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25. Okt. 2011

Wenn man einer Ziege einen Anzug anzieht, wird sie trotzdem eine Ziege bleiben – egal, was der Anzug kostet… ;)

Schon eine Zeit lang haben sie herumgezickt und man hat befürchten müssen, dass es einmal soweit kommen wird. Nun haben der Werner und der Spindi aber wirklich ernst gemacht und ihren großen bildungspolitischen Wurf bekannt gegeben. Die Hauptschule wird abgeschafft und stattdessen wird es nur mehr die Neue Mittelschule geben.

230 000 000.- Euro (in Schilling 3,16 Milliarden) wird der Schamott dann pro Jahr offiziell (der gelernte Ösiländer weiß ja, dass es dann tatsächlich noch mehr sein wird…) kosten – Mehrkosten gegenüber jetzt wohlgemerkt. Der neue Anstrich wird zwar den Schülern nichts bringen, aber Rot und Schwarz haben es nach langem schweren Leiden geschafft, ihr Gesicht zu wahren. Die einen haben eine Art Gesamtschule eingeführt und die anderen haben die Gesamtschule verhindert. Na, wenn das nichts ist, was dann? Das muss uns doch die schlappen 230 Mille per anno wert. Wir haben´s ja gerade eh so dick… ;)

14. Okt. 2011

Ja, er hat was aus sich gemacht, der Investmentbanker Gerald Hörhan. Er soll´s genießen und von mir aus auch glücklich werden. Wenn es aber irgendwie geht, soll er das Maul halten, denn seine Klugscheisserei ist kaum erträglich…

In seinem kürzlich veröffentlichen Buch “Investment Punk” beschimpft er pauschal die Jugend und stellt seine Thesen für eine bessere Welt dar. Selbstverständlich kommt da dann die Philosophie der Bankzocker als einzig wahre Formel nicht zu kurz. Niemand solle sich auf den Staat (Bildung, Gesundheitswesen, Altersvorsorge) verlassen, sondern selbst kreativ (so wie er selbst) bis zum Umfallen ruacheln, um sich selber mit einem großen Vermögen abzusichern.

Er schimpft die Jugend faule, dekadente “Arschkriecher“, die mit “zusätzlicher Staatsverschuldung” und “mit jeder aus Rücksicht auf die Alten verweigerten Verwaltungsreform” von der Politik abgezockt werden. Die Jugend solle sich gefälligst gegen die “Abzocke” wehren. Aber nicht durch Proteste gegen die Politik und den Finanzkapitalismus, sondern damit, wirtschaftliche Macht aufzubauen und damit politischen Einfluss zu gewinnen.

Ok, über die derzeitigen Intentionen der Politik kann man diskutieren und dass es mit der Motivation so mancher Jugendlicher nicht zum Besten steht, ist auch nicht zu übersehen. Einige unbedeutende Kleinigkeiten vergisst der gute Bank-Punker aber gefließentlich. Nämlich, dass sich Leute seines Schlages in Scharen gesund gestoßen haben, indem sie die Weltwirtschaft in die Lage gebracht haben, in der sie ist. Und auch jetzt verdienen sie noch immer am Niedergang sehr gut – den Ratingagenturen sei´s gedankt;)

Und wie das Hörhan-Rezept – ruacheln bis zum Umfallen, um auf Kosten anderer ein Vermögen zu machen – funktionieren soll, wenn das (wie er ja rät) alle versuchen, sollte er eventuell auch noch näher erklären. Sich nur gegenseitig auszusaugen kann nämlich nicht viel bringen. Am Ende wären wohl nur die skrupellosesten der Schlauen reich und alle anderen mehr oder weniger arm – so wie jetzt auch… ;)

Verstehen kann man den Bankzocker aber schon wenn er die jungen Leuten dazu bringen will, sich nicht aufzulehnen, sondern stattdessen stumm zu ruacheln. Wenn die nämlich einmal wirklich wütend werden, dann gehören er und seinesgleichen nämlich zu denen, die recht schnell zusehen müssen, dass sie Land gewinnen. Der Volkszorn, unberechenbar und zu allem fähig, wird dann nämlich ein Ventil brauchen und mit Klugscheissen ganz bestimmt nicht mehr zu besänftigen sein…

11. Okt. 2011

Das GfK Switzerland hat sich Mühe gegeben und 3.000 Personen in Österreich, Deutschland, der Schweiz, Frankreich, Italien und Großbritannien über ihren Umgang mit Socken befragt. Herausgekommen ist, dass in Österreich jeder fünfte die geruchsträchtigen Beinkleider NICHT täglich wechselt…

Mann, sind die gut, die Leute von GfK Switzerland. Die wissen, worauf es wirklich ankommt. Wir Deppen hadern uns über Eurokrise, Staatsschuldenkrise, allgegenwärtige Steuergeldverplemperung, Umweltzerstörung und was weiß ich noch was ab und dabei ist das alles Hundskas. Die Socken sind das, worauf es wirklich ankommt. Wir müssen alles daran setzen, die Sockenwechselquote zumindest in Österreich zu heben – koste es was es wolle. Jedenfalls sollte das Gesundheitsministerium (wenn die kein Geld haben, dann halt die ASFINAG oder die ÖBB) sofort Inserate schalten, auf denen unser aller Werner das Sockenwechslen dringend empfiehlt. Auch könnte die Regierung eine Sockenwechselverordnung erlassen oder gleich ein entsprechendes Gesetz beschließen lassen. Eventuell sollte man sogar an die EU herantreten, damit diese eine Sockenwechselrichtlinie oder ein Sockenweißbuch für alle auskotzt…

Aber egal was kommt, mich wird es wieder einmal herb in den Magen treffen. In der warmen Jahreszeit laufe ich nämlich gewöhnlich tagelang ohne Socken herum. Und da werden sie mich dann wohl zwingen, im Winter mehrmals täglich zu wechseln, um auf die geforderten 365 Paar frische Socken im Jahr zu kommen… :)

5. Okt. 2011

Was ist bloß mit den Geld-Magnaten los? Warren Buffet regt sich darüber auf, dass er zu wenig Steuer zahlt und kämpft an der Seite des Göttlichen für eine Reichensteuer und George Soros solidarisiert sich sogar mit jenen, die die Finanzwelt als Feinde bekämpfen wollen

Leute, da kann doch was nicht stimmen. So blöd kann doch niemand sein, freiwillig zu fordern, selber höhere Steuern zu bezahlen, oder sein ureigenstes Geschäftsfeld, welches ihm seinen Reichtum sicherte bzw sichert, zerstören zu wollen. Und man sollte sicher nicht annehmen, dass die Genannten zu den dümmsten Exemplaren der Menschenrasse zählen – eher dürften sie am oberen Ende der Intelligenzskala angesiedelt sein.

Also ist Vorsicht geboten, denn aus einem skrupellosen Geschäftsmann ist noch niemals ein Menschenfreund geworden (beides schließt sich gegenseitig derart aus, dass eine Wandlung denkunmöglich ist). Eher ist anzunehmen, dass die Herrschaften etwas erkannt haben und sich bereits jetzt für die Zeit danach in Position bringen wollen. Denn egal wie die weltumfassende Finanzkrise ausgeht – Geschäfte mit der Arbeitskraft anderer wird man immer machen können… ;-)

3. Okt. 2011

Gerade wird wieder das wohl seit ewigen Zeiten in variabler Größe existierende und vom Dupont-Konzern für seine Geschäftszwecke hysteristierte Ozonloch thematisiert

Man belehrt uns zZt in gewohnt pentranter Weise, dass ein “riesiges Ozonloch” die Wissenschaftler beunruhigen würde. Das Loch habe sich am Nordpol gebildet, sei binnen zwei Wochen über Osteuropa, Russland und die Mongolei hinweggezogen und dabei seien “Menschen bisweilen hohen Strahlungen von UV-Licht ausgesetzt gewesen“. Warum die Herren “Wissenschaftler” bei so einer großen Gefahr damit erst nachträglich (wenn der Schaden bereits eingetreten ist) herausrücken, werden sie wohl selber wissen. Aber das soll jetzt nicht das Thema hier sein.

Ebenso nicht die Tatsache, dass die ganze Ozonloch-Hysterie lediglich dazu diente, dem Dupont-Konzern ein Monopol und damit ein beträchtliches Geschäft zu sichern. Wie sie das gedeichselt haben, lässt sich ua >>> hier >>> sehr gut erkennen. Das ist auch eine alte Geschichte, auf die die Politiker auf der ganzen Welt bereits hereingefallen und gefangen sind. Sie können nämlich (koste es was es wolle) den Ozonloch-Hysteriepfad nicht mehr verlassen, denn dadurch würden sie sich ja als naive Vollkoffer outen. Und das will niemand, für eitle Popanze ist sowas sowieso denkunmöglich. Aber wie gesagt, auch das ist längst bekannt.

Interessant wäre nur, warum sie uns gerade jetzt mit den Ozonloch wieder derart löchern. Dupont hat sein Geschäft ja längst im Kasten und aktuelle andere Geschäftsinteressen kann ich nicht erkennen. Doch halt, ist nicht bald das nächste Propagandaevent der Klimahysteriker? Klar, Durban steht vor der Tür. Na, dann ist ja wieder alles im Lot, man kennt sich wieder aus. Das ganz große Geschäft der Klimaprinzen ist ja noch nicht abgeschlossen. Da ist noch viel zu tun, um bei den Leute die nötigen Schuldgefühle + der entsprechenden Angst aufzubauen, damit sie bereitwillig ihr Geld zum Wohle der Klimamafia in den Ablasshandel werfen… ;-)
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PS: Bei der Suche nach einem passenden Link für Durban bin ich auf folgenden gestoßen. “Dichten gegen den Klimawandel“, steht da. “Dichten” – toll, besser kann man wohl den ganzen Klimazirkus nicht beschreiben… :-)

26. Sep. 2011

Was ist das? Es verhält sich in puncto Risikobereitschaft und Egoismus extremer als Psychopathen. Psychopathen? Nein, Aktienhändler…

Eine Studie, die vieles erklärt, wurde jetzt von der Universität St.Gallen durchgeführt. Verglichen wurde eine Gruppe Aktienhändler mit einer Gruppe Psychopathen. Dabei gaben sich die Aktienhändler egoistischer und risikobereiter als die wirklichen Psychopathen. Erstere zeichneten sich auch durch destruktives Handeln (sie wendeten viel Energie auf, um die Gegenspieler zu schädigen) aus und waren dadurch im Endergebnis (erzielter Gewinn) nicht einmal erfolgreicher als die Psychos.

Wenn man bedenkt, dass die Lenker des globalen Finanzsystems “abstammungsmäßig” aus demselben (eigentlich wurscht, ob hier die Psychos oder die Zocker gemeint sind ;) ) Holz geschnitzt sind, erklärt die Studie eigentlich ganz gut, warum die Zustände so sind wie sie sind…

24. Sep. 2011

“Heftige Schelte für hohe Gaspreise” titelt der Kurier – leeres Gelaber sage ich… ;-)

Wieder einmal steigen die Gaspreise – und das nicht zu knapp. Ein “ständiges Ärgernis” nennt Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner die “überdynamische Entwicklung der Erdgas-Preise” und diese seien “nicht begründbar“.

Ebenso mokiert sich die E-Control, angeblicher Schutzschirm für permanent abgezockte Energiekonsumenten, wieder einmal über die steigenden Gaspreise. Die Margen würden dzt “am obersten Ende der Bandbreite der vergangenen zwei Jahre liegen” und das Ausmaß der Preiserhöhungen sei “zu hinterfragen“.

Gratuliere, Herrschaften! Schlechter hätten Sie es gar nicht machen können. So ein leeres Gelaber wird nämlich die Gaskeiler nur ein müde lächeln kosten und sie ob der dargebotenen Hilflosigkeit sogar noch motivieren, die Preisschübe noch steiler zu gestalten…

Vielleicht sollte einmal jemand E-Control und Wirtschaftsminister fragen, ob sie vom Österreichischen Strafgesetzbuch, insbesonders vom § 155, schon etwas gehört haben:

§ 155 – Sachwucher
(1) Wer außer den Fällen des § 154 gewerbsmäßig die Zwangslage, den Leichtsinn, die Unerfahrenheit oder den Mangel an Urteilsvermögen eines anderen dadurch ausbeutet, daß er sich oder einem Dritten für eine Ware oder eine andere Leistung einen Vermögensvorteil versprechen oder gewähren läßt, der in auffallendem Mißverhältnis zum Wert der eigenen Leistung steht, ist mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren, wenn er jedoch durch die Tat eine größere Zahl von Menschen schwer geschädigt hat, mit Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu fünf Jahren zu bestrafen.

Also Herrschaften! Gehen Sie vielleicht einmal hin und hauen Sie den Vorständen das StGB vor den Latz. Vielleicht wird manch ein CEO doch noch zum Nachrechnen animiert, wenn 5 Jahre (das mit “größere Zahl von Menschen schwer geschädigt” wird wohl locker erreicht sein) Häfen in greifbare Nähe rücken… ;-)

5. Sep. 2011

Die Führer der ohne Subventionstropf nicht lebensfähigen ÖBB haben wieder einmal eine Idee. Der gelernte Ösiländer weiß da natürlich, dass ein Angriff auf die Brieftaschen bevorsteht…

Das Preissystem wollen sie gehörig umkrempeln, die ÖBB. Die Ticketpreise sollen sich künftig an der Auslastung der Züge orientieren. Die Fahrt mit chronisch überfüllten Zügen soll künftig anscheinend deutlich teurer, jene mit leeren Zügen deutlich billiger werden. Auf den ersten Blick gar keine so schlechte Idee. Sieht man aber näher hin, erkennt man leicht, dass es in Wahrheit um das schamlose Abzocken ihrer besten Kunden geht.

Zunächst einmal fällt auf, dass es für ein Dienstleistungsunternehmen merkwürdig erscheint, die Dienstleistung nicht grundsätzlich dann anbieten zu wollen, wenn es der Kunde will, sondern diesen per Preisdruck dazu bringen zu wollen, gefälligst dann zu fahren, wenn es einem selber genehm ist. Mit Marktwirtschaft hat ein Monopolbetrieb sowieso nicht viel zu tun, aber muss man wirklich bei jeder Gelegenheit derart penetrant heraushängen zu lassen, wie sehr man diese verabscheut? ;)

Viel schlimmer ist aber das wahre Ziel, welches hinter der vordergründig dargebotenen Idee steckt. Wenn man dieses als “halsabschneiderisches Abzocken” beschreibt, ist man wohl noch bei weitem zu milde. Es gibt nämlich einen Haufen Leute, die sich nicht aussuchen können, wann sie die Züge benützen. Es sind dies diejenigen, die zur Arbeit und zur Schule fahren – Pendler und Schüler haben nämlich fixe Termine. Und genau dann, wenn die Genannten fahren, sind die Züge voll bis überfüllt. Geht das neue Preissystem jetzt durch, dann werden die Pendler hinkünftig die ÖBB noch mehr subventionieren, wie jetzt schon (750 Euro im Jahr bezahlt jeder einzelne ja jetzt schon für die Pleitebahn, ohne auch nur einen einzigen Kilometer mit ihr gefahren zu sein). Und auch die öffentliche Hand darf sich freuen, denn die Schülerfreifahrt wird wohl auch kräftig teurer werden…

Die Qualität der Manager erkennt man auch daran, dass ihre Strategien nicht so leicht durchschaubar sind. Mit den ÖBBlern sollte man aber hier nicht so streng umgehen, denn woher sollten die wissen, dass offenkundig bauernschlaue Winkelzüge normalerweise nicht so durchgehen? Sie haben ja seit Jahrzehnten schon Narrenfreiheit in dieser Hinsicht… ;-)

4. Sep. 2011

Tun wir halt a Bissl swapen“, werden sich die linzer Gewaltigen während eines Stimmungsdurchhängers zwischen Aperol Sprizz und Frizzante wohl gedacht haben:)

Jeder Häuslbauer – manche mussten vorher teure Erfahrungen machen – weiß inzwischen, dass Kredite in Fremdwährungen (in aller Munde ist eine Zeit lang schon der Schweizer Franken) ein beträchtliches Risiko bergen. 2007 dürften auch die Stadtregenten zu Linz da durchgestiegen sein und sich entschlossen haben, das Risiko der Schweizer-Franken-Anleihe der Stadt in Höhe von 195.000.000.- Euro mit einer Wette (Swap-Geschäft) zu minimieren.

Vielleicht hätte den Linzern bei Zeiten jemand sagen sollen, dass es im allgemeinen nie gut ausgeht, wenn man Geschäfte macht und nichts von Geschäften versteht. Anderseits aber sollte man meinen, dass ein Finanzdirektor, ein Finanzstadtrat und ein Bürgermeister einer 190.000-Einwohner-Stadt wenigstens in Finanzsachen wissen was sie tun. Zumindest wenn man deren Gehälter betrachtet sollte man das annehmen können…

Die Linzer haben also eine Swap-Wette abgeschlossen, um das Risiko einer im Falle eines steigenden Schweizer Franken teurer werdenden Anleihe zu mindern. Meiner Meinung nach wurden die Linzer durch die Begebung der Anleihe in Fremdwährung schon einem unzulässigen Risiko ausgesetzt, aber das ist eine andere Geschichte.

Normalerweise sollte nun die Swap-Wette so ausgestaltet sein, dass sie bei einem Steigenden Franken Gewinn abwirft, mit dem dann der Verlust durch die dann ja teurer werdende Anleihe in etwa ausgeglichen werden kann (vorausgesetzt natürlich sie diente – wie kolportiert – nur zur Absicherung der Anleihe…). Aber das dürfte den linzer Kapazundern zu banal erschienen sein – so macht das ja jeder. Sie haben das scheinbar gaaanz anders gemacht. Jetzt, da der Franken kräftig gestiegen ist, wird die ganze Schläue der Pleampln offenbar. Die Anleihe ist massiv teurer geworden UND der Verlust der Swap-Wette explodiert. Man spricht schon, dass dieses gewissenlose (oder abgrundtief dämliche) Abenteuer die Stadt bis zum Ende der Laufzeit des Swap-Geschäfts bis zu 400.000.000.- Euro kosten kann. Also zweimal soviel, wie die Anleihe, die sie (angeblich?) besichern sollte.

Die Frage ist jetzt, ob die Handelnden absolute Trollvottel oder doch gewissenlose Zocker sind. Entweder haben sie wirklich nicht kapiert, dass sie genau in die falsche Richtung spekulieren oder sie haben bewusst gezockt und das Risiko einer Pleite der Stadt Linz einfach in Kauf genommen…

28. Aug. 2011

sagte Helga Rabl-Stadler kürzlich in einem Interview. Hmmm, auskennen tut sie sich, die Gute… ;)

Die Salzburger Festspiele sind mir zwar sowas von wurscht, der Sager der Frau Rabl-Stadler verdient aber allemal Beachtung. Handelt es sich doch dabei um die Hauptregel, ohne Beachtung derer der Lobbyismus – also die organisierte Korruption – ja gar nicht funktionieren kann.

Dumm nur, wenn bei der Einhaltung dieser Grundregel liederlich vorgegangen wird. So wie damals, als sich ein reicher Russe mit einer Spende an die Spiele der salzburger Schickeria die Österreichische Staatsbürgerschaft kaufen wollte. Das wäre ja fast voll in die Hose gegangen, aber die intervenierende Lobbyistin hatte Glück – das Verfahren gegen sie ist eingestellt worden. Wirklich großes Glück, denn ein anderer, der nicht einmal gehandelt sondern nur geredet hat, muss wahrscheinlich in den Häf´n einfahren;)

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