Bei der Genderei ist unserer aller ORF normalerweise immer ganz vorne dabei. Gewöhnlich überlassen sie im Zeichen des Guten dabei dort wohl nichts dem Zufall…
In irgendeiner Sendung (ich glaube es war “Burgenland heute“) wurde heute über die Eisdame, die im Verdacht des Mehrfachmordes steht und kürzlich nach Österreich überstellt worden war, berichtet. Dabei verstieg man sich doch glatt, zu berichten, dass die Frau zusammen mit zwei “Mithäftlingen” (bitte mir das jetzt nicht gleich vorzuwerfen, es könnte auch zwei weitere “Häftlinge” gesagt worden sein) in einer Zelle untergebracht sei.
Hmmmm, Männlein und Weiblein in einer Zelle? Duden.de brachte aber die Aufklärung, das ist schon richtiges Deutsch. “Häftling” ist zwar maskulin, aber es werden durchaus auch weibliche Einsitzende als “Häftlinge” bezeichnet. Aber da tut sich schon die nächste Frage auf. Warum wird gerade im ORF ein maskulines Wort – noch dazu für weibliche Personen – ohne das dämliche “I” verwendet? Das müsste für die Guten doch normalerweise sowas wie ein gendermäßiger Supergau sein… ![]()
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PS: Ja, ja – ich weiß den Grund ja eh selber auch. Der ganze Genderscheiß ist eine sehr einseitige Angelegenheit. Böses bleibt männlich, Gutes wird eingeweiblicht – äh, neutralisiert natürlich…


