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30. Aug. 2010

Über die Hütchenspieler habe ich im Zusammenhang mit der Krise schon mehrmals geschrieben. Dabei habe ich, wie es meine Art halt ist, übertrieben – meinte ich jedenfalls…

Wenn man nun aber sieht, was im Zuge der Aufarbeitung der Krise alles ans Tageslicht kommt, ist bei meinem Geschreibsel von Übertreibung keine Spur mehr. Vielmehr scheine ich da (ungewollt) mächtig untertrieben und verniedlicht zu haben.

Die kriminelle Energie, welche die als seriöse Banker getarnten Betrüger da zum Erhalt bzw zur Steigerung ihrer Boni aufgebracht haben, könnten Mafia, Yakuza und Triaden wahrscheinlich nicht einmal gemeinsam aufbringen. Einen derart montrösen Betrug (anders kann man es nicht nennen) auf die Beine zu stellen, wären diese Organisationen nämlich sicher nicht imstande.

Das größte Rätsel am gesamten Globus ist derzeit wohl, warum die Gefängnisse noch nicht übervoll mit Bonusrittern sind… ;)

29. Aug. 2010

Es kann ja jeder mit seinem Geld machen, was er will, aber 12000.- Euro ausgerechnet für ein altes Scheisshaus ausgeben ist schon etwas deftig…

Na gut, ein ganzes Scheisshaus war es ja gar nicht, es war lediglich eine alte Klomuschel, die kürzlich jemand für 12000.- Euro ersteigerte. Allerdings handelt es sich hiebei nicht um ein stinknormales Teil, wie es in jedem Baumarkt feilgeboten wird. Nein, nein – da hinein hat ein gewisser John Lennon eine Zeit lang seine Krapfen gesetzt.

Wenn man bedenkt, dass jemand für den Handschuh (wenns wenigstens ein Paar gewesen wäre… ;) ) von Michael Jackson 283.500.- Euro hinlegen musste, dann war die Lennon-Schale ja förmlich ein Schnäppchen. Der neue Besitzer wird bestimmt seine Freude damit haben, denn wenn er schon sonst nicht wie John Lennon sein kann, kann er jetzt wenigsten scheissen wie eben dieser. Na, wenn das nichts ist… :)

Wie sich die Theorien von Albert Einstein doch immer wieder bestätigen:
“Zwei Dinge sind unendlich: Das Universum und die menschliche Dummheit. Aber beim Universum bin ich mir nicht ganz sicher.”

28. Aug. 2010

Dass Österreich finanziell mit dem Rücken zur Wand steht und dass uns nach den Wahlen in Wien und der Steiermark ein monströses Belastungspaket ins Haus steht, hat sich mittlerweile schon bis zum letzten Almöhi durchgesprochen…

Trotzdem die Bundesregierung versucht, den Allerwertesten mit Brachialgewalt zusammen zu halten (sogar ein Verfassungsbruch wird riskiert), sickern doch Gerüchte über geplante Maßnahmen durch und sorgen für reichlich Gesprächsstoff. Sicher ist natürlich nichts, außer dass wir alle blechen werden müssen – die einen mehr (zB Familien, Raucher, Autofahrer), die anderen weniger (zB städtische Schickimiki-Bobo-Singles)… ;)

Nun ist jedem klar, dass es so nicht weitergehen kann und dass es Einschnitte geben wird müssen – und zwar egal, wer die Sache wirklich verbockt hat. Bei der Höhe der Fehlbeträge ist auch klar, dass es sich nicht ausgehen kann, nur einzelne Gruppen (die Reichen, Banken, Pensionisten, Beamte etc) zu belasten und dass alle blechen müssen. Das alles leuchtet natürlich auch mir ein.

Was mir allerdings nicht in den Kopf geht ist, dass man in dieser Situation in gewohnter Routine weitermacht und laufend Sachen beschließt, die dem Staat Geld kosten. Das arbeitslose Grundeinkommen fällt mir da genauso ein, wie ganz aktuell die 28 Millionen für die Justiz. Auch stößt sauer auf, dass wir nach Ansicht unserer Regierung offenbar eh genug Geld haben. Oder hat irgendjemand in letzter Zeit einen Regierungsvertreter auf (Geld)Forderungen irgendwelcher Organisationen (so durchsichtig sie auch sein mögen) etwas in der Art von “das können wir uns (momentan) nicht leisten, das Geld dafür ist nicht vorhanden” etc sagen hören?

Dazu passt auch ganz gut, dass man sich (na ja, außerhalb der Regierung halt ;) ) gerade Gedanken um den ausufernden Förderalismus in Österreich macht. 17 Milliarden Euros (17.000 Millionen – 17.000.000.000) an Steuergeld werden jährlich an Förderungen unter die Leute gebracht. Hmmmm – und wieviel müssen wir gleich nochmal einsparen? 1,7 Milliarden? Ja sind denn die noch klar in der Birne? Das Sparpaket, welches Familienernährer bereits jetzt nicht mehr richtig schlafen lässt, wäre mit einer Durchforstung des Förder- und Subventionsdschungels ganz locker zu bedienen. Um ganze 10 Prozent geht es da und selbst wenn man den Sparanteil der Ministerien dazu rechnet, wären es nur 20%…
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PS: Ein Prophet muss man natürlich nicht sein, um zu erkennen, dass eine Kürzung der Förderungen mit Zähnen und Klauen verhindert werden wird. Handelt es sich dabei doch um die Hausmacht der Partei- und Landesfürsten… ;)
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PPS: So Förderungskürzungen hätten aber schon etwas – auch für die Regierung. Mit ihnen könnte man nämlich den vereinigten Guten – Caritas, Diakonie, VCÖ, KfV etc, allesamt Förderungsempfänger, elegant ein´s reinwürgen… :) :)

26. Aug. 2010

Hiermit entschuldige ich mich in aller Demut bei allen Leuten im Burgenland, Österreicher, Europa, der Erde und dem ganzen Universum…

Ich habe zwar nichts angestellt, aber entschuldigen ist derzeit so total hipp, dass ich mich dem auch nicht entziehen kann. Und wenn sich die abgebrühtesten Winkelzieher (Spitzenpolitiker, Kirchenfürsten etc) mit Entschuldigungen für Sachen überschlagen, die ganz andere verbrochen haben, dann muss da doch was positives dran sein… ;)

Auf den ersten Blick bei der ganzen Entschuldigerei kommt einem vor, dass gerade diejenigen, die in grauer Vorzeit den Grund für die jetzige Büßerinflation geliefert haben, sich nur höchst selten entschuldigen. Wenn man aber kurz nachdenkt, ist das wieder weniger verwunderlich. Eine Entschudigung kommt nämlich einem Schuldeingeständnis gleich und da könnte man dann ja trotz strafrechtlicher Verjährung finanziell ziemlich zur Ader gelassen werden. Letzteres braucht natürlich die sich derzeit inflationär für andere Entschuldigenden nicht groß zu kratzen. Es ist ja nicht ihr Geld, welches sie damit gefährden – die Trottel, die immer zahlen, werden auch das wieder berappen…

Nun gut, ich warte jetzt einmal, dass sich auch bei mir jemand entschuldigt. In meiner Jugend habe ich so manche handfeste Watschen in Bildungseinrichtungen erhalten und in der Volksschule war noch das Rohrstaberl (der Ausdruck ist sicher extrem verniedlichend für einen halbzölligen Haselnussstab ;) ) ziemlich dominant. Also, liebe Entschuldiger, ich stehe zu Diensten. Es ist aber nicht notwendig, Sackleinen anzulegen und sich vor mir in den Staub zu werfen. Die Kontodaten stehen im Impressum und es müssen auch keine Millionen sein – mit einem Betrag im hohen fünfstelligen Bereich sind alle Schmerzen vergessen. Und falls es ein Hindernis darstellen sollte, dass ich unter den Züchtigungen weder damals noch heute groß gelitten habe, wird auch das kein wirkliches Problem darstellen. So schwer wird es ja nicht sein, einen Deppendoktor zu finden, der mir ein Trauma befundet…

25. Aug. 2010

Nachdem die Klimasektierer und Ablasshandelgeschäftemacher angesichts der BP-Ölkatastrophe im Golf von Mexiko sich bereits die Hände gerieben hatten, stören nun Mikroben die Geschäfte…

Es war für die Geschäftemacher in Sachen Klima und Umwelt ja wohl schon ein Schock, dass ganz plötzlich das ausgeflossene Öl “verschwunden” war. Es stellte sich aber bald heraus, dass das es nur abgesunken war und sich am Meeresgrund befindet. Obwohl niemand weiß wie viel Öl wirklich noch vorhanden ist, konnten die Klimageschäftemacher aufatmen, denn um Angst zu verbreiten braucht man ja keine genauen Daten.

Die nächste Watschen ließ aber nicht lange auf sich warten und kommt in Form von Mikroben daher. Diese bauen anscheinend das ausgeflossene Öl rascher ab, als erwartet worden war, und das sogar, ohne dem Meer zu viel Sauerstoff zu entziehen (die prophezeiten “Todeszonen” sind also anscheinend gar nicht zu erwarten).

Dumm gelaufen für die geschäftstüchtige Klimasekte. Ich hör sie förmlich von gottverdammten Mistviechern, die einem aber auch wirklich alles versauen, schimpfen… :) ;) :)

13. Aug. 2010

Skurrilität war den Briten noch nie fremd – und sie haben´s immer noch voll drauf. Jetzt fordert ein “Experte” allen Ernstes, zu Fastfood noch ein Cholesterin senkendes Medikament zuzufüttern…

Ist echt kein Scherz, der merkwürdige Onkel Doktor meint das wirklich ernst. Nach Darrel Francis, Herzspezialist (na ja, das wertet das Wort “Spezialist” wohl wieder ein Stück mehr ab… ;) ) am Londoner Imperial’s National Heart and Lung Institute, sollten Schnellfutteranstalten (McDonald’s und Burger King werden als Beispiele genannt) zu jedem Menü gleich eine Statin-Tablette gratis dazu packen.

Ich weiß jetzt nicht, ob der britische “Experte” da einseitig die genannten Fastfood-Ketten mobben oder seine Forderung für die Erzeuger/Verabreicher jedweder ungesunder Nahrung gelten lassen will. Bei zweiterem ergäben sich bei uns im Land der Schnitzel-, Schweinsbraten-, Käsekrainer- und Sacherkultur da für die Pharmahaie ungeahnte Möglichkeiten. Und wenn das nicht reichen sollte, könnte man das Ganze noch auf andere Bereiche ausweiten. Da könnten dann die Arbeitgeber verpflichtet werden, an die Mitarbeiter vorbeugend Tableten auszufüttern – etwa Kreuzwehtabletten für die Möbelpacker (wegen der schweren Lasten), Psychopharmaka für Lehrer und Polizisten (damit sie die Dummheit ihrer Klienten besser ertragen), Aufputschmittel, Beruhigungsmittel und Antidepressiva für Manager (damit sie jeder Situation gewachsen sind) etc… :)

Hätte ich in der Pharmawirtschaft etwas zu reden, würde ich den Mann doch glatt für die Auszeichnung mit der goldenen Tablette vorschlagen. Ein besseres Lobbying wird nämlich auch mit viel Geld nicht zu kriegen sein…

5. Aug. 2010

Mit riesen Schritten geht die weltbeste Suchmaschine, ohne die man sich das Internet gar nicht mehr vorstellen könnte, voran – zielgenau in Richtung eines unkontrollierbaren Monstrums

Google steht angeblich kurz davor, die bisher bestehende Netzneutralität zu untergraben. Die Verhandlungen zwischen Google mit einem Telekomanbieter zur bevorzugten Behandlung der eigenen Dienste (gegen Bezahlung selbstverständlich) stehen vor dem Abschluss. Mit “Kein Kommentar” sprach ein Google-Sprecher dazu vielsagend nichts…

Nun ist es ja kein Geheimnis, dass Telekomanbieter weltweit nach dem Geld derjenigen gieren, die im Netz verdienen. Diese würden große Datenmengen transportieren lassen und sollten dafür blechen. Was auf den ersten Blick nur logisch klingt, sieht bei näherer Betrachtung schon etwas anders aus. Die feinen Telekomer wollen doppelt kassieren – nicht mehr und nicht weniger. Jeder Kunde zahlt ja für den Anschluss sowieso und die konsumierten Datenmengen sind da wohl im Preis eingerechnet. Und die Web-Dienstleister zahlen auch für die Netz-Anbindung. Dass was die Telekomanbieter also fordern ist schlichtweg, einen Freibrief dafür ausgestellt zu bekommen, ihre Leistungen doppelt zu verrechnen.

Es ist natürlich klar, dass Geschäftsleute jede legale Möglichkeit, ein Geschäft zu machen, nützen. Das soll man ihnen auch nicht krumm nehmen. Die Schurken sind diejenigen, die ihnen diese Doppelabzockereien ermöglichen… ;)

Früher, in der Guten alten Zeit, wäre es undenkbar gewesen, dass Google auf einen Angriff der Netzneutralität nicht allergisch reagiert und alles unternommen hätte, diesen abzuwehren. Zumindest wäre in dem Unternehmen niemand auf die Idee gekommen, dies zu unterstützen und für eigene Zwecke auszunutzen. Aber das war einmal, nun geht Google andere Wege, die sich schon beim weltweiten Irrtum ;) in den Street View Autos abgezeichnet haben…

1. Jul. 2010

Manchmal enttarnen sich die Manipulanten selber, weil selbst der letzte Dorfdepp aus den Handlungen die Ziele ableiten kann…

Gestern wurden Zahlen für das tödliche Unfallgeschehen auf Österreichs Straßen veröffentlicht. Insgesamt starben im ersten Halbjahr 2010 244 Menschen, was einem Rückgang von 16 Prozent entspricht. Diese positive Meldung wurde auch so von den Medien weitertransportiert (anfangs auch vom ORF), wie man aus den Schlagzeilen auf news.google.at (Stand: 01.07.2010, 11.50 Uhr) ersehen kann:

Negativrekord bei Zahl der Verkehrstoten – ORF.at
Zahl der Verkehrstoten neuerlich gesunken -Neue BVZ Online
Zahl der Verkehrstoten im ersten Halbjahr gesunken – Kleine Zeitung
Burgenland: Am wenigsten Verkehrstote – ORF.at
Zahl der Verkehrstoten zurückgegangen – ORF.at
Halbjahresbilanz: 53 Tote auf Österreichs Straßen – nachrichten.at
In Kärnten ist die Zahl der Verkehrstoten gestiegen – Kleine Zeitung
Weniger Verkehrstote im ersten Halbjahr 2010 -Vorarlberg Online
21 Menschen seit 2010 auf Salzburgs Straßen tödlich verunglückt -salzburg24.at
“Nur” 53 Tote – Weniger tödliche Verkehrsunfälle im Land -Krone.at
VCÖ: Im 1. Halbjahr 241 Verkehrstote – Rückgang um 16 Prozent – APA OTS

Beim ORF muss aber ob der guten Nachricht Panik ausgebrochen sein. Da werden die Hirne geraucht haben, etwas zu finden, um die meinungsverwandte Expertenschickeria bedienen zu können. Schließlich dürften die ORF-Manipulanten doch etwas gefunden haben, um die gute Nachricht in eine schlechte zu verkehren und den vom Leid anderer lebenden Experten die Möglichkeit zu eröffnen, ihr Dasein zu rechtfertigen. In Kärnten ist man fündig geworden, was ganz gut gepasst haben wird, weil die dort unten eh immer so immun gegen die Experten-Besserwisser-Verbots-Gehirnwäsche sind. Nur im Bundesland Kärnten hat es eine Steigerung von Verkehrtoten gegeben, was gleich zu der Schlagzeile “Negativrekord bei Zahl der Verkehrstoten” genügte.

Der Zweck, die linke Meinungsmafia zu unterstützen, ist damit genial erreicht, denn die meisten Leute lesen ja nur die Schlagzeile. Dass im Vergleichszeitraum des Vorjahres Kärnten mit 16 Unfalltoten einen Rückgang um 12 (knapp 43 Prozent) zu verbuchen hatte, die derzeitige Steigerung um 3 Opfer in Bezug darauf eigentlich als sehr moderat anzusehen wäre und dass Statistiken mit derart niedrigen Zahlen generell zufallsanfällig sind, realisiert fast niemand mehr. Die Schlagzeile bleibt picken und in stiller Demut wird die überwiegende Mehrheit künftige Restriktionen und Abzockereien im Straßenverkehr hinnehmen…

Dass diese Manipulation nicht zufällig geschieht, erkennt man ganz leicht im Text des ORF-Artikels:

2008 gab es in Kärnten im ersten Halbjahr übrigens 28 Verkehrstote.

Dieser unscheinbar im Text (mit seiner Aussage mehr oder weniger allein) stehende Satz wird wohl die Verteidigungsstrategie des ORF sein. Damit kann ihm nämlich niemand vorwerfen, es wäre nicht erwähnt worden, dass Kärnten gegenüber 2008 auch im Jahr 2010 noch immer einen Rückgang an Unfalltoten von ca 32 Prozent aufzuweisen hat… ;)

25. Jun. 2010

Eine Rauferei in einer Public Viewing Zone muss ein gewaltiges Ereignis sein. Sonst würden nicht DerStandard, Kurier, ORF und oe24 darüber berichten…

Was war passiert? Der Spitzenkandidat der steirischen Grünen, Werner Kogler, besuchte die grazer WM-Fanzone (wahrscheinlich Pflichtübung im Wahlkampf ;) ) und gab sich das Spiel Deutschland gegen Ghana, als er bemerkte, dass am Nebentisch 4 schwarze deutsche Nationaldressen tragende Fans ausfällig wurden. Ein paar Watschen sollen dann zwischen den 4 Rüpeln und anderen Gästen auch ausgetauscht worden sein. Der gute Werner Kogler konnte wohl angesichts von angeblichen (laut Kurier hätten weder Veranstalter noch Securities “Streit und Hetze” mitbekommen) Sprüchen wie “SS, SA, wir sind wieder da” und “Nigger” nicht an sich halten. “Er habe einen Streit schlichten und dazwischen gehen wollen“, steht dazu im Kurier. Vermutlich, weil die Rüpel ihn erkannt haben, hat er sich dafür nur eine Bierdusche eingefangen. Schlechter dran war dann einer seiner Mitarbeiter, der die flüchtenden Rüpel verfolgte. Dem haben sie nämlich umgehend kräftig eins auf´s Maul gehauen und ihn schwer verletzt (angeblich Jochbeinbruch).

Soweit also eine ganz unspektakuläre Geschichte. Eine der ganz gewöhnlichen Raufereien, wie sie in Fanzonen, in und um Fußballstadien unter Alkoholeinfluss zu Hauf vorkommen…

Warum ich dann darüber schreibe? Ganz einfach, die Sache zeigt mir, wie wenig Ahnung die Grüne Spitze vom Leben in der Freien Wildbahn hat. Die Herrschaften sollten wirklich gelegentlich ihre geschützten Bobo-Bezirke verlassen und unter die Leute gehen. Dann wüssten sie nämlich, dass es gesünder ist, 4 stänkernden, besoffenen Vollidioten aus dem Wege zu gehen und die Sache der Polizei oder den Securities zu überlassen. Und der verletzte Mitarbeiter tut mir zwar leid, zu helfen ist dem aber wahrscheinlich nicht. Solchen Leuten auch noch nachzulaufen, ist wohl der Gipfel der Dummheit. Da hätte er sich genauso gut gleich selber eine in die Goschn hauen können… ;)
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PS: Ich bin schon gespannt, was bei der Sache da dann wirklich rauskommt. Am Ende sind die Schläger gar noch in der sozialistischen Jugend (soll ja schon vorgekommen sein…), oder machen noch Notwehr geltend… :)

22. Jun. 2010

Einem Artikel auf orf.at ist zu entnehmen, dass sich immer mehr Österreicher einer Vorsorgeuntersuchtung stellen…

Ein gewisser Josef Probst, seines Zeichens stellvertretender Generaldirektor des Hauptverbandes der Sozialversicherungen, jubelt. Ein großer Erfolg sei es, dass nahezu jeder 8. Österreicher einmal pro Jahr zur Vorsorgeuntersuchung geht. Die Sozialversicherungen, die sonst aus lauter Geldnot den Allerwertesten nicht mehr zusammen bringen, bezahlen die Untersuchungen und tun alles, um die Zahl noch zu steigern. So werden künftige Patienten sogar zu den Untersuchungen eingeladen.

Der Herr Probst ist also zufrieden mit den vielen Freiwilligen, für die die Kassen bezahlen dürfen. Die Ärztekammer wird wohl auch zufrieden sein. Einerseits verdienen ihre Mitglieder schon an den Untersuchungen selber und andererseits sind solche Reihenuntersuchungen auch Patientenerzeugungsmaschinen. Und heilen kann man schließlich ja nie genug. Die unnötig operierten Brust- und Prostatapatienten lassen an dieser Stelle schön grüßen…

Im ORF-Artikel wird dem Herrn Stellvertreter ua in den Mund gelegt:

Die Umstellung vor einigen Jahren zeige somit Wirkung. Nun soll auch überprüft werden, ob die zugenommenen Vorsorge-Untersuchungen auch zu einer besseren Gesundheit führen.

Ja, sind die vom Hauptverband überhaupt noch ganz klar in den oberen Regionen oder bloß ein Fall für den Korruptionsstaatsanwalt? Die geben hunderte Millionen Euro aus, ohne zu wissen, wofür? Es könnte nach Probst also genauso gut sein, dass die vermehrten Vorsorgeuntersuchungen zu mehr Krankheit führen. Er weiß es nicht, er muss das ja erst überprüfen…

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