist bekanntlich 2… :)

15. Mai. 2010

Das Diktat der leeren Kassen herrscht nicht nur in Europa, auch in den USA ist man vielerorts ziemlich pleite. Dort zeigt gerade der Gouvernator vor, in welche Richtung es gehen wird

Dass Kalifornien, wäre immerhin die achtgrößte Wirtschaftsmacht der Welt, finanziell mit dem Rücken zur Wand steht, ist ja schon seit längerem kein Geheimnis mehr. Nun zieht Arnold Schwarzenegger die Notbremse und kündigte drastische Einsparungen im Sozialbereich und im Gesundheitswesen mit den Worten “Ich habe keine Wahl” an. Es tut zwar weh, aber der Mann hat vollkommen recht. Wo sonst, als bei den teuersten Posten ließen sich die horrenden Summen einsparen. Das wird bei uns auch nicht anders kommen können und es wäre von der Politik gescheit, bei Zeiten zu beginnen. Je später man nämlich handelt, desto gröber werden die Einschnitte…

Gerade im Gesundheitswesen verpufft nutzlos sehr viel Geld. Das beten die Experten schon jahrzehntelang schlüssig vor. Man denke nur an den Wildwuchs an Krankenhäusern, die Prestigeobjekten gleich, von den Landesfürsten auf unser aller Kosten ohne jegliche Rücksichtnahme auf Bedarf gebaut, erneuert und erhalten werden. Und was, außer der Ärztekammer natürlich (die befürchten Umsatzeinbußen… ;) ), spräche wirklich gegen einen Selbstbehalt bei Arztbesuchen?

Auch die Vorsorgemedizin wäre ein Thema, das man sich in der Beziehung näher anschauen sollte. Jeder Krebskranke bringt dem behandelnden Institut ja ca 150.000.- Euro Umsatz. Da muss es dann nicht verwundern, wenn durch die Krebsscreenings meistens Leute in den “Genuss” einer Krebstherapie kommen, die auch so niemals krank geworden wären. Bei Brustkrebs etwa rechnet Prof Gerald Gartlehner beispielsweise vor, dass von 11 Frauen, die nach einer Mammographie operiert werden, 10 überhaupt keinen Nutzen von der Behandlung haben. “Zehn Frauen werden behandelt, ohne dass sich die Veränderung negativ auf ihr Leben ausgewirkt hätte, oder sie sterben trotz Früherkennung und Behandlung“, meint er dazu. Noch trister schaut es beim Prostatakrebs aus. Europaweit wurden 150.000 Männer verglichen und dabei kam heraus, dass 46 Männer an der Prostata operiert werden müssen, um 1 Krebstod zu verhindern. “45 Männer werden unnotwendigerweise operiert, weil sie eigentlich nie an Prostatakrebs erkrankt wären oder trotz Früherkennung ohne Gewinn an Lebenszeit daran versterben” (Zitat Gartlehner aus DiePresse).

Irgendwie erinnert die Sache mit der Krebsvorsorge an den alten William Avery Rockefeller, der als Quacksalber den Leuten, denen er einreden konnte, sie würden Krebs haben oder bald bekommen, reines Erdöl als Wundermittel verkaufte. Scheinbar wurde sein Geschäftsmodell in der Zwischenzeit perfektioniert… ;)

12. Mai. 2010

In Großbritannien haben sie eben gewählt und erwartungsgemäß hat Gordon Brown mit seiner Labour-Party abgelost. David Cameron hat mit seinen konservativen Tories zwar die Wahl gewonnen, kann aber nicht alleine regieren und benötigen dazu eine Koalition. Langwierige Verhandlungen schienen vorprogrammiert…

Nicht so bei den Briten. Ein paar Tage nach der Wahl haben sich die Tories und die Liberaldemokraten unter Nick Clegg bereits geeinigt und die neue Regierung steht, wobei nebenbei auch noch mit Labour verhandelt wurde. Alle Achtung, das nötigt Respekt ab.

Als gelernter Ösiländer ist man da anderes gewohnt. Aber wie machen das die Briten bloß? Wie können sie ohne monatelange Sondierungsgespräche überhaupt Koalitionsverhandlungen beginnen? :)

8. Mai. 2010

Gerade mal 11 Jahre ist er alt, der Euro. Und ob er 12 wird scheint wohl nicht mehr so ganz gewiss zu sein, wenn man heute so manche Überschriften liest:

  • Europa tritt zur Rettung des Euro an – ORF
  • EU will Krisenmechanismus zur Rettung des Euro schaffen – DerStandard
  • Verteidigungsschlacht um den Euro voll entbrannt – DiePresse
  • Den Euro um jeden Preis verteidigen – Kurier
  • Der Euro kämpft ums Überleben – Krone
  • Wir werden Euro verteidigen – News
  • Wie denn jetzt? Haben sie uns nicht immer gesagt, wir brauchen den Euro, damit gerade das nicht passieren kann? Und nun das. Ein Land (Griechenland) mit gerade einmal 3 Prozent der Wirtschaftsleistung der Eurozone geht pleite und die ganze, hochgelobte Konstruktion droht zusammenzubrechen?

    Da es globale Finanzverbrecher auch damals schon gegeben hat, bleiben nur zwei Möglichkeiten, um das gerade ablaufende Geschehen zu erklären. Entweder man hat bei der Einführung des Euro gelogen, dass sich die Balken biegen, oder man hat die größten Deppen der EU antreten lassen, um die Währungsunion zu zimmern… ;)
    .
    .
    .
    .
    .
    PS: Ob der Euro halten wird, weiß ich natürlich auch nicht. Ich weiß nur, dass wir alle schwer blechen werden – so oder so…

    5. Mai. 2010

    “Lobbying als Untreue?” titelt DiePresse und thematisiert am Beispiel der Telekom Lobbyingabgründe (ganz so, als ob Lobbying nicht an sich schon ein Abgrund wäre… :) ).

    Da soll die Fa Telekom Zeitungen verschiedener Parteien über eine Lobbyingfirma Geld rübergeschoben und ein Nationalratsabgeordneter einer anderen Partei soll sich eben für diese Lobbyingfirma “engagiert” haben. Freilich hat die Telekom schon den Rückgang eingelegt und “untersucht” die Sache selber (hehe…). Der gelernte Ösiländer hat sich an Parteienfinanzierung via Parteizeitungen schon so gewöhnt, dass so etwas niemanden mehr vom Sessel reißt. Und ein Engagement eines Nationalratsabgeordneten für eine Lobbyingfirma wird, wiewohl man sowas nur als bodenlose Korruptionssauerei bezeichnen kann, wohl auch niemanden kratzen.

    Ein Rechtsgelehrter (Wiener Institut für Strafrecht und Kriminologie) gibt zur Sache zum Besten, dass hier Untreue (durch Telekommitarbeiter) und illegale Parteienfinanzierung vorliegen könnte. Untreue allerdings nur dann, wenn die Telekom durch die Zahlungen nicht “einen halbwegs vertretbaren Nutzen” gehabt hätte. Parteienfinanzierung sei strafrechtlich aber nur relevant, wenn ein konkrete Leistungen mit den Zuwendungen verknüpft waren.

    Hmmmm! Die einen sind also nur strafbar, wenn eine konkrete Leistung erbracht wurde, die anderen nur dann, wenn gerade das nicht der Fall gewesen ist. Das heißt dann wohl im Klartext, dass in dieser Sache jedenfalls irgendwer strafbar, zumindest aber dringend verdächtig sein müsste. Warum der Staatsanwalt noch nicht tätig geworden ist, wird wohl nur der Rechtsprofessor wissen. Ein Offizialdelikt dürfte ja vorliegen… ;)

    vor »