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28. Feb. 2011

Die Wissenschaft ist ja schon lange nicht mehr frei, sondern existenziell Abhängig von Geld bzw Goodwill der Magnaten und diesen muss sie natürlich auch zu Diensten sein. Bei so manchem Forschungsprojekt ist anders kein Sinn erkennbar…

Eine gewisse Faye Chua von der Universität Michigan in Ann Arbor hat mit ihren Mitstreitern herausgefunden, dass man mit einem Hirnscan herausfinden kann, welche Personen es schaffen werden, mit dem Rauchen aufzuhören, und welche nicht. Auf den ersten Blick eine auffallend nutzlose Verplemperung von Ressourcen. Wer mit dem Rauchen aufhören WILL, der hört auf, wer nicht, der nicht. Alles andere ist sowieso nur Geschäftemacherei auf Kosten von Süchtigen… ;)

Weil aber gefakte Forschung im Dienste der Geschäftemacherei in Sachen Antiraucherkrieg schon derart zum Tagesgeschehen gehört, ist dieser Umstand eine gute Tarnung für die Ungeheuerlichkeit der michiganer Studie. Da wird nämlich ein Hirnscan verwendet, um Prognosen über das künftige Verhalten von Menschen zu erstellen. Nun kann man das verharmlosen und sagen, es sei ja positiv, Menschen bei der Ablegung eines Lasters zu unterstützen. Aber erstens ist im genannten Artikel keine Rede davon, jemanden zu unterstützen (im Gegenteil, der Scan wird für viele eine Ausrede sein, es erst gar nicht zu versuchen) und zweitens könnte man über Laster insgesamt eine Diskussion führen… ;)

Es wird aber hier eine Technik ersprobt, um Menschen im vorhinein kategorisieren (in gut und böse zB) zu können. Wer sagt denn, dass diese Technik auf den missionarisch-religiösen Antiraucherkampf beschränkt bleiben wird? Ist es so unmöglich, dass so eine Technik, wenn sie schon zur Verfügung steht, auch zur Prüfung der Loyalität von Angestellten, Parteigenossen oder Bürgern allgemein verwendet werden könnte? Wer dann beim routinemäßigen Hirnscan durchfällt, wird´s nicht leicht haben. Im günstigen Fall wären das dann sicherlich Bürger 2. Klasse, im ungünstigen wohl Verbrecher. Jedenfalls aber kann mit so einer Technik, wenn sie intelligent angewandt wird, die Spreu vom Weizen getrennt werden und einer GUTEN Zukunft, wo ALLE gleich nichts haben und sich angepasst lieben, würde nichts mehr im Weg stehen – 1984 ist also schon in Sicht…
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PS: Auffällig ist, dass die Gehirnpfuscher ihre faschistischen Techniken immer damit tarnen, den Rauchern (gegen deren Willen natürlich ;) ) zu helfen. Wahrscheinlich ist das aber nur deshalb so, weil das Terrain hier schon so aufbereitet ist, dass die Mehrheit der Nichtraucher zum Unwohl der Minderheit sowieso jeden Unsinn glaubt und bejubelt. Man wird auch jetzt von den Guten nichts hören, ja die unterstützen das sicher, so wie sie es mit allem tun, was nur irgendwie gegen die Raucher geht. Eine kleine Freude bleibt mir aber. Die ekelerregend Guten werden nämlich die ersten sein, welche die neue Ordnung zu spüren bekommen werden. Sie wissen es nur noch nicht… :)

25. Feb. 2011

Manche haben es immer noch nicht kapiert, dass man Interna, die nicht an die Öffentlichkeit dürfen, nicht per eMail verschicken sollte. Manche lernen aus Fehlern, manche nicht… ;)

Beim Hinauswurf von Elmar Oberhauser aus dem ORF war ja auch interner eMail-Verkehr, der an die Öffentlichkeit gelangte, nicht unerheblich beteiligt. Man sollte daher annehmen, dass man in der Führungsetage der Zwangsgebührenanstalt ob dieses Ereignisses vorsichtiger geworden wäre. Weit gefehlt, selbst der BigBoss kann es nicht lassen:

“Du hast es wieder einmal nicht lassen können, das Unternehmen anzubrunzen”
[Zitat: DiePresse]

soll er dem Programmdirektor Wolfgang Lorenz per eMail mitgeteilt und diesen auch als “Oberintriganten” betitelt haben. Im ORF spricht man derweil von einem sehr konstruktiven, professionellen Klima.

Hmmm, ich habe gar nicht gewusst, dass beim Branntweiner ums Eck auch gewöhnlich ein konstruktives und professionelles Klima herrscht… :)

22. Feb. 2011

Bei uns haben sie die elektronische Fußfessel gerade erst im Strafvollzug eingeführt. Im Land der unbegrenzten Möglichkeiten ist man da schon weiter…

Kaum ist der Gaverner nicht mehr zugegen, da knallen sie in Kalifornien auch schon vollends durch. Um Schulschwänzen zu vermeiden, hängen sie auffälligen Schülern nun ein GPS-Gerät um. Damit ist dann problemlos aus der Ferne zu überwachen, wo sie sich gerade aufhalten. Und wehe die Kids sind nicht dort, wo sie sein müssten, dann setzt es was. Für die Delinquenten zwar höchstens Jugendstrafen, aber für die Eltern kann es bis zu 2000.- $ pro geschwänzten Tag kosten.

Die Amerikaner zeigen uns vor, wie der Hase künftig laufen wird (kommt ja alles früher oder später zu uns rüber). Und auf alle Fälle werden die Überwachungsfetischisten in Brüssel nicht lange brauchen, um ein Weiß/Grün/Blau-oder-was-auch-immer-Buch herauszubringen, um die Kinderfußfessel den Untertanen (und sicher nicht nur den Kindern) aufzuzwingen. Die Überwachungsmöglichkeiten sind mit dem Gerät ja schier unendlich, also perfekt für die brüsseler Bande… :)

21. Feb. 2011

Kaum deutet im Gesundheitsbereich einmal jemand leise etwas an, das die Geschäfte der Pharmahaie beeinträchtigen könnte, werden gleich einmal ein paar neue Studien auf den Markt geworfen, welche die gottgewollte Ordnung wieder herstellen…

Mit Erstaunen musste ich vor ein paar Wochen auf orf.at einen Artikel über Allergien zur Kenntnis nehmen. Da behauptete eine mutige Frau, die Allergieforscherin Barbara Bohle, bei einem Symposion an der Universität Salzburg, dass der übermäßige Einsatz von Antibiotika bei Kindern mitschuldig am vermehrten Auftreten von Allerien sein könnte.

“Es hat schon Studien gegeben, die bei starkem Gebrauch von Antibiotika schon im Kindesalter – etwa bei Schnupfen – eine Korrelation zwischen Allergiehäufigkeit und dem Einsatz der modernen Medizin, der wir ja auch sehr viel verdanken, nachgewiesen haben.”
[Zitat: orf.at]

Die Behauptung an sich war aber nicht der Grund meines Erstaunens. Es war viel mehr die Tatsache, dass sich jemand, der im medizinisch-wissenschaftlichen Bereich arbeitet, so etwas – wenngleich einleuchtend – öffentlich sagen traut. Einleuchtend aber ist die Behauptung allemal, denn wenn schon vom frühen Kindesalter wegen jedem Schas Antibiotika zugefüttert werden, wird sich das Immunsystem in Ermangelung von Aufgaben höchstwahrscheinlich nicht artgerecht entwickeln können, was wohl zwangsläufig zu Fehlern führen muss. Und dass insgesamt zu viele Antibiotika verschrieben werden, pfeiffen ja schon eine Zeit lang die Spatzen von den Dächern. Aber was soll´s, heuzutage haben ja nicht einmal mehr 3-jährige ein paar Tage Zeit, einen grippalen Infekt natürlich ausheilen zu lassen. Als Ausgleich dafür bekommen sie jetzt aber von der Dorli einen Helm aufgezwungen. Das bringt in Sachen Allergien zwar nichts, für die Helmhersteller bedeutet es aber ordentlich Knete… ;)

Recht lange hat die Pharmamafia natürlich nicht gebraucht, um Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Heute fiel mir auf orf.at die Schlagzeile “Mehr Allergien durch Ozon” auf. Deutsche Forscher sind anscheinend dabei, die Pharmawelt wieder zurechtzurücken, indem sie die Allergiesache auf die üblichen Verdächtigen schieben. Ozon in Verbindung mit Rußpartikeln und Pollen – je mehr davon, desto intensiver – sind für die Allergien verantwortlich. Ein herrlicher Rundumschlag – Industrie- und Autoabgase, Dieselruss, Hausbrand – wirklich alles dabei. Mich haben die Pharmalobbyisten damit aber nicht überzeugt. Ich werde weiter vor Ozon, Russpartikel und Rauch keine Angst haben (also Depressionen vorbeugen… ;) ) und Antibiotika nur im Notfall einnehmen. Aber den Pharmahaien braucht nicht bange sein. Solange ihre Helfershelfer die Leute dazu bringen, Pillen wie Zuckerl einzuschmeißen, läuft der Rubel… :)

21. Feb. 2011

In unserer verbotsaffinen Welt kommt das Unglück schleichend und wird von den medial immer mehr verblödeten Betroffenen sogar als Verbesserung der Lebensumstände wahrgenommen…

Freilich, die Alltagsfaschisten gehen schlau vor. Die Gefügigmachung der Untertanen erfolgt immer in kleinen Häppchen, die gar nicht so wahrgenommen werden. ZB das Rauchverbot, an sich ein mächtiger Eingriff in die Privatsphäre, betrifft nur etwa 20 Prozent der Leute (+ ein paar Wirte und Veranstalter natürlich), 80 Prozent freuen sich sogar darüber. Und das Glühbirnenverbot tut auch nicht so weh, weil man die alten Leuchtmittel ja weiterverwenden kann und eh bald die LED-Technologie den Quecksilber/Elektrosmogdreck ablösen wird. Genauso verhält es sich mit der politischen Korrektness, der gendergerechten Sprache, dem Verbot der Transfette usw. Die Eingriffe haben immer gemeinsam, dass sie auf “wissenschaftlich” erlogenen Argumenten beruhen, für irgendeine Lobby ein einträgliches Geschäft bedeuten, für ein geordnetes Zusammenleben völlig unerheblich sind und stets in kleinen Portionen über uns kommen, sodass sie dadurch von der nur für den Augenblick lebenden großen Masse nur sehr begrenzt wahrgenommen werden. Alles in allem schaut es so aus, als ob der Verbotswelle eine Strategie zugrunde liegen würde, die als Ziel den hörigen, jederzeit beliebig lenkbaren Menschen hat.

Und da kommt jetzt auch unsere Verkehrsministerin, die Doris Bures, ins Spiel. Nicht dass ich ihr jetzt gar koordiniertes Handeln unterstellen würde ;) , aber ihr Vorstoß einer Radhelmpflicht für Kinder unter 10 Jahren passt ganz genau zu obigem. Warum gerade Kinder bis 10? Gibt es etwa bei 14-jährigen weniger Kopfverletzungen? Nein sicher nicht, aber ältere Kinder denken schon mehr und kommen bald ins Wahlalter. Bei den Kleinen kann man ein Ver-/Gebot viel leichter einführen, die können sich nicht wehren und man hat ja schon gelernt, dass es die davon unbehelligte große Gruppe nicht kratzt, wenn eine kleine, wehrlose Gruppe gepiesakt wird. Die Dorli kann also völlig entspannt den Radhelm für alle (nur das ist das Ziel – die Helmerzeuger werden sich ja kaum mit den paar Kinderhelmen zufrieden geben…) über die Kinder bis 10 einführen…

Dass auch bei der geplanten Kinderradhelmpflicht, so wie bei der Einführung aller anderen unsinnigen Verbote, zweckorientiert falsch argumentiert (also gelogen ;) ) wurde, war ja von vorneherein klar. Da sagte die Frau Bures etwa gestern in der Pressestunde mit der geplanten Radhelmpflicht würden sich die Kopfverletzungen von Kindern um 900 pro Jahr reduzieren. An dieser Stelle lohnt sich ein Blick in die Statistik (Zahlen von 2009):

Im Straßenverkehr verletzte Kinder (bis 14 Jahre): 3.182
als Fußgeher: 775
als Pkw-Mitfahrer: 1327
als Radfahrer: 623
sonstige: 457

Wenn man sich die gesamtzahl der verletzten Kinder ansieht, scheinen die von Bures eingesparten “900″ Kopfverletzungen von radfahrenden Kindern unter 10 Jahren eigentlich schon unwahrscheinlich genug. Wenn man sich dann noch verinnerlicht, dass pro Jahr (exakt im Jahr 2009) als Radfahrer überhaupt nur 623 Kinder verletzt wurden, dann weiß man nicht mehr so genau, wovon die Frau Bures überhaupt spricht. Na gut, in der Pressestunde hat sie ja gesagt, “Chirurgen” hätten ihr das von den 900 zu vermeidenden Kopfverletzungen bei Kindern gesagt. Es wird schon stimmen, dass ihr “Chirurgen” etwas gesagt haben, nur wird die Gute halt dabei etwas nicht so richtig verstanden haben – soll ja vorkommen… :)

20. Feb. 2011

Gestern, um 22.50 Uhr, habe ich zufällige im ORF Seitenblicke Spezial gesehen. Zunächst eher lustlos, doch dann fielen mir fast die Augen aus den Höhlen…

Es ging um den Galaabend Seitenblicke Nighttour für Licht ins Dunkel, wo diverse Gegenstände unter Promis für einen guten Zweck versteigert wurden. Eigentlich wäre die Veranstaltung ja nicht so erwähnenswert gewesen. Promis, Leute mit Geld und Promis mit Geld kaufen weit überteuert zur Selbstdarstellung irgendwelchen Krempel für irgendeinen guten Zweck. Auch ist es ganz normal und keinesfalls erwähnenswert, dass auch dort – Licht ins Dunkel hin oder her – niemand etwas aus Gutheit gibt, sondern man das getrost als Werbeausgaben verstehen kann (entweder für die Person selber oder die entsprechende Firma) und dass ohne Fernsehkameras bzw der Gewissheit, sich via Seitenblicke einem Millionenpublikum präsentieren zu können, wohl nur ein kleiner Bruchteil gespendet worden wäre, kein Wort verloren wurde…

Der Hammer aber war, dass dort bei einer Veranstaltung in einem geschlossenen Raum frank und frei geraucht wurde – ganz so, als ob es das Tabakgesetz gar nicht gäbe ;) . Noch dazu dürfte es sich bei der Location um eine Art Filmstudio gehandelt haben, in dem auch Leute arbeiten und offensichtlich auch massig gearbeitet haben. Auf dem Video ist ganz deutlich zu sehen (zB Minute 10:30, 12:11 und 16:58), dass von Rauchverbot keine Spur gewesen sein kann. Die Leute haben nämlich nicht so ausgesehen, als ob sie sich beim Qualmen versteckt hätten und wenn sie auf dem Klo geraucht hätten wäre das ja nicht zu sehen gewesen… ;)

Ich frage mich jetzt, was mit dem ORF los ist. Hat man dort etwa den Pfad des Guten verlassen oder rechtfertigt die gute Tat (Spendensammeln) auch die Schlechte (Missachtung des Tabakgesetzes)? Hatte man etwa gar Angst, dass bei einem rigorosen Rauchverbot (so wie – nicht zuletzt durch den vom ORF erzeugten Druck – es in ganz Österreich bei derartigen Veranstaltungen gilt) nicht genug splendable Promis gekommen wären?

Bitte mich jetzt nicht misszuverstehen. Mich stört an sich nicht, dass bei der “Licht ins Dunkel” Aktion geraucht wurde. Mich stört dabei nur, dass sich überall sonst Veranstalter, Wirte, Gastgeber etc nicht aussuchen können, ob sie rauchen lassen oder nicht. Es scheint also so, als ob vor dem Rauchverbot zwar alle gleich, manche aber noch gleicher wären… :)
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PS: Ich bin gespannt, ob dem grundsätzlich verhärmt/griesgrämigen Rauchersheriff jetzt vielleicht doch ein Grinser auskommt und er den ORF anzeigt… :)

18. Feb. 2011

Über die Dolme, die einen hysterischen Krieg gegen das Plastiksackerl vom Zaun brechen wollen, habe ich ja schon einmal geschrieben.

Nun bestätigt eine Studie alle “Vorteile” gegen die immergrünen Hysteriker.

Freilich hätte es der Studie gar nicht bedurft. Bis jetzt hat sich ja alles, was uns die hysterischen Weltverbesserer (DieGrünen immer schön an vordester Front…) eingeredet haben (zB Bodenerosion, saurer Regen, Dieselmotor, Heizen mit Holz etc) als teurer (für die Proponenten aber einträglicher) Unsinn herausgestellt. Bei Klimawandel und Feinstaub arbeiten wir noch hart an dieser Erkenntnis. Aber wenn wir genug bezahlt haben, wird es uns schon dämmern… :)

16. Feb. 2011

Der deutsche Obama könnte bei seiner Doktorarbeit geschummelt haben, eigentlich kaum zu glauben – oder?

Für sehr viele ist Karl Theodor Maria Nikolaus Johann Jacob Philipp Franz Joseph Sylvester Freiherr von und zu Guttenberg ein unantastbarer Heiland, dem Göttlichen von Amerika fast schon ähnlich. Deshalb wird der Plagiatsvorwurf von ihm höchstwahrscheinlich wirkungslos abprallen. Nicht unerwähnt soll aber bleiben, dass es ohne weiteres sein kann, dass die Vorfürfe gegen Guttenberg wirklich frei erfunden sind. Dem gegenüber steht allerdings die “Tatsache“, dass es ohne Feuer gewöhnlich keinen Rauch geben kann. Aber wenn sich das Schummeln bestätigen sollte, wäre das wohl auch kein Beinbruch. Gutti würde sich auch dann noch in bester Gesellschaft befinden – zB da und da und da usw usf…

Für andere, die den Gutti günstigenfalls für einen seichten Blender halten und zu denen ich wohl auch gehöre, ist der Plagiatsvorwurf so oder so völlig unerheblich. Was sollte denn so aufregend daran sein, dass es ein Spitzenpolitiker mit der Wahrheit nicht so genau nimmt? An ihren Taten sollt ihr sie erkennen, sagt man, und da hat der Gutti schon was hergezeigt. ZB, dass er gemein genug ist, einen Mitarbeiter vollkommen willkürlich, ohne jede Untersuchung nur deshalb abzuschießen, weil die Medien einen Kopf rollen sehen wollen, und seine Skrupellosigkeit ausreicht, um den Deutschen ihre, dem eigenen Volk verbundene, Armee zu nehmen und stattdessen eine internationale Söldnertruppe (Blackwater lässt grüßen ;) ) reinzudrücken. Darüber, wem sich der Hochadelige bei letzterem verpflichtet fühlt, kann man nur rätseln. Klar ist aber, dass es die deutschen Bürger nicht sein können… ;)

14. Feb. 2011

“Aktion scharf” gegen Sozialbetrüger titelt der Kurier und berichtet über eine Abteilung MEP (Missbrauch – Entdecken – Prävention) in der WGKK.
Komisch, der Minister Stöger hält Sozialbetrug mit der eCard zwar für existent, aber politisch korrekt aushaltbar – obwohl die Spatzen längst von den Dächern gepfiffen haben, wie die Lage wirklich steht (für den Bericht werden beim ORF wohl einige ein Diszi in der Größe einer Hundehütte bekommen haben… :) ). Der Minister bleibt aber hart gegen die Zahler und weigert sich beharrlich, die eCard auf ein Mindestmaß an Betrugssicherheit zu bringen.

Und nun fällt ihm die WGKK derart in den Rücken. Eine Aktion scharf wollen sie machen und mit einer Sondertruppe auf Sozialbetrüger, die es nach linker Diktion gar nicht gibt (es kann ja nicht sein, was nicht sein darf) und die nach ministeriellen Meinung zwar existieren, aber eh nur einen unbedeutenden Schaden machen, losgehen. Die WGKK dürfte anscheinend den Pfad der politischen Korrektness verlassen haben. Ja, da scheinen ja plötzlich lauter rechte Recken am Werk zu sein… ;)

Oder ist es doch bloß so, dass die WGKK aus lauter finanzieller Not nicht mehr scheissen kann und sich die vom Minister geforderte Ideologie, den Kopf vor dem Offensichtlichen pc-mäßig in den Sand zu stecken, einfach nicht mehr leisten kann?
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PS: Ja, ja – ich weiß es eh selber. Es kann leicht sein, dass es nur eine Aktion lauwarm ist, um uns zu blenden und ein paar Linientreuen einen guten Posten zu verschaffen. Es könnte aber auch sein, dass die Not wirklich schon so groß ist, dass die wahren Probleme angegangen werden müssen und dass der Kurierartikel (die dort beschriebenen Tablettensünder und Schummelärzte werden ja für die Defizite eher unbedeutend sein) deshalb lanciert wurde, um die Guten zu blenden und dann das Richtige zu tun. Hoffen darf man ja… ;)

13. Feb. 2011

1000 “Flüchtlinge” aus Tunesien treffen zZt täglich auf der italienischen Insel Lampedusa ein. Merkwürdig ist, dass der Flüchtlingsstrom erst einsetzte, nachdem sich Tunesien durch die Jasmin-Revolution befreit hatte

5000 “Flüchtlinge kamen mit Booten in nur 5 Tagen in Lampedusa an. Die italienische Regierung musste den humanitären Notstand ausrufen, die Betreuungslager wieder öffnen und einen Hilferuf an die EU absetzen. Ein Ende des Stromes wird wohl nicht in Sicht sein.

Die Frage, die sich aufdrängt, wird sein, ob jetzt auch einmal in der EU jemand aufwacht. Es wäre nämlich längst an der Zeit, einmal zwischen Zuwanderern (inkl Wirtschaftsflüchtlingen) und echten Asylsuchenden zu unterscheiden. Würde man das konsequent machen, dann wäre der gegenwärtige Flüchtlingsstrom (der erste – Ägypten wird ja sicher bald folgen) mit konsequenten Rückführungen leicht zu bewältigen. Bald würde er dann sowieso wegen Aussichtslosigkeit zum Erliegen kommen.

Natürlich würden die Guties gegen rasche Rückführungen aufheulen, dass sich dagegen selbst ein Eurofighter beim Start als laues Kinderspielzeug ausnehmen würde. Das ist aber klar (wie sollte uns die Asylindustrie denn sonst das Geld aus der Tasche ziehen können? ;) ) und würde aushaltbar sein, denn welchen Asylgrund sollten “Flüchtlinge” aus Tunesien derzeit noch haben? Der Diktator wurde ja aus dem Land gejagt, das Land ist frei und der Demokratie steht nichts mehr im Weg…

Es könnte nun eingewandt werden, dass es in Tunesien trotzdem Leute geben wird, welche von der Revolution bedroht sind. Das werden aber wohl nur die Günstlinge und Schergen des ehemaligen Diktators sein können und die sind ja – die vereinigten Guten haben uns das in den letzten Wochen ja permanent eingehämmert – eh alle Verbrecher. Es wird doch niemand ernstlich von der EU verlangen wollen, dass Verbrechern als Schutz vor der gerechten Strafe Asyl gewährt werden soll? Da könnten wir dann ja gleich alle Verbrecher dieser Welt aufnehmen, schützen und versorgen…
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PS: Ich weiß natürlich, dass ein paar gutextreme Richter von irgendeinem europäischer Gerichtshof genügen, um die EU dazu zu bringen, die zu erwartenden Millionen an “Flüchtlingen” aus den Revolutionsländern auch ohne jeden Asylgrund im Schnellverfahren anzuerkennen…

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