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27. Jun. 2011

Bei der Genderei ist unserer aller ORF normalerweise immer ganz vorne dabei. Gewöhnlich überlassen sie im Zeichen des Guten dabei dort wohl nichts dem Zufall…

In irgendeiner Sendung (ich glaube es war “Burgenland heute“) wurde heute über die Eisdame, die im Verdacht des Mehrfachmordes steht und kürzlich nach Österreich überstellt worden war, berichtet. Dabei verstieg man sich doch glatt, zu berichten, dass die Frau zusammen mit zwei “Mithäftlingen” (bitte mir das jetzt nicht gleich vorzuwerfen, es könnte auch zwei weitere “Häftlinge” gesagt worden sein) in einer Zelle untergebracht sei.

Hmmmm, Männlein und Weiblein in einer Zelle? Duden.de brachte aber die Aufklärung, das ist schon richtiges Deutsch. “Häftling” ist zwar maskulin, aber es werden durchaus auch weibliche Einsitzende als “Häftlinge” bezeichnet. Aber da tut sich schon die nächste Frage auf. Warum wird gerade im ORF ein maskulines Wort – noch dazu für weibliche Personen – ohne das dämliche “I” verwendet? Das müsste für die Guten doch normalerweise sowas wie ein gendermäßiger Supergau sein… :)
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PS: Ja, ja – ich weiß den Grund ja eh selber auch. Der ganze Genderscheiß ist eine sehr einseitige Angelegenheit. Böses bleibt männlich, Gutes wird eingeweiblicht – äh, neutralisiert natürlich… ;)

23. Jun. 2011

Dass es einmal soweit kommen wird, durfte man nach dem hysterischen Atomausstieg unserer deutschen Freunde ja erwarten. Nicht aber, dass es so schnell gehen würde…

Jetzt ist die Bürokratenbande in Brüssel scheinbar total durchgeknallt. Eine Richtlinie (was sonst ;) ) ist´s, die das eindrucksvoll dokumentiert. Die EU-Bürger – natürlich hauptsächlich die privaten Haushalte – sollen dazu gezwungen werden, pro Jahr 1,5 Prozent weniger Strom zu verbrauchen. Um Bürger gefügig zu machen, wurden wurden die Energieversorger als Handlanger zwangsrekrutiert. Gnädigerweise hat man sich nun aber doch durchgerungen, den Mitgliedsstaaten zu gestatten, ihre Bürger mit Förderungen zum freiwilligen Energiesparen zu motivieren. Ursprünglich waren ja ausschließlich Zwangsmaßnahmen vorgesehen…

Der gelernte EU-Bürger fragt sich nun, was als nächstes rationiert werden wird. Sprit, Alkohol oder Lebensmittel würden sich da gleich einmal anbieten. Mit Sprit-, Alkohol- und Lebensmittelkarten ließe sich im Zeichen des Guten der CO2-Ausstoß, der Alkoholspiegel und der Bodymaßindex des gemeinen Volkes nämlich gewiss anständig reduzieren und die EU-Bonzen könnten ohne jegliches schlechtes Gewissen noch mehr fressen, saufen und in der Welt herumjetten… ;)

17. Jun. 2011

Eine “Ist-Analyse: Psychische Gesundheit” haben der Hauptverband der Sozialversicherungsträger und die SGKK erstellt. Demnach zahlten die Krankenversicherungen im Jahr 2009 in Österreich Behandlungen für 900.000 psychisch Kranke…

Na bumm, da trägt die Pharma/Deppendoktorlobby aber mächtig auf. 900.000 haben also einen an der Klatsche und laufen nicht mehr rund. Ist eigentlich kaum zu glauben. Wenn jeder neunte nicht mehr richtig tickt, müssten wir ja tagtäglich von Psycherln umgeben sein und bei so einer hohen Rate dürfte eigentlich im Alltag nichts mehr funktionieren.

Wenn man aber im ORF-Artikel nur kurz weiter liest, wird es einem schon klarer, woher der Wind weht:

Im Jahr 2009 erhielten rund 840.000 Menschen in Österreich Psychopharmaka verschrieben.
[Zitat: ORF.at]

Da sind also welche am Werk, die nur ihrer Drogen vertiken wollen. 840.000 Kunden – die meisten davon selbstverständlich chronisch – sind wahrlich kein Pemmerl. Da geht es um viel sehr viel Geld und da kauft man sich natürlich schon mal bei der Deppendoktorlobby ein, damit das Terrain mit entsprechenden Studien aufbereitet wird. Letzeres wird nicht einmal so teuer sein, die Interessen der Psychoklempner gehen ja sowieso in die gleiche Richtung. Die leben ja auch sehr gut von den kreierten Psychos und das Erfinden und anschließende geschäftstüchtige Heilen Behandeln von neuer Krankheiten ist ja schon seit Rockefeller fixer Bestandteil der “modernen Medizin“… ;-)

Die kranken Kassen sind freilich dem Pharma/Ärzte-Kartell hilflos ausgeliefert. Die dürfen nur zahlen und haben nichts zu plauschen. Jede Studie, die sie machen lassen, wird ja von Experten gemacht, die in das System (Rockefeller sei´s gedankt… ;) ) hineinstudiert haben. Ein Teufelskreis, aus dem wohl nur mit unkonventionellen Methoden angekämpft werden kann. Eine Möglichkeit wäre etwa die Legalisierung (angeblich ist es eh nur auf Betreiben der Pharma verboten worden) von Haschisch. Es ist bedeutend billiger als der Pharmadreck und schon bei Easy Rider wussten sie: Ein Joint am Morgen vertreibt Kummer und Sorgen! Und außerdem wird ein Naturprodukt den chemischen Psychobomben wohl allemal vorzuziehen… :)
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PS: Ich weiß natürlich, dass ein Teil des Anstieges der Psychoerkrankungen auch darauf zurückzuführen ist, dass man sich damit recht bequem in die Frühpension schleichen kann – Stichwort: Burnout…

PSS: Ja, ja – das über Haschisch habe ich nur nachgeplappert. Ob es einem wirklich hilft, wenn man schlecht drauf ist, weiß ich nicht. Man sagt es halt… :)

16. Jun. 2011

Das wollte ich heute auf DiePresse.com kommentieren:

An was erinnert mich das bloß? Ah ja, an das, was die missionarischen Grüninnen auch bei uns anstreben. Eine im Namen des Guten durch Ver- und Gebote willfährig und denkunfähig gemachte Volksmasse, die nach Belieben manipuliert und missbraucht werden kann. Nur die auf dem Weg dorthin benutzte Religion ist eine andere… ;-)

Nach drei Versuchen habe ich es aufgegeben durch die Zensur zu kommen. Wahrscheinlich sitzt dort heute ein Politkommissär der Grünen… :)

15. Jun. 2011

Alles war wieder bombastisch – die Größe (so viele Leute waren sicher noch nie dort), der Staub, die Musik und natürlich auch die Sauferei… ;)

Flogging Molly habe ich leider verpasst und Social Distortion enttäuschten mich. Das waren dann aber auch schon meine negativen Highlights heuer. In Flames und System Of A Down machten das aber locker wett.

Auf In Flames hatte ich mich ganz besonders gefreut. Sie begannen wegen Soundproblemen etwas später. Der Frontman entschuldigte sich dafür und fragte die Zuhörer, ob sie eh was hören würden, ehe er “This is the weirdest fucking gig I’ve ever played” unter die Leute warf. Dann fiel nach einem mächtigen Krächzen in den Lautsprechern der Ton für knapp 2 Songs total aus. Die Band spielte unbeirrt weiter (anscheinend haben die auf der Bühne eine separate Tonanlage). Nach diesen Anfangsschwierigkeiten fuhr das Konzert aber toll ein. Für mich eines der Highlights vom diesjährigen Nova Rock.

Am Montag war dann die RedStage angesagt. Mein Interesse galt Pendulum Live und Social Distortion. Nachdem zweitere abgestunken hatten (ich war da ehrlich enttäuscht) kamen System Of A Down. Diese kannte ich vorher gar nicht so und hatte bis dahin nur in ein paar Alben kurz reingehört, weshalb ich eher nicht viel erwartete. Und dann – Halleluja! SOAD hat sich in den eineinhalb Stunden zu meinem persönlichen Höhepunkt des ganzen Festivals hochgespielt (und es ist nicht leicht, mich vom Fleck weg zu begeistern… ;) ).

Heuer habe ich es mir auch nicht nehmen lassen, beim Frühschoppen von Wendy´s Böhmischer Blasmusik auf der RedStage kurz vorbei zu schauen. Kurz deshalb, weil ich Blasmusik nicht so gut vertrage ;) , obwohl der Wendy, sowie seine ganze Truppe, äußerst nette Leute und sehr gute Musiker sind. Eine kleine Überraschung war dann, dass sich ein Haufen (tausende) Leute bei der Bühne einfanden. Und als die Kapelle dann mit “Treib die Gänse raus” loslegte, ging die Luzi genauso ab, wie bei manchem Metaller…

Hier noch ein paar Fotos:

Wendi’s Böhmische Blasmusik auf der RedStage

Der Staub der Steppe auf dem Trampelpfad von der Blue- zur RedStage.

Außerhalb des Campingplatzes (an der Südostseite) habe ich mich gewundert, dass da am Wegrand Wasser steht obwohl es gar nicht geregnet hatte. Am strengen Geruch war dann aber leicht zu erkennen, dass es gar kein Wasser war. Scheinbar war es nächtens gar nicht so wenigen in den Sinn gekommen, mal kurz nach Ungarn (Schengen sei´s gedankt ;) ) rüberzugehen, um sich zu erleichtern…
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PS: siehe auch 2007, 2008, 2009 und 2010

9. Jun. 2011

Wer anderen eine Grube gräbt, ist ein Totengräber fällt selbst hinein” oder “wer im Glashaus sitzt, soll nicht mit Steinen werfen“, sind Sprichworte, die sich Saubermann Peter Pilz bei Gelegenheit einmal verinnerlichen sollte… ;)

So lange ist´s ja noch nicht her, da hat der Meister der Denunziation den Plagiatsjäger Stefan Weber beauftragt, die Doktorarbeit von Johannes Hahn unter die Lupe zu nehmen. Der ist natürlich fündig geworden und der EU-Kommissar laboriert jetzt noch immer daran. Und egal, was schlussendlich herauskommen wird, der dunkle Fleck des Verdachtes wird – wie vom Altmeister sicherlich beabsichtigt – an ihm jedenfalls hängen bleiben.

Doch nun hat sich der Weber, der undankbare Lackl, erdreistet, die Dissertation von Peter Pilz anzusehen. Das alleine wäre ja schon ein Sakrileg, denn wenn schon, dann sind gefälligst nur die Bösen (ÖVP, FPÖ, BZÖ) zu überprüfen und die Guten (SPÖ, DieGrünen, KPÖ) in Ruhe zu lassen. Aber es kommt noch schlimmer. Stefan Weber ist bei Pilzens Machwerk auch noch fündig geworden. “Selbstplagiat” nennt es der Medienwissenschaftler…

Was damit jetzt genau gemeint ist, ist mir eigentlich wurscht. Irgendetwas stimmt mit der Arbeit nicht (Weber wird ja keine laue Luft ablassen, er hat ja einen Ruf zu verteitigen) und das ist es, was zählt und Amusement bringt. Peter Pilz wirkt nämlich jetzt plötzlich ganz genauso wie Karl Heinz Grasser. Na ja, natürlich nicht so schön und auch nicht jung. Aber im Abwehrkampf sind keine Unterschiede erkennbar – alles lächerlich, korrekt wiedergegeben, sieht Prüfung gelassen entgegen… :)

3. Jun. 2011

Der Ex-IWF-Chef Dominique Strauss-Kahn sitzt derzeit in New York recht nobel und derweil noch unschuldig (wie vermutet werden muss… ;) ) im Hausarrest. Jetzt dürfte sich seine Ehegattin auf die Seite der Staatsanwaltschaft geschlagen haben…

Anne Sinclair lässt nämlich angeblich in dem großen Arresthaus nur Putzmänner zu. Kein weibliches Wesen darf im Haus arbeiten. Na ja, auf den ersten Blick scheint die Aktion ja verständlich. Hat doch der Göttergatte die anfängliche Strategie, ein Alibi zu haben (also zeitlich gar nicht die Möglichkeit gehabt zu haben, dem Zimmermädchen zu nahe zu kommen) geändert und plädiert derzeit auf einvernehmlichen Sex. Ganz normal also, dass die Angetraute da sauer ist. DSK muss wohl froh sein, dass sie ihm nicht die Koffer vor die Tür gestellt hat.

So sehr man aber Frau Sinclair verstehen kann, ihren Dominik legt sie damit aber ein Riesenei. Sie unterstellt ihm damit nämlich in aller Öffentlichkeit, nicht einmal jetzt seine Triebe kontrollieren zu können. Der Staatsanwalt wird gewiss seine Freude haben. Genausogut hätte DSK gleich selber ein Geständnis ablegen können… ;)