Man hat ja schon öfters was in der Form gehört, dass sogenannte Anti-Raucher-Medikamente (der Begriff Medikament ist dem Zusammenhang sowieso schon ein schlechter Witz) Psychodrogen sind. Man wird aber trotzdem nicht müde, aus niederen Motiven an den Gehirnen herumzupfuschen…
Molekularbiologen wollen jetzt herausgefunden haben, warum man Nikotinsüchtig wird. Ein gewisser Paul Kenny vom Scripps Research Institute in Kalifornien, dem ich ohne ihn zu kennen einmal ganz ungeniert unterstelle, ein Lobbyist der Pharmahaie zu sein, will herausgefunden haben, dass ein Defekt des Rezeptormoleküls Alpha 5 im Zwischenhirn (Habenulae) dafür verantwortlich ist. Bravo, Mr Kenny, jetzt steht ja der Entwicklung eines neuen Anti-Raucher-Medikaments nichts mehr im Wege. Da schaun ma nur schnell noch, ob die Nebenwirkungen eh zum Stand der Wissenschaft passen, und nach ein zwei Kampagnen über millionen Rauchertote kann das Geschäft schon einmal losgehen. Und wenn die millionen Toten dann zu Passivrauchtoten umlobbyiert werden können, ist wahrscheinlich der Tag nicht mehr so fern, wo Zwangsbehandlungen angeordnet werden. Mister Kenny kann also wirklich stolz sein, wenn´s so kommt, wird er nämlich an millionen Hirnzombis erfolgreich mitgewirkt haben…
Traurig bei der Sache ist nur, dass chemische Eingriffe in die menschliche Psyche wegen so einem Schas wie dem Rauchen als ganz normal hingenommen werden und sich niemand findet, der diese Hirnpfuscher ethisch in Frage stellt…
[...] ist also schon in Sicht… . . . . . . PS: Auffällig ist, dass die Gehirnpfuscher ihre faschistischen Techniken immer damit tarnen, den Rauchern (gegen deren Willen natürlich ) zu helfen. Wahrscheinlich [...]
28. Feb. 2011 | #