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30. Okt. 2011

Im Anti-Raucher-Krieg ist kein Ende in Sicht. Im Gegenteil – die Anti-Raucher-Taliban wollen anscheinend bis zum Endsieg weiterkämpfen…

Ja, bei uns geben sich die Gesundheitsfaschisten in der Raucherbekämpfung momentan recht ruhig. Der ORF zeigt uns aber, dass die Ruhe trügerisch ist und der Krieg gegen die Raucher weltweit ganz und gar nicht zum Erliegen gekommen ist – ja, die prohibitionistische Endlösung schon vor der Tür steht:

Neuseeland geht noch viel weiter. Geht es nach den Plänen des Gesundheitsministeriums, steht das Land vor der Umsetzung des wohl schärfsten Anti-Tabak-Gesetzes der Welt. In einem ersten Schritt wurden nun Tabakwaren unter den Geschäftstisch verbannt. Zudem wird der Verkauf von Zigaretten an Minderjährige mit Geldstrafen in Höhe von umgerechnet mehreren tausend Euro bestraft. Da Tabak kein Produkt für eine „ideale Welt“ sei, hat Gesundheitsministerin Tariana Turia aber bereits weit schärfere Maßnahmen im Visier und will ein völliges Verbot durchsetzen.
[Zitat: ORF.at]

Aha, eine ideale Welt will sie also machen, die Gesundheitsministerin Tariana Turia. Vielleicht sollte der Gutesten einmal jemand erklären, dass es sowas nicht gibt und auch nicht geben kann. Der Mensch ist nämlich nicht ideal sondern, wie alles andere in unserer Welt auch, vielfältig und chaotisch. Eben durch diese Vielfalt wird das Ideal des einen IMMER das Greuel des anderen sein und die größten Verbrecher an der Menschheit haben ja auch immer im Bestreben gehandelt, eine ideale Welt zu erzwingen. Wie das jeweils ausgegangen ist, kann man in den Geschichtsbüchern nachlesen, die an den betreffenden Stellen den grauslichsten Horrorthrillern um nichts nachstehen…

Wenn Frau Tariana Turia also unbedingt in Sachen Gesundheit etwas tun will, dann sollte sie wohl zunächst einmal bei sich selber anfangen. Mit etwas weniger fressen zum Beispiel. Es macht nämlich keinen schlanken Fuß, sich selber nicht im Griff zu haben (die Gute hat sich erst kürzlich den Magen abtackern lassen…) und anderen diesbezüglich gute Ratschläge geben zu wollen. Aber solche unbedeutenden Kleinigkeiten werden die Rundliche wohl nur äußert peripher tangieren. Was sich gehört und was nicht hat Faschisten ja noch niemals interessiert… ;)

28. Feb. 2011

Die Wissenschaft ist ja schon lange nicht mehr frei, sondern existenziell Abhängig von Geld bzw Goodwill der Magnaten und diesen muss sie natürlich auch zu Diensten sein. Bei so manchem Forschungsprojekt ist anders kein Sinn erkennbar…

Eine gewisse Faye Chua von der Universität Michigan in Ann Arbor hat mit ihren Mitstreitern herausgefunden, dass man mit einem Hirnscan herausfinden kann, welche Personen es schaffen werden, mit dem Rauchen aufzuhören, und welche nicht. Auf den ersten Blick eine auffallend nutzlose Verplemperung von Ressourcen. Wer mit dem Rauchen aufhören WILL, der hört auf, wer nicht, der nicht. Alles andere ist sowieso nur Geschäftemacherei auf Kosten von Süchtigen… ;)

Weil aber gefakte Forschung im Dienste der Geschäftemacherei in Sachen Antiraucherkrieg schon derart zum Tagesgeschehen gehört, ist dieser Umstand eine gute Tarnung für die Ungeheuerlichkeit der michiganer Studie. Da wird nämlich ein Hirnscan verwendet, um Prognosen über das künftige Verhalten von Menschen zu erstellen. Nun kann man das verharmlosen und sagen, es sei ja positiv, Menschen bei der Ablegung eines Lasters zu unterstützen. Aber erstens ist im genannten Artikel keine Rede davon, jemanden zu unterstützen (im Gegenteil, der Scan wird für viele eine Ausrede sein, es erst gar nicht zu versuchen) und zweitens könnte man über Laster insgesamt eine Diskussion führen… ;)

Es wird aber hier eine Technik ersprobt, um Menschen im vorhinein kategorisieren (in gut und böse zB) zu können. Wer sagt denn, dass diese Technik auf den missionarisch-religiösen Antiraucherkampf beschränkt bleiben wird? Ist es so unmöglich, dass so eine Technik, wenn sie schon zur Verfügung steht, auch zur Prüfung der Loyalität von Angestellten, Parteigenossen oder Bürgern allgemein verwendet werden könnte? Wer dann beim routinemäßigen Hirnscan durchfällt, wird´s nicht leicht haben. Im günstigen Fall wären das dann sicherlich Bürger 2. Klasse, im ungünstigen wohl Verbrecher. Jedenfalls aber kann mit so einer Technik, wenn sie intelligent angewandt wird, die Spreu vom Weizen getrennt werden und einer GUTEN Zukunft, wo ALLE gleich nichts haben und sich angepasst lieben, würde nichts mehr im Weg stehen – 1984 ist also schon in Sicht…
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PS: Auffällig ist, dass die Gehirnpfuscher ihre faschistischen Techniken immer damit tarnen, den Rauchern (gegen deren Willen natürlich ;) ) zu helfen. Wahrscheinlich ist das aber nur deshalb so, weil das Terrain hier schon so aufbereitet ist, dass die Mehrheit der Nichtraucher zum Unwohl der Minderheit sowieso jeden Unsinn glaubt und bejubelt. Man wird auch jetzt von den Guten nichts hören, ja die unterstützen das sicher, so wie sie es mit allem tun, was nur irgendwie gegen die Raucher geht. Eine kleine Freude bleibt mir aber. Die ekelerregend Guten werden nämlich die ersten sein, welche die neue Ordnung zu spüren bekommen werden. Sie wissen es nur noch nicht… :)

20. Feb. 2011

Gestern, um 22.50 Uhr, habe ich zufällige im ORF Seitenblicke Spezial gesehen. Zunächst eher lustlos, doch dann fielen mir fast die Augen aus den Höhlen…

Es ging um den Galaabend Seitenblicke Nighttour für Licht ins Dunkel, wo diverse Gegenstände unter Promis für einen guten Zweck versteigert wurden. Eigentlich wäre die Veranstaltung ja nicht so erwähnenswert gewesen. Promis, Leute mit Geld und Promis mit Geld kaufen weit überteuert zur Selbstdarstellung irgendwelchen Krempel für irgendeinen guten Zweck. Auch ist es ganz normal und keinesfalls erwähnenswert, dass auch dort – Licht ins Dunkel hin oder her – niemand etwas aus Gutheit gibt, sondern man das getrost als Werbeausgaben verstehen kann (entweder für die Person selber oder die entsprechende Firma) und dass ohne Fernsehkameras bzw der Gewissheit, sich via Seitenblicke einem Millionenpublikum präsentieren zu können, wohl nur ein kleiner Bruchteil gespendet worden wäre, kein Wort verloren wurde…

Der Hammer aber war, dass dort bei einer Veranstaltung in einem geschlossenen Raum frank und frei geraucht wurde – ganz so, als ob es das Tabakgesetz gar nicht gäbe ;) . Noch dazu dürfte es sich bei der Location um eine Art Filmstudio gehandelt haben, in dem auch Leute arbeiten und offensichtlich auch massig gearbeitet haben. Auf dem Video ist ganz deutlich zu sehen (zB Minute 10:30, 12:11 und 16:58), dass von Rauchverbot keine Spur gewesen sein kann. Die Leute haben nämlich nicht so ausgesehen, als ob sie sich beim Qualmen versteckt hätten und wenn sie auf dem Klo geraucht hätten wäre das ja nicht zu sehen gewesen… ;)

Ich frage mich jetzt, was mit dem ORF los ist. Hat man dort etwa den Pfad des Guten verlassen oder rechtfertigt die gute Tat (Spendensammeln) auch die Schlechte (Missachtung des Tabakgesetzes)? Hatte man etwa gar Angst, dass bei einem rigorosen Rauchverbot (so wie – nicht zuletzt durch den vom ORF erzeugten Druck – es in ganz Österreich bei derartigen Veranstaltungen gilt) nicht genug splendable Promis gekommen wären?

Bitte mich jetzt nicht misszuverstehen. Mich stört an sich nicht, dass bei der “Licht ins Dunkel” Aktion geraucht wurde. Mich stört dabei nur, dass sich überall sonst Veranstalter, Wirte, Gastgeber etc nicht aussuchen können, ob sie rauchen lassen oder nicht. Es scheint also so, als ob vor dem Rauchverbot zwar alle gleich, manche aber noch gleicher wären… :)
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PS: Ich bin gespannt, ob dem grundsätzlich verhärmt/griesgrämigen Rauchersheriff jetzt vielleicht doch ein Grinser auskommt und er den ORF anzeigt… :)

11. Feb. 2011

das ist und bleibt der Denunziant” – heißt es…

Da gibt es einen Herrn Hannes Dragschitz, seines Zeichens Trafikantenvertreter in der Wirtschaftskammer. Eben dieser Herr lässt sich gerade wieder einmal darüber aus, dass die Österreicher gar so viele Zigaretten ins Land “schmuggeln” würden, und er weiß auch, dass die Zigaretten hauptsächlich aus Slowenien, Ungarn und Tschechien (die Slowakei hat er scheinbar bei der Aufzählung vergessen) eingeschmuggelt werden. Ja, der Mann fordert sogar verstärkten Polizeieinsatz deswegen.

Auch wenn man dem lieben Herrn zugute hält, dass er ja auf die Umsätze seiner Trafikanten schauen muss (für irgendwas muss er ja auf der Welt sein… ;) ), muss man ihm – ganz besonders als WKO-Funktionär – unterstellen, nicht alle Keramik in seiner Kredenz zu haben. Weiß der Mann nicht, dass man nun aus EU-Ländern 4 Stangen (800 Stk) Zigaretten ganz legal mitnehmen kann und dass diese in den genannten Ländern oft nur die Hälfte kosten? Wie kommt der Kerl eigentlich dazu, Leuten, die völlig legal den freien Warenverkehr innerhalb der EU nutzen, Schmuggel zu unterstellen?

Der Herr Dragschitz sollte vielleicht auch einmal erklären, wie er als WKO-Funktionär zur EU, dem freien Warenverkehr und den offenen Grenzen steht. War es nicht die WKO, welche uns eben dadurch, vieles billiger einkaufen zu können, den EU-Beitritt schmackhaft gemacht hat? Und jetzt auf einmal, weil es irgendwem nicht so in den Kram passt, werden jene, die das tun, einfach als Schmuggler denunziert? Geht´s noch, Herr Dragschitz?

9. Feb. 2011

Mrs President hat´s verkündetder Göttliche ist rauchfrei. Wenn das für die Welt kein Grund zum Jubeln ist, was dann…

Laut Michelle Obama hat der Präsident der USA seit einem Jahr nicht geraucht. Jubel! Ihr Mann habe schon immer aufhören wollen – Jubel! – und er wollte seinen Töchtern auf die Frage, ob er rauche, ein “ehrliches nein” zur Antwort geben können. Jubel! Was kann es schöneres geben, als einen Präsidenten, der nicht raucht. Obama wird dadurch natürlich ein viiieeel besserer Präsident werden und die Probleme der USA werden sich natürlich auch gleich in (natürlich rauchfreier) Luft auflösen. Oder doch nicht… ;)

Wenn Saubergattin aber weiter sagt, “Er hat nie viel geraucht“, und man sich in Erinnerung ruft, was früher über die Rauchgewohnheiten des Präsidenten kolportiert worden ist, dann wird das Aufhören wohl so eine große Leistung nicht gewesen sein. Ein richtiger Raucher wird Mr Obama mit maximal einer handvoll Zigaretten pro Tag ja nicht gewesen sein.

Andererseits spricht gerade das Bände über die faschistisch-prohibitionistische Grundeinstellung in den USA. Hätten die paar Zigaretten, die der Präsident verstohlen im hintersten Winkel seines Gartens im Weißen Haus geraucht hat, normale Menschen stören müssen? Seinem desperate Housewive wäre sicher auch kein Stein aus der Krone gefallen, wenn sie das akzeptiert hätte und wenn man sonst ehrlich ist, werden einem die Kinder auch einmal eine kleine Notlüge verzeihen. Da bräuchte Mr President nicht so große Skrupel haben – hat er ja sonst auch nicht, wenn er meisterlich vom Teleprompter abliest und die ganze Welt zuhört… :)

31. Jan. 2011

Man hat ja schon öfters was in der Form gehört, dass sogenannte Anti-Raucher-Medikamente (der Begriff Medikament ist dem Zusammenhang sowieso schon ein schlechter Witz) Psychodrogen sind. Man wird aber trotzdem nicht müde, aus niederen Motiven an den Gehirnen herumzupfuschen…

Molekularbiologen wollen jetzt herausgefunden haben, warum man Nikotinsüchtig wird. Ein gewisser Paul Kenny vom Scripps Research Institute in Kalifornien, dem ich ohne ihn zu kennen einmal ganz ungeniert unterstelle, ein Lobbyist der Pharmahaie zu sein, will herausgefunden haben, dass ein Defekt des Rezeptormoleküls Alpha 5 im Zwischenhirn (Habenulae) dafür verantwortlich ist. Bravo, Mr Kenny, jetzt steht ja der Entwicklung eines neuen Anti-Raucher-Medikaments nichts mehr im Wege. Da schaun ma nur schnell noch, ob die Nebenwirkungen eh zum Stand der Wissenschaft passen, und nach ein zwei Kampagnen über millionen Rauchertote kann das Geschäft schon einmal losgehen. Und wenn die millionen Toten dann zu Passivrauchtoten umlobbyiert werden können, ist wahrscheinlich der Tag nicht mehr so fern, wo Zwangsbehandlungen angeordnet werden. Mister Kenny kann also wirklich stolz sein, wenn´s so kommt, wird er nämlich an millionen Hirnzombis erfolgreich mitgewirkt haben… ;)

Traurig bei der Sache ist nur, dass chemische Eingriffe in die menschliche Psyche wegen so einem Schas wie dem Rauchen als ganz normal hingenommen werden und sich niemand findet, der diese Hirnpfuscher ethisch in Frage stellt…

26. Nov. 2010

Die alltagsfaschistische Gesundheitsmafia hat zu einem neuen Schlag ausgeholt. Eine Studie “beweist” angeblich, dass jährlich 600.000 Menschen an Passivrauch sterben…

Wundern braucht man sich ja nicht mehr, dass die von Werbung lebenden (und die Pharmahaie machen viel Werbung, sehr viel…) Systemmedien bereitwillig solcherart gewinnträchtige Volksverdummung transportieren. Man braucht sich auch nicht wundern, dass die Mehrheit der gewöhnlichen Leute diesen Unsinn auch glaubt und den missionarischen Faschisten auf den Leim geht. Wundern muss man sich bei der gehirnwäscheartigen Propaganda aber, dass es immer noch Leute gibt (auch wenn sie immer weniger werden), die ihre sieben Sinne noch beieinander haben.

Da ist etwa die deutsche Bundesärztekammer, die in ihrem Medium, aerzteblatt.de, schreibt:

Bei der WHO-Studie zum Passivrauchen fehlt die statistische Signifikanz der Ergebnisse…


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Bei dem gegenständlichen Machwerk wäre auch zu hinterfragen, wie alt denn die 600.000 so derart tragisch Verstorbenen eigentlich waren. Da steht etwa auf www.shortnews.de geschrieben:


Die Zahl der Toten durch Passivrauchen ist womöglich nicht so hoch, wie bislang angenommen. Das teilte Romano Grieshaber, Professor an der Universität Jena…
Beim Symposium “Tabakrauch am Arbeitsplatz” in Mannheim erklärte er, dass zwei Drittel der 3.300 Todesfälle durch Passivrauchen älter als 85 Jahre waren.


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Was soll man dazu noch sagen… :)

9. Nov. 2010

Es zeigt sich, dass die zur Zeit mächtig abkackende ÖVP (=ehemalige Familienpartei) gut daran getan hat, den Othmar Karas nach Brüssel abzuschieben und ihm als Draufgabe noch den Strasser vorzusetzen. Sie hätten ihn aber besser nach Tonantins geschickt, denn Brüssel ist klar zu nah… ;)

Da hat wieder so eine Deppendoktoragentur auf EU-Kosten eine vollkommen unnötige Studie erstellt. Es ist nichts besonderes, lediglich eine weitere kleine Episode im Krieg der EU gegen die Raucher – diesmal die jugendlichen. Das Lobbyistenpack lässt dabei wieder einmal faschistische Tendenzen erkennen, indem man sich auch gegenüber Zwangsentwöhnung – also “Hilfe” entgegen dem erklärten Willen der Geholfenen – offen gibt.

Und da muss natürlich auch der zu den Überguten konvertierte Othmar Karas seinen Senf dazu geben. Der Gute stellt sich dabei aber nicht etwa, wie es seine Pflicht wäre (man erzählt uns ja andauernd, Abgeordnete zum EU-Parlament würden die Bürger vertreten), gegen die klar faschistischen Tendenzen der Studie, nein – er labert einfach irgendwas daher. Einerseits stellt er fest, dass man mit “Ge- und Verboten alleine nichts erreichen werde” und andererseits beklagt er sich, dass eine Mehrheit für ein “gänzliches” Rauchverbot nicht in Sicht ist…

Und ich dachte immer, beim Lobbyieren wäre es wichtig, in eine Richtung zu arbeiten… ;)

5. Nov. 2010

Die Niederländer haben sich zusammengerissen. Nach den Hirnrissigkeiten, die durch das Überhandnehmen der Tugendbolde entstanden sind, wird nun das vor zwei Jahren eingeführte Totalrauchverbot auf ein vernünftiges Maß reduziert

Ab sofort darf man laut Gesundheitsministerin Edith Schippers in kleinen Kneipen und Cafes, sofern sie von den Besitzern selbst geführt werden und kleiner als 70m² sind, wieder frei nach Lust qualmen. Überall sonst (alle Lokale, die größer als 70 m² sind) bleibt das Rauchen weiter verboten. Wer also Rauch nicht mag, hat genug rauchfreie Lokale und auch jedem Raucher steht es frei, diesen Lokale zu besuchen und sich wie ein Hund vor die Tür jagen zu lassen.

Ein großes Bravo an die Niederlande. Man sieht, dass es sich doch auszahlt, zur Wahl zu gehen und sich dabei den Kopf möglichst frei von den gebetsmühlenartig vorgetragenen Hirngespinsten der humorlosen Gesundheitsfaschisten zu halten. Ohne das Abwählen der vorigen Regierung wäre es für die Holländer sicher nicht möglich gewesen, zumindest etwas von ihrem Lieblingsmotto – leben und leben lassen – zurückzubekommen.

Freilich wird in ganz Europa die alltagsfaschistische Zwangsgesundergemeinde bezüglich des holländischen Betriebsunfalles toben. “Völkermord”, “Massenmord” und “das Ende der Zivilisation” wird das Geheul ganz sicher umfassen. Wahrscheinlich werden die ganz Harten sogar erwarten, dass es ob der niederländischen Entscheidung das Raum-Zeit-Gefüge zerreisst. Es kann ja nicht sein, was nicht sein darf… :)

9. Okt. 2010

Eine Studie der Columbia University’s Mailman School of Public Health brachte eben hervor, dass die Lebenserwartung in den USA im Sinken begriffen ist. Na sowas…

Wie kann es das denn geben? Gerade in den USA, wo sie eh so auf ihre Gesundheit achten und wo jeder Furz eine Hysterie auslöst. Alle alltagsfaschistischen Tendenzen (der Krieg gegen die Raucher und jetzt neuerdings auch gegen die Dicken seien nur als Beispiele erwähnt) haben sie im Amiland zum Wohle der Pharmahaie erfunden und mit konsequentem Mobbing treiben sie sich dort gegenseitig die Laster im Namen des Guten aus.

Normalerweise hätte man jetzt erwarten müssen, dass eine derartige Studie – dem pharmagesteuerten Trend folgend – natürlich Rauchen, Übergewicht und Alkohol als Ursache für die sinkende Lebenserwartung ausmachen würde. Freilich, der Tabakkonsum ist in den USA stark zurückgegangen und da hätte es für die Faschistengemeinde schon etwas mehr kreativen Aufwandes bedurft, das Rauchen als Töter Nr1 hinzustellen. Aber bis jetzt haben solche unbedeutende Kleinigkeiten die gekauften Experten noch nie davon abgehalten, etwas für ihre Zwecke hinzubiegen. Und das Übergewicht ist ja sowieso steigend und hätte sich als Begründung angeboten. Die Studienautoren aber schlossen gerade Rauchen und Übergewicht als Ursache für die sinkende Lebenserwartung aus, was mich zunächst ziemlich verwirrt hat… ;)

Haben uns die, die mit der Gesundheitshysterie beste Geschäfte machen, bis jetzt etwa nur belogen? Vielleicht ist das Rauchen gar nicht so schädlich und lebensverkürzend, wie uns die Falotten und ihre (bewussten oder unbewussten) Handlanger immer einreden. Die gegenständliche Studie würde zumindest einen entsprechenden Verdacht nahelegen… ;)

Aber warum sinkt denn die Lebenserwartung nun wirklich, wenn Rauchen und Übergewicht ausscheiden? Irgendeinen Grund muss es ja geben. Mit dem in die Gesundheitssysteme investierten Geld kann es auch nicht zusammenhängen, denn die USA sind da ganz und gar nicht kleinlich. In der gegenständlichen Studie wird vermutet, dass das amerikanischen Gesundheitssystem mit seiner Zersplitterung die Ursache für die sinkende Lebenserwartung ist. Zutreffend kann das aber sicher auch nicht sein, denn gerade bei der Gruppe er weißen Frauen sinkt die Lebenserwartung am stärksten. Und gerade diese Gruppe wird wohl eher nicht die schlechtesten Voraussetzungen in Sachen Zugang zum System haben.

Es gibt also keine befriedigende Antwort auf das Phänomen und man gewinnt fast den Eindruck, dass die Studie eigentlich gar nicht fertig geworden ist. Ein wesentlicher Faktor wurde anscheinend überhaupt nicht einbezogen. Nämlich, ob die Lebenserwartung nicht mit der Menge der eingenomenen Medikamente negativ korellieren könnte. Es ist ja allgemein bekannt, dass die Amis Pillen bis zum Abwinken einwerfen. Wäre es da nicht sinnvoll gewesen, den Medikamentenkonsum der in der Studie verglichenen Gruppen zu ermitteln und gegenüberzustellen? Ja, sinnvoll wäre das wahrscheinlich gewesen, möglich allerdings sicher nicht. So etwas liefe ja Gefahr, die Geschäfte der Pharmahaie zu stören und diesen gehören nunmal (zumindest mittelbar) die einschlägigen Universitäten im Amiland. Und so gescheit können Wissenschaftler gar nicht sein, dass in die Hand beissen, die sie füttert… :)

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