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19. Jun. 2010

Vermögen gerecht verteilen ist wirtschaftliche Notwendigkeit“, schreibt Gertraud Jahn. Fremdes Eigentum verteilen ist Diebstahl, sage ich…

Wie das Meinungsforschungsinstitut Karmasin es geschafft hat, dass 72 Prozent der Befragten für die Einführung von Vermögenssteuern sind, weiß ich natürlich nicht. Jedenfalls dürften diese 72 Prozent der Meinung sein, Vermögenssteuern müssten sie selber ja nicht zahlen, sondern andere – die Reichen zB. Die 72% Dödln haben aber nicht behirnt, das ausnahmslos jede Steuer mittelbar vom unteren Ende der Pyramide bezahlt wird.

Dass aber gerade die SPÖ diesen Ball aufnimmt, sollte dann natürlich auch niemanden wundern. Und da wären wir dann wieder bei der guten Frau Jahn. 10 Prozent der Bevölkerung würden ein Vermögen von 700 Milliarden Euro besitzen, bemüht sie sich gleich, den Neidgedanken nicht zu kurz kommen zu lassen. Die Gute wird doch nicht allen Ernstes glauben, dass sie den wirklich reichen Privaties irgend etwas wegnehmen wird können. Diese Vermögen sind schneller aus dem Ösiland verschwunden, wie ein Schas aus einem Sieb. Und wer wird wohl bei den unbeweglichen Vermögen (Immobilien, landwirtschaftliche Flächen etc) letztendlich zahlen müssen? Richtig, die Wohnungsmieter, Pächter und Konsumenten – also alle.

Ein Prophet muss man also nicht sein, um zu erkennen, dass das Geld aus den jetzt angedachten Vermögenssteuern (Frau Jahn nennt als Raubziel Vermögen von mehr als einer Million Euro) bei weitem nicht reichen wird. Gerade die SPÖ ist ja dafür bekannt, Steuergeld für alles Mögliche mit beiden Händen zum Fenster hinaus zu schmeissen. Man denke da nur an die Mindestsicherung, die angesichts der Löhne im ehemaligen Ostblock zu einem Fass ohne Boden werden wird – und das auch bei zwölfmaliger Auszahlung. Man wird also die Grenze von einer Million nicht halten können, auch weiter unten zulangen müssen und der gelernte Ösiländer weiß, dass am Ende des Tages jeder Häuslbauer oder Eigentumswohnungsbesitzer Vermögenssteuer zahlen wird müssen.

Und auch das wird am Ende nicht reichen, denn den roten Banditen wird um das Geld anderer weiterhin keine Umverteilung zu teuer sein. Das wird so lange weitergehen, bis alle gleich nichts haben. Aber Kommunisten sind sie natürlich keine… ;)

1 Kommentar »

  1. kritikus.at » Super Erfolg – gaaanz supi - Kritik zum Schmunzeln – nicht objektiv, dafür aber höchst subjektiv … schreibt:

    [...] werden sie sich freuen, die vor Gutheit triefenden Umverteiler auf Kosten der anderen. Mehr als 70 Prozent der Antragsteller sind nämlich genau die [...]

    16. Nov. 2010 | #

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