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31. Jan. 2011

Man hat ja schon öfters was in der Form gehört, dass sogenannte Anti-Raucher-Medikamente (der Begriff Medikament ist dem Zusammenhang sowieso schon ein schlechter Witz) Psychodrogen sind. Man wird aber trotzdem nicht müde, aus niederen Motiven an den Gehirnen herumzupfuschen…

Molekularbiologen wollen jetzt herausgefunden haben, warum man Nikotinsüchtig wird. Ein gewisser Paul Kenny vom Scripps Research Institute in Kalifornien, dem ich ohne ihn zu kennen einmal ganz ungeniert unterstelle, ein Lobbyist der Pharmahaie zu sein, will herausgefunden haben, dass ein Defekt des Rezeptormoleküls Alpha 5 im Zwischenhirn (Habenulae) dafür verantwortlich ist. Bravo, Mr Kenny, jetzt steht ja der Entwicklung eines neuen Anti-Raucher-Medikaments nichts mehr im Wege. Da schaun ma nur schnell noch, ob die Nebenwirkungen eh zum Stand der Wissenschaft passen, und nach ein zwei Kampagnen über millionen Rauchertote kann das Geschäft schon einmal losgehen. Und wenn die millionen Toten dann zu Passivrauchtoten umlobbyiert werden können, ist wahrscheinlich der Tag nicht mehr so fern, wo Zwangsbehandlungen angeordnet werden. Mister Kenny kann also wirklich stolz sein, wenn´s so kommt, wird er nämlich an millionen Hirnzombis erfolgreich mitgewirkt haben… ;)

Traurig bei der Sache ist nur, dass chemische Eingriffe in die menschliche Psyche wegen so einem Schas wie dem Rauchen als ganz normal hingenommen werden und sich niemand findet, der diese Hirnpfuscher ethisch in Frage stellt…

31. Jan. 2011

Verdammt, wo sind die Tierschützer. Jetzt gehen die mafiösen Geschäftemacher in Sachen CO2 auch schon auf die Rindviecher los… ;)

Na gut, die Klimamafia zock Rindviecher (=Steuerzahler) schon lange ab, um eigene Pfründe abzusichern. Auch nutzt die Klimpropaganda die schon lange bekannte Tatsache, dass Wiederkäuer Methan rülpsen und furzen, schon eine Zeit lang weidlich aus. Das ist bekannt und wäre nichts Neues. Nun fordert man an der Universität Göteborg das Rindfleisch (und natürlich auch Milch) derart hoch zu besteuern, dass ihm künftig sogar die Bezeichnung “Kaviar der Zukunft” anstehen solle.

Den universitären Klimafaschisten in Göteborg dürfte aber entgangen sein, dass es außer Rindviechern noch andere wiederkäuende Tiere gibt. ZB sind Ziegen und Schafe. Politisch unkorrekt müssten also auch diese monströs besteuert werden, weshalb man es politisch korrekt halt einmal nicht einmal erwähnt. Die Falschen, die nicht einmal auf Schweinefleisch ausweichen können, will man ja nicht unbedingt finanziell treffen… ;)

Ein Prophet muss man nicht sein, um zu erahnen, dass die Grünen Rindviecher auf die Rindviecherendlösung wieder voll abfahren werden. Die tun das ja – einem hysterischen Hühnerhaufen gleich – bei jedem Schas (zb Bodenerosion, saurer Regen, Dieselmotor, CO2 – Liste unter Garantie nicht vollständig ;) ). Etwas nachdenken sollten die selbsternannten Klima-/Umweltschützer aber schon. Es macht nämlich nicht den schlankesten Fuß, wenn man immer nur punktuell einen Schuldigen niedermacht und gleichzeitig alle anderen ungeschoren lässt. Es ist nämlich schon klar, dass Rindviecher CO2 verursachen, aber alle anderen Tiere tun das auch und viele davon sind für das Fortkommen der Menscheit völlig unnötig bzw dienen nur dazu, dem hippen Zeitgeist zu frönen – zB Pferde, Hunde, Katzen etc.

Und was ist mit der Milch? Ist die jetzt auch pööhse? Und die ganzen Leute, die gesund bleiben wollen und Sport betreiben? Die füllen die unnötig verbrannte Energie ja auch wieder mit Nahrung auf – vom vermehrten CO2-Ausstoß während der Sportausübung durch die Atmung gar nicht zu reden. Auch pööhse? Letztendlich wäre sogar zu hinterfragen, ob nicht eigentlich jegliche Art von Freizeitbeschäftigung (Gasthausbesuche, Theater, Kino, Events, Partys etc) als pööhse eingestuft werden müsste. Es werden ja bei jeglicher Art von Tätigkeit mehr Ressourcen (die wiederum in CO2 umgerechnet werden können) verbraucht, als zum reinen Überleben notwendig sind…

Dass nun diverse Wissenschaftler laufend mit Horrormeldungen (sie nennen das dann “Studien;) ) das Aussackeln der Bürger zu rechtfertigen versuchen ist nicht verwunderlich. Diese Bande lebt ja ganz gut davon und die meisten Jobs in dem Bereich würde es ohne Hysterie ja auch gar nicht geben. Sie tun das alles also letztendlich nur des Geschäftes wegen. Politische Parteien – allen voran die sich immer als intelligente Partei brüstenden Grünen – täten aber gut daran, den Leuten einmal ein umfassendes Konzept über den Umweltschutz nach ihren Vorstellungen, welches auch enthalten müsste, wie weit sie zu gehen bereit sind, zu präsentieren. Mit dem Flickwerk (Stichwort: Plastiksackerl), das sie derzeit von sich geben, wird nämlich lediglich Angst vor einer Öko-Diktatur verbreitet – und sonst rein gar nichts…
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PS: Für unseren Pepi Pröll wird es natürlich verlockend sein, die Rindviecher mit einer Steuer zu belegen. Die Budgetprobleme wären da wohl gelöst, denn Rindviecher gibt es im Ösiland wahrlich genug – auch solche, die nur zwei Beine haben und keine Milch geben… :)

PPS: Heizt eigentlich die Eva noch mit Gas? Und der Cayenne? :)

28. Jan. 2011

Man wird angesichts des aktuellen Affentheaters beim Österreichischen Bundesheer mit dem Kopfschütteln gar nicht mehr fertig. Jetzt ist sogar ein Schwarzer als Spitzenbeamter in einem roten Ministerium im Gespräch...

Da schießt sich die SPÖ entachermäßig mächtig ins Knie und plötzlich soll auf die überraschend freigewordene Spitzenplanstelle sogar (der Himmel möge uns beistehen) ein Schwarzer kommen? Früher war der Gedanke schon “strafbar”, dass ein Minister einen andersfarbigen Beamten in ein hohes Amt bestellen könnte – ein politisches Sakrileg sozusagen. Ein Minister, der derartiges auch nur angedacht bzw in den Bereich des Möglichen gerückt hätte, wäre wohl augenblicklich von den eigenen Hinter- und auch Vorderbänklern bei lebendigen Leib aufgefressen worden… ;)

Nun ist es ja nicht so, dass es mir nicht gefallen würde, wenn Beamte (auch Spitzenbeamte) frei von jeglicher Parteizugehörigkeit bestellt werden würden. Das setzte aber politisch völlig unbefangene, nur der Aufgabe verpflichtete, Beamte voraus. Es gibt natürlich solche Beamte. Allerdings zumeist nur in unteren bis maximal mittleren Rängen, denn nach oben hin wird die Luft dünner und die Spitze der Pyramide wird wohl nur von verlässlichen Parteisoldaten erreicht werden können.

Die Tragig bei der Sache ist, dass sich dieses System, welches im Ösiland gleich nach dem Krieg eingeführt und seither perfektioniert wurde, selber erhält und beschützt. Ein Minister (außer er ist ein politischer Selbstmörder) kann also nur eigene Leute in Spitzenpositionen hieven, weil er sonst niemanden vertrauen kann, und umgekehrt muss jeder Beamter, der je hohe Positionen erreichen will, sich einer Partei an den Hals werfen…

Vor diesem Hintergrund kann die ins Auge gefasste Bestellung eines schwarzen Beamten als Generalstabschef in einem roten Ministerium nur bedeuten, dass die SPÖ gerade dabei ist, den Bock, den Minister Darabos mit dem beleidigt-übereilten Hinauswurf von General Entacher geschossen hat, zu erkennen. Aufgrund dieser Erkenntnis, zu der wohl nicht unwesentlich auch der HBP beigetragen haben dürfte, ist jetzt die SPÖ gerade dabei, die politischen Hosen kräftig hinunter zu lassen. Die ÖVP lässt sich da natürlich nicht zweimal bitten. Eine solche Schwäche des Gegners Partners muss man ja förmlich ausnutzen und diesen vorführen, indem man ihm ein Kuckucksei reindrückt. Im Sinne des gegenwärtigen Systems ist das eine taktische Meisterleistung, weil sie den gegnerischen Minister extrem schwächen würde – ja dieser, wenn er Eier hätte, angesichts dieser Schmach sowieso zurücktreten müsste… ;)

Business as usual in der grokonellen Zusammenarbeit eben. Ist es nicht schön, wenn zwei Partner so derart ein Herz und eine Seele sind? Wenn die nichts weiterbringen, wer dann? :)

23. Jan. 2011

Unsere deutschen Freunde haben die Gorch Fock, wir haben unser Bundesheer. Die Ursachen für die Probleme sind die gleichen…

Von Meuterei und von unhaltbaren Zuständen auf der Gorch Fock war die Rede, was den deutschen Robert-Redford-Verschnitt, Karl Theodor Maria Nikolaus Johann Jacob Philipp Franz Joseph Sylvester Freiherr von und zu Guttenberg, veranlasste, in einer Art Angstbiss zunächst einmal den Kapitän des Schiffes hinauszuwerfen.

Aber was sind die “unhaltbaren Zustände” auf der Gorch Fock wirklich? Eine ehemalige Rekrutin klärt uns auf:

Drill, Einschüchterung und Schlafmangel hätten offenbar System gehabt, sagte die Offizieranwärterin Maria S. (Name von der Redaktion geändert) am Sonntag der Nachrichtenagentur dapd in Berlin. “Da wurde gebrüllt, da wurde gedrillt. Das war systematisches Schleifen wie in einem schlechten Film.”

Nach den Worten von S. sei selbst das Hinaufklettern auf die Masten letztlich erzwungen worden. “Wenn Aufentern befohlen ist, dann musst du in die Takelage. Alles andere ist Gehorsamsverweigerung”, sagte die Soldatin. Überhaupt seien die Kadetten von den Vorgesetzten systematisch unter Druck gesetzt worden: “Der Druck war ständig da. Es ist vom ersten Tag an klar: Wer nicht spurt, der fliegt. Zuerst nach Hause, dann aus der Offizierausbildung.”

Und in der “Hackordnung” an Bord seien die Kadetten das letzte Glied, sagte die junge Frau, die von “übertriebener Härte und Männlichkeitsgehabe” auf dem Schiff sprach.

[Zitate: DiePresse]

Na bumm, da muss es ja wirklich zugegangen sein. Soldaten, die Befehlen gehorchen müssen, und Seeleute auf einem Segelschiff, die in die Takelage klettern müssen. Und – der Himmel möge uns beistehen – man darf dort nicht so lange schlafen, wie man will. Zu allem Überdruss üben die Vorgesetzten noch “systematisch” Druck aus, der sogar in der Drohung mündet, dass man hinausgeschmissen wird, wenn man seine Aufgaben nicht erfüllt. Na, wenn das nicht reicht, den Kapitän zu feuern, was dann?

Die Deutschen werden also schon wissen, warum sie die Wehrpflicht abgeschafft haben. Mit solchen verweichlichten Flaschen wäre sowieso kein Krieg mehr zu gewinnen gewesen… ;)

So gesehen kann man auch dem Ansinnen von Minister Darabos, die Wehrpflicht abzuschaffen und das Heer insgesamt zu verkleinern, etwas abzugewinnen. Bei uns schauts nämlich auch nicht besser aus. Unsere Bubis und Mädis darf ja auch niemand mehr hart anpacken und die Ausbildner müssen schön bitte-bitte sagen, wenn sie was “befehlen”. Und dann müssen sie warten, ob es den Angesprochenen überhaupt genehm ist, den Arsch zu bewegen. Druckmittel gibt´s bei Grundwehrdienern sowieso überhaupt keine und dafür können die sich dann noch wegen jedem Schas beschweren. Wie es mit der Kampfbereitschaft – oder überhaupt Kampffähigkeit – unser “Armee” steht, hat man sehr gut bei der Jugoslawienkrise gesehen. Es ist zwar kein Schuss gefallen, die Verantwortlichen hatten aber trotzdem durch den Mütteraufstand alle Hände voll zu tun. Die Jugoslawische Volksarmee hätte, wenn sie gewollt hätte, getrost nach Wien fahren können und es wäre trotzdem kein einziger Schuss gefallen. Die einzige Truppe, die man in Österreich wirklich ohne schlechtes Gewissen in einen Kampfeinsatz schicken kann, sind die Schlangenfresser in Wiener Neustadt. Dort sind Profis am Werk, man nimmt sich Zeit für die Ausbildung und mit pc-gendergerechtem Scheiß hat man auch nichts am Hut. Mit alldem, was beim Jagdkommano Usus ist, wird man natürlich bei hippen Bobos unten durch sein – dafür aber im Gefecht überleben können…

Natürlich weiß ich auch nicht, ob es mit einem Berufs- oder Teilberufsheer bei uns besser gehen würde. Aber wenn es finanziell geht, wäre es einen Versuch allemal wert. Schlimmer kann es nämlich eh nicht mehr werden… ;)

22. Jan. 2011

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) hat Recht geschaffen gebrochen gesprochen. Belgien und Griechenland müssen einem Asylanten ein Vermögen bezahlen…

Ein Afghane wollte nicht mehr in seiner Heimat bleiben (was man ihm nicht verübeln wird können) und ist ausgewandert. Nach tausenden Kilometern ist er in Griechenland gelanded und weiter durch mehrere EU-Länder nach Belgien gereist. Dort dürfte ihm dann anscheinend eingefallen sein, dass er politisch verfolgt ist. Hätte er das früher schon gewusst, dann hätte er sicherlich schon vorher in anderen Ländern um Asyl angesucht. Gelegenheit dazu hätte es ja auf der langen Reise massig gegeben. Belgien hat dann, wie im Dublin II Abkommen vorgesehen, den Mann zur Durchführung des Asylverfahrens nach Griechenland gebracht.

Wenn man ausblendet, dass die Asylregeln in Europa dem Missbrauch generell Tür und Tor öffnen und somit den Schlepperbanden mit ihren Komplizen der Asylindustrie gigantische Einkünfte ermöglichen, sollte also alles in Ordnung sein. Die Regeln – Dublin II – wurden ja eingehalten.

Dem afghanischen Asylwerber dürfte das aber nicht so geschmeckt haben. Wenn er in Griechenland hätte bleiben wollen, dann hätte er ja sicherlich dort um Asyl ansucht. Und außerdem bietet Belgien den Asylgästen ja viel mehr als das arme Griechenland. Der Asylwerber zog also vor den EGMR und dann wird er wohl selber blöd dreingeschaut haben. Der Gerichtshof hat ihm nämlich nicht nur recht gegeben, sondern auch noch ein Vermögen (~38.000.- Euro – für afghanische Verhältnisse wohl ein Riesenvermögen) als Morgengabe zugesprochen.

Was sich diese abgehobenen, von jeglichem Hausverstand befreiten, vergutmenschlichten Selbstverwirklicher des EGMR bei der Urteilsfindung gedacht haben, wird wohl für immer ein Geheimnis bleiben. Fest steht jedenfalls, dass sie mit diesem Urteil einen immensen Schaden für Europa angerichtet haben.

Zum einen wird der Zuspruch von zehntausenden Euros eine Lawine von Glücksrittern animieren, ebenfalls über Griechenland in die EU zu reisen. Soviel Geld ist in den gängigen Herkunftsländern ja auch in Jahren nicht zu verdienen. Mit schnöder, ehrlicher Arbeit sowieso nicht und nicht einmal Verbrechen (die zudem noch ein gewisses Häfenrisiko an sich haben) werfen dort soviel ab. Da ist es doch viel einfacher, sich vollkommen risikolos von der Asylindustrie eine Weile verhätscheln zu lassen und dann als gemachter Mann mit EU-Geld in der alten Heimat einen Neustart zu wagen… ;)

Zum andereren untergräbt dieses EGMR-Urteil die Institution der EU insgesamt. Es legt nämlich nahe, gültige Normen nicht einzuhalten. Belgien wurde ja verurteilt, weil die Dublin-II-Verordnung EINGEHALTEN worden ist. Worauf kann man dann noch vertrauen? Es sind ja jetzt schon jene die Blöden, welche die EU-Vorschriften auf Punkt und Beistrich einhalten. Diese werden künftig also noch mehr die Gelackmeierten sein. Und wenn sie das dann auch nicht mehr sein wollen, ist das Chaos ohnehin perfekt, dann wird sich wohl überhaupt niemand mehr um EU-Recht scheren… ;)

Am Allerschlimmsten wird aber die Tatsache sein, dass durch diese offenbare Komplizenschaft der abgehobenen Oberschicht mit der Schlepper/NGO-Mafia wieder zehntausende (wenn nicht hunderttausende) EU-Bürger ihr Vertrauen in die EU-Institutionen, das für sich persönlich aufrecht zu erhalten ohnehin oft unmenschliche Anstrengungen erfordert ;) , endgültig verlieren werden. Wenn es so weiter geht, wird nämlich irgendwann die Stimmung im Volke von gemäßigt in radikal kippen und das kann wirklich niemand wollen. Die abgehobenen Guties sicherlich am allerwenigsten, denn die könnten dann in Afghanistan um Asyl ansuchen. Einen wasserdichten Asylgrund würden sie aber dann jedenfalls haben…

21. Jan. 2011

Die EU ist ja schon vor einer Weile auf den CO2-Abzocker-Zug aufgesprungen und ermöglicht es damit den Klimaprinzen, sich mittels Ablasshandel (=Handel mit Verschmutzungsrechten in Form von Emissions-Zertifikaten) auf Kosten der Allgemeinheit eine goldene Nase zu verdienen. Nun ist aber ein kleines Malheur passiert

Hacker sind in europäische Registrierungsstellen (in Österreich ist das die Emission Certificate Registry Austria Gmbh – ECRA) eingedrungen und haben angeblich Emissionszertifikate im Wert von 7,5 Millionen Euro gestohlen. Betroffen sind Tschechien, Griechenland, Estland und Österreich. Die Behörden ermitteln bereits, tappen aber bezüglich der Täter noch im Dunkeln.

Ich weiß schon, Diebstahl ist ein Verbrechen und sollte nicht bewundert werden. Amüsant ist es aber allemal, wenn kleine Gauner ganz große Gauner bestehlen. Ob solcher Umverteilung könnte man glatt ins Schwärmen kommen. Vielleicht werden da gerade Volkshelden geboren, so in der Art eines CO2-Robin-Hood, als Rächer der geknechteten Abgezockten… :)

20. Jan. 2011

Der Fall des tot geprügelten Buben in Vorarlberg ist auch so kaum zu ertragen, da hätte es der Einmischung politischer Leichenfladerer gar nicht bedurft…

In Vorarlberg haben sich politische Wadlbeisser der Oppositionsfraktionen (SPÖ, FPÖ, DieGrünen) zusammengetan, um mit der allgemeinen Entrüstung über den Tod des Jungen politisches Kleingeld aufzusammeln. Das könnte man durchaus als normal einstufen und es wäre sicher nicht erwähnenswert, wenn sie dabei die Regierungspartei direkt angreifen würden. Da sie dieser aber offensichtlich nichts am Zeug flicken können, müssen zunächst die Beamten einer Behörde als schuldig punziert werden, um dann indirekt der Regierung eins reinwürgen zu können. Dass erfolglose politische Flachwurzler auf dreckige Vorgangsweisen zurückgreifen ist an und für sich auch nicht sooo ungewöhnlich, eine unheilige Allianz zwischen den Guten (SPÖ, DieGrünen) und den abgrundtief Bösen (FPÖ) ist aber schon bezeichnend und erwähnenswert.

Diese Allianz fordert nun sogar einen Untersuchungsausschuss, weil angeblich die Jugendwohlfahrt der Bezirkshauptmannschaft Bregenz über die Gewaltbereitschaft des Täters informiert gewesen ist. Man sucht also krampfhaft nach weiteren Schuldigen, koste es die ins politische Visier geratenen Beamten was es wolle…

Aber was sind das für Informationen, welche die Jugendwohlfahrt über den Täter hatte und die sie angeblich zum Einschreiten bzw zur Verhinderung der Tat gezwungen hätten? Wenn man den Berichten Glauben schenken darf, dann haben Beamte der Jugendwohlfahrt den Strafregisterauszug des Täters einsehen können. Und daraus wollen sie den Beamten einen Strick drehen?

Was hätte denn die Jugendwohlfahrt machen sollen? Der Mutter aufgrund von Vorstrafen ihres Lebensgefährten, wo zudem die Verurteilungen schon Jahre zurücklagen und überhaupt nichts mit Kindern zu tun hatten, ihr Kind wegnehmen? Was die vereinigten Guten in so einem Fall medial aufführen würden, muss nicht extra erwähnt werden – kann sich jeder selber sehr gut vorstellen. Man braucht sich also nicht zu wundern, wenn solcherart verunsicherte Jugendämter nicht mehr so gerne durchgreifen. In dem Fall aber wäre der Wirbel sogar noch gerechtfertigt gewesen, denn in Österreich darf man niemandem seine Vorstrafen vorwerfen, ja sowas wird sogar strafrechtlich (113 StGB – 3 Monate/180 Tagessätze) verfolgt. Nun wäre – im Nachhinein betrachtet – aber gerade das die einzige Möglichkeit gewesen, den kleinen Cain das Leben zu retten. Alles andere (angekündigte Besuche durch Sozialarbeiter, gescheitpsychologisches Geschwafel etc) hätte nämlich sowieso nichts genutzt…

Freilich wird das alles die Jugendwohlfahrtsjagdgemeinschaft auch wissen. Dumm ist man ja dort nicht wirklich – nur…
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PS: Wenn die eigenartige Jagdgesellschaft aber wirklich was bewirken wollte, dann gäbe es da schon ein paar interessante Fragen, die zu stellen es sich lohnen würde. ZB, warum der Täter trotz anscheinend mehreren Vorstrafen und Mittellosigkeit nicht schon lange abgeschoben worden ist. Auch wäre erfragenswert, ob dieser nicht an einer einschlägigen Geisteskrankheit leidet (körperlich offenbar gut beieinander, trotzdem mit 25 Frühpensionist). Das wäre nämlich dann doppelt tragisch, denn so eine Information MUSS nach dem UBG geheimgehalten werden, was potentiellen Opfern ganz gewiss nicht hilft…

18. Jan. 2011

Nun ist es eine Tatsache, dass Kunststoffe aller Art (der Volksmund spricht von Plastik) inflationär und für Erzeuger wie Verschleißer äußerst gewinnträchtig in Umlauf gesetzt werden. Dass das kein guter Zustand ist, steht wohl außer Streit. Was aber das ist, was unseren alltagsfaschistischen Zwangsguten dazu einfällt, jedenfalls auch…

Die Guties haben gleich einen Schuldigen für die Misere ausgemacht. Nein, nicht etwa die Reichen oder die Rechten sind es diesmal, sondern das oftmals sehr praktische Plastiksackerl ist es. Selbiges gehört natürlich – was könnten Alltagsfaschisten sonst verlangen – verboten. Gut, die Meere sind jetzt schon voll Plastik und werden täglich noch voller, was sicherlich der menschlichen Gesundheit abträglich sein wird, denn wir fressen ja Meerestiere, die ihrerseits den Kunststoff aus dem Meer fressen. Und außerdem sieht der Plastikmist fürchterlich aus, was alleine schon nach Maßnahmen schreien würde.

Die Guties wollen nun also bei uns das Plastiksackerl verboten wissen, obwohl Östereich gar nicht an ein Meer grenzt. Wie sollen unsere Billa-Sackerl also ins Meer kommen? Wäre es da nicht besser, sich in den Mittelmeerländern umzuschauen? Wohl schon, denn wie dort mit Kunststoffabfall verfahren (na ja, besser gesagt nicht verfahren) wird, sieht man bei jedem Urlaub. Wenn man sich dort so umschaut, kann man leicht erahnen, warum die Meere so sind wie sie sind… ;)

Das unbeachtet lassen wäre aber noch eine lässliche Sünde der Guties. Man könnte ja sagen, wir müssten halt mit gutem Beispiel vorangehen, die Leute in den südlichen Ländern seien ja zu dumm/schlampig/faul und könnten ansonsten das Problem nicht erkennen. Das wäre zwar nicht sooo politisch korrekt, argumentieren könnte man aber jedenfalls so.

Der Hammer an der Sache ist aber, dass die Sackerl im gesamten Plastikmüll nur einen verschwindend kleinen Anteil (1-3% wird kolpoertiert) ausmacht. Unsere Verbotsfanatiker (ja, es ist dieselbe Fraktion, die für jegliche Art von Verboten, zB Rauchverbot, Glühbirnenverbot, Fahrverbote etc, eintritt) fordern also ein Verbot für eine unbedeutende Nebensächlichkeit, während sie die tatsächlichen Auswüchse des Verpackungswahnsinns (zB Wegwerfflaschen) gefließentlich übersehen. Man kann jetzt nur rätseln, ob unsere Plastikdolme nur zu dämlich sind, oder bewusst das falsche machen – dh lügen… ;)

Hier noch einige Links zum Thema:
http://www.christiane-brunner.com/?p=3145?tag=plastiksackerl
http://derstandard.at/1293370955486/Nach-Verbot-in-Italien-Anschober-will-bundesweites-Plastiksack-Verbot-bis-Mitte-2012
http://kurier.at/nachrichten/2065457.php

16. Jan. 2011

Die lobbyismuszerfressenen EU-Granden haben Muffensausen vor einer Verschärfung der Schuldenkrise in Euroländern und wollen den Eurorettungsschirm weiter erhöhen

Die Angst ist natürlich nicht unbegründet, hört man doch dauernd, dass in gewissen Ländern zwar Anstrengungen zur Ausgabensenkung unternommen werden, diese aber nur einen eher durchwachsenen Erfolg erkennen lassen und oft auch sehr streng nach reiner Kosmetik riechen würden. Das ist aber der EU wurscht, denn dort wird genauso gearbeitet. Wenn man nämlich auch nur einen Teil der Aussagen des kürzlich zurückgetretenen und jetzt auspackenden Ex-EU-Rechnungshofbeamten Maarten Engwirda glaubt, dann ist das Geschäftsleben am Basar von Casablanca um Welten ehrlicher und transparenter als die Gebahrung der EU. Und genau jene, die diese Zustände dulden – manche meinen sogar fördern – gehen jetzt her und wollen die reichen Länder neuerlich zur Kasse bitten. Um vorauszusehen, dass unsere Luschen wieder bei den ersten Applaudierern sein werden, muss man wahrlich kein Hellseher sein… ;)

Natürlich könnte man ausblenden, dass die jetzt vor der Pleite stehenden EU-Länder ihr Geld selber (mehr oder weniger leichtfertig) versumpert haben, und dem Ansinnen, in Not geratenen Partnern zu helfen, auch positives abgewinnen. Man tut sich dabei aber recht schwer. Österreich wird nämlich als Zahler herhalten und wird also somit wohl als reiches Land mit stabilen Finanzen angesehen werden. Und das, obwohl unsere Regierung bei allem, was sie gemacht hat (zB Mindestsicherung, Hacklerregelung etc) und zu machen gerade dabei ist (zB Neue Mittelschule, Berufsheer etc) gewaltige Mehrkosten verursacht. Wenn nun schon in einem reichen, finanziell stabilen Land die Budgetsanierung durch Sparen so aussicht, wie muss es dann erst in den PIGS-Staaten zugehen?

Und wenn man in dem Zusammenhang dann auch noch liest,

Mit den Geldern soll künftig auch Banken in Schieflage geholfen werden.
[Zitat: DiePresse]

dann weiß man, wieviel es geschlagen hat. Wenn die Bankster profitieren, wird diese EU-Reichensteuer so sicher kommen wie das Amen im Gebet und wir – jeder einzelne – werden sie zahlen müssen. Und das Allerschlimmste daran ist, dass dann wieder irgendwer Muffensausen bekommt und die ganze Scheisse von vorne beginnen wird. Wir werden also so lange zahlen, bis wirklich alle in der EU gleich nix haben. Die Politbonzen werden mit der Hochfinanz derweil in Saus und Braus leben und von allen anderen werden diejenigen die Gewinner sein, die bei Zeiten alles verbrasst haben und sich möglichst lange aushalten ließen. Hhmm, an was erinnert mich dieses Szenario bloß? Ah ja, Kommunismus. Aber halt, das kann es ganz und gar nicht sein, denn dann würden ja die EUrokraten im Zusammenwirken mit unseren Führern dabei sein, mit dem Kapitalismus den Kommunismus einzuführen… ;)

14. Jan. 2011

Die fast schon extremistisch guten Vikinger sind ja immer für einen Kopfstand gut. Jetzt haben sie in Schweden eine wahrhaft revoluzionäre Art der Energiegewinnung ersonnen…

Ein schwedisches Unternehmen will die Abwärme menschlicher Körper nutzen. Diese soll am Zentralbahnhof von Stockholm mittels Wärmetauscher aus der Entlüftung des Bahnhofsgebäudes abgesaugt. Mit dem erzeugten Warmwasser soll dann ein Bürogebäude zu 25 Prozent mitbeheizt werden. Auf den ersten Blick natürlich eine super Idee, auf den zweiten Blick aber – na, ja…

Grundsätzlich wird es ja so neu nicht sein, Wärme aus der Abluft von Gebäuden zurückzugewinnen. Moderne Gebäude werden das wohl schon als Standard eingebaut haben. Ob sich nun der sicher nicht kleine technische Aufwand, die Wärme in ein anderes Gebäude zu transverieren, rechnen wird, ist die erste Frage, die sich stellen wird. Sollte das aber so sein, dann wird sicherlich der Betreiber des Bahnhofes (der diesen ja auch heizen wird müssen) bald draufkommen, dass er die Wärme selber, noch dazu mit viel geringerem Aufwand, auch nützen kann. Die Betreiber des innovativen Bürohauses werden also ganz schnell wieder 100% Prozent Heizkosten + Investitionskosten für die nun nutzlose Anlage zu gewärtigen haben.

Natürlich könnte es sein, dass der Bahnhofsbetreiber seinen latenten Energievorteil verpennt. Recht lange wird das aber nicht anhalten, denn ein Prophet muss man nicht sein, um vorauszuahnen, dass die Energiesauger aus Profitgründen die Menge der abgesauten Luft (egal, ob vereinbart oder nicht) erhöhen und damit die Temperatur im Bahnhof senken werden. Und plötzlich stark steigende Heizkosten machen in der heutigen Zeit die größten Schläfer munter… ;)

Das innovative Projekt wird also jedenfalls zum Scheitern verurteilt sein, weil sich hier einer auf Kosten eines anderen einen Energievorteil verschaffen will. Gewinnen tut aber trotzdem jemand. Nämlich der coole (um nich zu sagen bauernschlaue) Unternehmer, der seine Anlage wahrscheinlich gut verkaufen wird. Der wird sein Geld nämlich schon in der Tasche haben, wenn die anderen bemerken, dass sie durch die Finger schauen… :)

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