Am 23.12.2012 ist es ruchbar geworden. Niko Pelinka wird in den ORF hineinmanipuliert und als Politkommissar dem Generaldirektor an die Seite gestellt…
Nun ist es ja nicht so, dass wir in Österreich politische Spielchen – insbesonders rund um den ORF – nicht nicht gewohnt wären, aber das war dann aber doch ein Knaller. Ein 25-jähriger Schnösel aus dem SPÖ-Adel rund um die rote Laura-Bruderschaft wird einfach auf einen Topjob im ORF gesetzt. Wie ungeheuerlich, unverfroren und präpotent diese rote Inbesitznahme des ORF ist, zeigt die Tatsache, dass sogar die traditionell linkslastigen ORF-Redakteure dagegen öffentlich ihren Unmut geäußert haben und Protestmaßnahmen überlegen.
Aber wir müssen den Handelnden auch dankbar sein, offenbart uns doch die Geschichte, mit welchen Geistesgrößen die Rudas-Bruderschaft bestückt ist. Den Pelinka haben sie dem ORF zwar skrupellos reingedrückt, aber die einfachsten Regeln des Drahtziehens dürften sie noch nicht behirnt haben. Anders ist die Stellenausschreibung in der Wiener Zeitung wohl nicht zu erklären:

[Screenshot Wiener Zeitung]
Das Inserat beweist ganz klar, dass bei der Bestellung von Niko Pelinka alle Regeln nicht nur umgangen wurden, sondern man sich dabei vollkommen über den Dingen stehend wähnte. Ist die Rudas-Bruderschaft also selbst für die einfachsten Winkelzüge zu dämlich oder ist man schon so abgehoben, dass man glaubt, auf dem Weg zum realen Sozialismus überhaupt keine Regeln mehr einhalten zu müssen…