Dass unser HBP rote Parteipolitik betreibt, ärgert mich schon sehr. Wenn man aber zZt nach Deutschland rüberschaut, muss man zugeben, dass wir trotzdem einen Ehrenmann als Bundespräsidenten haben…
Der deutsche HBP, Christian Wulff, hat angeblich nach seiner Scheidung mit seiner Neuen ein Haus gebraucht. Leider fehlten zum neuen ehelichen Glück läppische 500.000.- Öken. Kein Problem, sollte man meinen. Schnell in die nächste Bank, Konditionen aushandeln, unterschreiben und in das neue Heim einziehen. Die Bonität sollte ja für einen Ministerpräsidenten eines deutschen Bundeslandes und Anwärter auf das deutsche Bundespräsidentenamt sowieso kein Thema sein und die Raten für den Kredit sollten bei solchen Einkommen so oder so locker zu derblasen sein…
Der D-HBP Wulff ist die Sache allerdings ganz anders angegangen. Für einen Kredit in eine Bank geht vielleicht ein gewöhnlicher deutscher Tölpel, aber doch nicht ein Herr Wulff. Der ist zur Ehegattin eines befreundeten Geschäftsmannes (wie er selber sagt) oder zu diesem selber (wie www.spiegel.de behauptet) schnorren gegangen. Das Geld wurde dann – so wie man es halt macht, wenn man nichts zu verbergen hat
– vom Geschäftsmann über das Konto seiner Gattin mittels anonymen Bundesbankscheck an den Hrn Wulff übergeben (oder wäre verschoben das richtigere Wort?
). Und als ob das nicht schon genug wäre, präsentierte D-HBP Wulff – wohl auf Druck der Medien – kürzlich noch eine Liste über seine Urlaube seit 2003. Darauf ist zu ersehen, dass der Gute insgesamt 6x bei honorigen Geschäftsleuten luxuriös für lau urlaubte. Der D-HBP betont dazu aber, dass diese Urlaube seine politischen Ämter nicht berührt und seit er Bundespräsident ist nicht mehr stattgefunden hätten. Letzteres beweist aber nur, dass es manchmal wirklich besser ist, zu schweigen, denn er gibt damit zu, fast immer bei Geschäftsleuten gratisgeurlaubt zu haben (6 von 7 von 2003-2009 – ab Anfang 2010 war er ja schon Präsidentschaftskandidat). Und welchen Grund hätte er, wenn die Gratisurlaube mit seinen politischen Ämtern sowieso nichts zu tun hätten, das als Bundespräsident nicht mehr zu tun?
Unsere deutschen Freunde können sich jetzt fragen, wie unabhängig ihr Moralhüter wirklich ist, wenn er sich eine Unterkunft nur durch die Hilfe (?!?) von honorigen Freunden leisten kann und sich urlaubsmäßig fast ständig von diesen aushalten lässt. Wir Ösis aber können über die Sache wirklich froh sein, denn jetzt wissen wir, was wir an unserem HeiFi haben. Das Bisschen Parteilichkeit (da ist wirklich nur die Paddei gemeint…) werden wir schon aushalten… ![]()
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PS: Das Bild hier muss ein Irrtum sein. Die Chaluppe sieht ja aus wie ein Bahnwärterhäuschen in den hintersten Karpaten. Da kann doch niemals der deutsche Bundespräsident drin wohnen…
