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18. Jan. 2010

Es war von Anfang an klar, dass nach den Rauchern die Dicken bekriegt werden sollen. Das ist wohl schon in vollem Gange, denn jetzt werden meistens Übergewichtige in einem Atemzug mit den Rauchern negativ genannt. So auch in der Studie des Robert Koch Institutes in Berlin…

Demnach kann man Rauchen und Übergewicht nach dem sozioökonomischen Hintergrund der “Betroffenen” quantifizieren. Zusammengefasst kann man sagen, dass in den unteren Schichten mehr geraucht, mehr (unvorteilhaft) gegessen und zudem sich weniger sportlich betätigt wird. Und das zum Teil beträchtlich – bei den Rauchern etwa ca 50 zu ca 30 Prozent.

Nun ist das Ergebnis der Studie eine sooo große Überraschung nicht. Man kann das ja mit freiem Auge selber überall sehen. Warum das so ist, sollte auch ziemlich klar sein. Angehörige der unteren Schichten haben idR weniger Geld zur Verfügung und da sind Rauchen und billiges Essen ein Luxus, den man sich halt leistet. Für viele wird das wohl überhaupt den einzigen leistbaren Luxus darstellen.

In gehobeneren Kreisen ist das nicht so. Dort spielt der Tennislehrer genausowenig eine Rolle, wie die Mitgliedschaft im Golfclub und jede beliebige Sportausrüstung und -ausübung ist locker leistbar. In diesen Kreisen muss man gewöhnlich nicht zu Hause sitzen und sinnieren, wie man die Freizeitwoche (und vieles andere) über die Runden kriegt.

Und noch einen Grund für das Ergebnis der Studie gibt es. Während für ärmeren Schichten Essen, Rauchen und Alkohol (wurde zwar von der Studie nicht erfasst, aber da wird das Verhältnis wohl auch nicht viel anders sein…) die einzigen legalen Mittel zur Suchtbefriedigung sind, stehen der gehobenen Gesellschaft zusätzlich noch jene Drogen zur Verfügung, die von den Seelenklempnern vertickt werden… :)

14. Jan. 2010

Was haben die russischen Kommunisten, der Vatikan und die Antiraucher-Religionsgemeinschaft gemeinsam? Richtig, sie alle matschkern über den Spielfilm Avatar…

Der Film ist sowieso schon ein Kassenschlager und die Meinungsterroristen können den Erfolg nicht mehr verhindern. Sie können höchstens noch dazu beitragen, dass er den höchsten Gewinn aller Zeiten einspielen wird. Aber was stört denn die Gehirnwäscher so sehr an einem Spielfilm?

Am ehesten normal erscheinen da noch die russischen Kommunisten. Die sagen, die Filmemacher hätten geistiges Eigentum, nämlich von Boris Strugazkis Roman “Die Unruhe“, geklaut. Avatar habe ich noch nicht gesehen und den Roman kenne ich schon gar nicht. Jedenfalls aber will der Autor nicht juristisch gegen James Cameron vorgehen, was dann doch einiges aussagt…

Im Vatikan wiederum ist man sauer, weil in Avatar die Natur nicht mehr als Schöpfung Gottes, sondern selber gleich als gottgleich verehrt werde – Blasphemie also. Ich weiß schon, die Kirche hat es derzeit nicht leicht, es laufen ihr haufenweise die zahlenden Mitglieder davon. Um hier gegenzusteuern würde es aber genügen, die sich moralisch auf GIS-Niveau befindliche Kirchensteuer zu überdenken. Auf einen Film loszugehen wird da sicher nichts helfen… ;)

Als die größten Faschisten der merkwürdigen Avatar-Jagdgesellschaft outen sich aber (nicht unerwartet ;) ) die Protagonisten der Nichtraucherreligion. Die stoßen sich daran, dass im Film eine Raucherin sympathisch dargestellt wird. Schocking! Da bemüht man sich jahrzehntelang, Raucher als das größte Übel der Welt hinzustellen (inkl Verbannung, Denunziation etc) und dann kommt James Cameron daher und lässt Sigourney Weaver in einem Film rauchen. Und als ob das noch nicht blasphemisch genug wäre, gibt er ihr dabei auch noch einen sympathischen Charakter. Wenn einem strammen Anti-Rauch-Krieger da der Hut nicht hochgehen soll, wann dann? :)

2. Dez. 2009

Bei manchen (um nicht “unguten” zu sagen) Leuten ist es oft so, dass sie, wenn sie ihre Ziele bei einer Gruppe aus eigenem Unvermögen nicht erreichen können, stellvertretend halt eine andere Gruppe bekriegen…

So hat es sich die Führerin der Grünen wieder einmal nicht nehmen lassen, ein “generelles Rauchverbot zu fordern“. An sich ist das ja nichts neues, denn wir wissen dass die verbotsaffinen Grünen das schon immer wollen. Ein besonders Schmankerl ist aber, dass Glamour-Eva diesmal die Forderderung damit begründet,”dass immer mehr Kinder und Jugendliche rauchen. Ihnen werde es zu einfach gemacht, Zigaretten zu kaufen” (orf.at).

Der Guten fällt scheinbar gar nicht mehr auf, was für einen Unsinn sie da daherredet. Was bitte schön sollte ein allgemeines Rauchverbot in der Gastronomie damit zu tun haben, dass Verschleisser von Tabakwaren sich nicht an die Gesetze halten? Genausogut könnte sie beispielsweise ein Verbot von gewissen Medikamenten (zB Rohypnol) fordern, weil es gelegentlich von Ärzten, die sich nicht an die Gesetze halten, zur Suchtbefriedigung verschrieben wird…

Aber man muss es der Frau Glawischnig nachsehen. Sie wird gegenwärtig wohl ziemlich verunsichert sein. Die Schweizer haben gerade gezeigt, was die Sorgen der Europäer sind, und in Sachen Rettung des Weltklimas schaut es immer mehr so aus, als ob die Anhänger dieser Religion (unfreiwillig?) Mittäter eines gigantischen Betrugsfalles geworden wären… :)

18. Okt. 2009

Der Klaus hat nur einmal kurz angedeutet, weich zu werden, und schon trauen sie sich aus ihren Löchern heraus, die EU-Faschisten in Brüssel…

Angeblich (zB hier und hier und hier) gibt es eine (noch geheime) EU-Empfehlung, das Rauchen auch im Freien zu verbieten. Ziel dürften die Gastgärten und überhaupt alle jene Plätze neben Lokalen, Bars, Würstel- oder Kebab-Buden sein. Es sollen nämlich alle Plätze, wo eine Art Dach (Sonnenschirm genügt) oder eine Wand (?!?) daneben ist, als “abgeschlossene Räume” gelten. Nach dieser Definition ist dann wohl das Qualmen in verbautem Gebiet generell verboten, denn eine Wand wird dort immer in der Nähe sein.

Es wurde ja immer behauptet, die Antirauchkrieger würden nur im Sinne der Gesundheit und zum Schutze der Nichtraucher vorgehen. Na gut, zumindest bei den EU-Extremisten weiß man ja inzwischen, dass das gelogen ist und ihre Antirauchambitionen einzig auf dem Bemühen, den Pharmakonzernen zu helfen, ihren Antinikotinkrempel zu verkaufen, gründen. Jetzt bräuchten die aber nicht mehr zu lügen, denn dass diese EU-Empfehlung mit dem Nichtraucherschutz rein gar nichts zu tun hat, ist wohl offensichtlich. Auch bin ich schon gespannt, was die Befürworter des totalen Rauchverbotes in Lokalen hierzulande dazu sagen werden. Die sind ja früher nicht müde geworden, zu betonen, dass es lediglich um öffentliche Lokale und niemals um das Rauchen im Freien gehen würde. Auch die müssten sich jetzt etwas verarscht fühlen… ;)

Traurig ist nur, dass Vaclav Klaus wahrscheinlich den Lissabonvertrag wirklich unterschreiben wird bevor die Tories eingreifen können. Jetzt konnten nämlich die Kroaten den EU-Faschisten noch zeigen, wo sie sich ihre Empfehlungen hinstecken können. Nach Inkraftreten des Vertrages können die EU-Extremisten so etwas einfach befehlen, sie haben dann ja (zum Wohle der Konzerne) eine allumfassende Zuständigkeit…
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PS: Merkwürdig ist, dass sich ausgerechnet Karin Hakl so aufregt. Gerade sie bräuchte sich nicht so aufblustern. Hat sie an jenem denkwürdigen 9. April 2008 im Parlament etwa nicht für den Lissabon-Vertrag gestimmt? Oder hat sie etwa gar die Tragweite ihrer Handlung überhaupt nicht erkannt (dh den Vertrag gar nicht verstanden)? Nein, nein, Frau Hakl! Dass die EU-Extremisten in Bälde unkontrolliert wüten können, ist auch Ihr Werk. Sie haben sich (mit)schuldig gemacht…

9. Okt. 2009

Der Raucherhammer wird anscheinend mürbe. Jetzt hat man nach Deutschland auch in Kroatien ein kürzlich eingeführtes Totalverbot aufgehoben…

Erst im Mai des heurigen Jahres ist eines der strengsten Anti-Rauchergesetze in Kroatien in Kraft getreten. In der gesamten Gastronomie (ausgenommen waren nur eigene Räume, die ausschließlich zum Rauchen gedacht sind und wo keine Speisen und Getränke serviert werden durften) war das Rauchen verboten. Man hätte meinen können, die Anti-Rauchkrieger im Solde von Pfizer & Co hätten einen durchschlagenden, dauerhaften Erfolg gehabt.

Jetzt aber, eine Saison später, dürfte sich bei der kroatischen Regierung doch wieder die Vernunft durchgesetzt haben. Mit einem neuen Gesetz hat sie das strenge Rauchverbot wieder aufgehoben. Das ist umso bemerkenswerter, weil man ja annehmen müsste, in einem südlichen Adrialand wären – speziell im Sommer – die Einbußen für die Wirte durch ein Rauchverbot ja nicht gar so groß. Es spielt sich ja dort eh alles im Freien ab.

Wie auch immer – es tut gut, zu sehen, dass es auch in der heutigen Zeit noch Regierungen gibt, die Fehler eingestehen und korrigieren… ;)

30. Jun. 2009

Verdächtig ruhig waren die faschistisch angehauchten Lobbyisten in Sachen Weltverbesserung in der EU eine Zeit lang. Es war ja Wahlkampf und man wollte das Stimmvieh nicht vergrämen. Jetzt ist die Wahl vorbei – und die Ruhe auch…

Androulla Vassiliou, Kommissarin in Brüssel und vorgeblich für Gesundheit zuständig, ruft zu den Waffen. Ihre Vorgesetzten (Anm: die Pharmakonzerne ;) ) wollen wahrscheinlich wieder mehr Entwöhnungskrempel verkaufen. Da ist ein neuer Feldzug gegen die Raucher ja wohl das mindeste, was man tun kann.

Die bayrische CSU hat gleich Widerstand signalisiert (und das ist gut so). Die sind dort lernfähig und haben behirnt, wofür sie ihre Watschen bekommen haben (in Irland, Großbritannien und Frankreich sind sie noch nicht soweit ;) ). Emilia Müller, Europaministerin Bayerns, sagte dazu: “Nicht jedes Problem in Europa ist eine Aufgabe für Europa.” Die Frau spricht mir aus der Seele.

Dass Androulla Vassilliou mit der Gesundheit der Europäer nichts am Hut hat und lediglich eine billige (ok, das war falsch – billig wird sie ganz bestimmt nicht sein… :) ) Lobbyistin ist, sieht man ganz gut an der Tatsache, dass lediglich das Rauchen als Gesundheitsgefahr bekämpft wird. Dass an Bewegungsmangel ebenso viele Leute sterben und das Horror-Kartell mit unerwünschten Arzneimittelwirkungen weit mehr Leute um die Ecke bringt, interessiert die Gute überhaupt nicht. Oder hat schon irgendwer gehört, dass von der EU beispielsweise auf bequemen Foutels Aufkleber mit verkrüppelten Wirbelsäulen oder auf Medikamenten Aufdrucke wie “Vorsicht, das Einnehmen verschriebener Medikamente kann ihre Gesundheit gefährden” etc gefordert wurden… :)

12. Jun. 2009

Gerade erst habe ich mich zusammengerissen und Positives über den Messias von Amerika geschrieben und da fällt er mir schon in den Rücken… ;)

Obama wird ein Gesetz unterschrieben, welches George Bush in seiner Amtszeit verhindert hatte. Die US-Bundesgesundheitsbehörde FDA wird damit ermächtigt, auf die Inhaltsstoffe von Zigaretten Einfluss zu nehmen. So wird diese Behörde auch den Nikotingehalt der Zigaretten begrenzen und aromatisierte Geschmackszusatzstoffe untersagen können.

Das haben sie wieder super hingekriegt, die amerikanischen Tugendbolde. Es gibt so schon keine anständigen Zigaretten mehr und wenn die Amerikaner vorgehen wird Europa natürlich folgen – bei Bevormundungen tun sie das ja immer. Es gibt in der EU so schon keine anständigen Zigaretten mehr, Nikotingehalte von über 1,0 mg sind ja schon eine Zeit lang verboten. Wenn jetzt auch noch die pharmahörigen Gesundheitsbehörden mitmischen, dann gute Nacht.

Was die Amerikaner aber vergessen haben, ist die Tatsache, dass Zigaretten mit weniger Nikotin den Raucher zu mehr Konsum animieren. Das ist so, weil man mehr rauchen muss, um auf die gleiche Menge Nikotin zu kommen. Auch werden leichtere Zigaretten weit tiefer inhaliert, als starke. Durch die Senkung des Nikotingehaltes wird also insgesamt nicht die Gesundheit gefördert, sondern das Gegenteil ist der Fall. Das ist nicht neu und für jeden, der sich mit dem Rauchen beschäftigt, schon lange Allgemeinwissen.

Es wird also nicht so sein, dass die Tugendbolde in den USA das nicht wissen werden, weshalb es eigentlich nur zwei Möglichkeiten geben kann. Die eine wäre, dass die US-Tugendbolde gemeinsame Sache mit der Tabakindustrie machen, respektive von dieser gekauft sind. Eine Senkung des Nikotingehaltes wird ja den Zigarettenkonsum (und damit den Gewinn der Tabakkonzerne) wesentlich in die Höhe treiben. Die zweite Möglichkeit ist nicht so erfreulich. Die wäre nämlich, dass die Tugendbolde absichtlich die Gesundheit von Rauchern schädigen wollen, um zB mehr statistisches Material zur Raucherbekämpfung zu bekommen. Auf den ersten Blick erscheint diese Möglichkeit schon erschreckend. Aber man weiß ja, dass Gesundheitsbehörden bei ihrer Tätigkeit äuserst selten bis nie die Gesundheit der Bevölkerung als Motivation haben. Und nur im günstigeren Fall gründet diese auf narzisstischer Selbstdarstellung… ;)

Im konkreten Fall dürfte das Gesetz für die US-Bundesgesundheitsbehörde aber ein Schuss ins Knie werden. In einem Land wo jeder, jeden, jederzeit verklagen kann, wird wahrscheinlich in Zukunft auch diese Behörde von Krebspatienten, die früher geraucht haben, verklagt werden (beim Staat ist ja gewöhnlich mehr zu holen, als bei einem ev schon angeschlagenen Konzern). Die jetzt handelnden Tugendbolde sind aber schlau. Sie wird das nicht mehr treffen, denn der Zigarettentod hat eine lange Inkubationszeit und dann werden die Herrschaften schon in Pension sein. Sie wird man also nicht belangen können und ob die Behörde zugeklagt wird, wird ihnen genauso egal sein, wie die Gesundheit der Raucher… :)

5. Mai. 2009

Walter Wippersberg hat in DiePresse einen ausführlichen Artikel zum Raucherthema geschrieben, der das Zeug zum Kultartikel hat…

Hier einige Auszüge:

Als vor etlichen Jahrzehnten in Amerika einige puritanische Tugendbolde den Heiligen Krieg gegen die Raucher ausriefen, da mussten sie zuerst Raucher und Nichtraucher, die bis dahin friedlich miteinander lebten, gegeneinander ausspielen. Die Raucher mussten als asozial und unverantwortlich dargestellt werden. Die Nichtraucher mussten – bis dahin unbekannt – Angst vor den Rauchern kriegen. Strategiepapiere, in denen diese Taktik vorgeschlagen wird, sind bekannt.

Tabak galt (wie Kaffee, Tee oder Schokola- de) lange Zeit als Genussmittel. Man kommt, erst einmal daran gewöhnt, nicht leicht los davon. Der „Surgeon General“, der höchste Funktionär im US-Gesundheitswesen, schrieb 1964, im Zusammenhang mit Tabak solle von Gewohnheitsbildung gesprochen werden, „klar zu unterscheiden von Sucht, da die biologischen Effekte von Tabak, ebenso wie von Kaffee und anderen koffeinhaltigen Getränken, nicht vergleichbar sind mit denen von Morphin, Alkohol, Barbituraten und anderen starken süchtigmachenden Drogen“. Im Jahr 1988 spricht ein neuer „Surgeon General“ im Zusammenhang mit Tabak von Abhängigkeit. Hat die Wissenschaft inzwischen neue Erkenntnisse gewonnen, die das rechtfertigen? Nein, das nicht, man hat einfach die Begriffe Abhängigkeit und Sucht neu definiert. So war’s von nun an sozusagen amtlich: Rauchen macht süchtig.

Den Tugendbolden bringt es viel: Sie können die Raucher nun als hilflos ihrer Sucht ausgelieferte Kranke hinstellen, denen – notfalls gegen ihren nikotinumnebelten Willen – geholfen werden muss, die man – notfalls mit Gewalt – zu ihrem gesundheitlichen Glück zwingen muss. Das hat, wie so vieles in diesem Krieg gegen die Raucher, religiöse Dimensionen.

Der fanatische Kampf gegen das Rauchen trägt unverkennbar religiöse Züge. Geführt wird er von fundamentalistischen Anhängern der Gesundheitsreligion. Der studierte Theologe und praktizierende Psychiater Manfred Lütz hat das Erscheinungsbild dieser neuen Religion so beschrieben: „Alle Riten der Altreligionen sind inzwischen ins Gesundheitswesen übergegangen: Halbgötter in Weiß, Wallfahrten zum ultimativen Experten, Krankenhäuser als die neuen Kathedralen, die ein ,Gefühl schlechthinniger Abhängigkeit‘ erzeugen, das nach Friedrich Schleiermacher Religion charakterisiert.

Wie gesagt, das sind nur Auszüge. Der Artikel ist etwas umfangreich, aber das Lesen zahlt sich auf alle Fälle aus. Ich selber würde dort fast alles unterschreiben und habe zusätzlich noch den tollen Begriff – “Tugendbold” – kennengelernt… :)

Hier gehts >>>zum Artikel>>>
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PS: Aufrichtigen Dank möchte ich auch an dieser Stelle an User “Pflanze” aus dem Presse-Forum richten. Ohne ihn wäre mir dieser Kultartikel glatt verborgen geblieben… ;)

21. Apr. 2009

Dass hinter dem Semmering Zwangsgesundung als Religion betrieben wird, ist nicht wirklich neu. Dort regiert ja eine gesundheitsfanatische SPÖ mit einem Anti-Rauch-Messias als zuständigen Landesrat (wahrscheinlich ehemaliger Kettenraucher – das sind ja bekanntlich die Schlimmsten ;) ). Dass da jetzt aber auch die ÖVP mitschleimt, ist schon bemerkenswert…

Etwas erstaunt war ich schon, als ich lesen musste, dass der steirische Landtag einstimmig eine Petition für ein “generelles Rauchverbot in österreichischen Speiselokalen” beschlossen hat. Das Erstaunen gründet aber lediglich auf dem “einstimmig”, denn in der Raucherfrage hatte die ÖVP bis jetzt eigentlich immer eine eher vernünftige Position vertreten. Dass der Steirische Landtag insgesamt sowas beschließt wäre ansonsten ja nicht so ungewöhnlich – haben ja dort die Anti-Raucher-Parteien (SPÖ, KPÖ und Grüne) mit satter Mehrheit das Sagen und FPÖ bzw BZÖ gibt es ja im grünmärkischen Landtag (noch!) nicht.

Was die ÖVP nun bewogen hat, einem solchen Schwachsinn zuzustimmen, weiß ich natürlich nicht. Aber der Schützenhöfer wird schon wissen, was er tut. Vielleicht wollte er nur FPÖ/BZÖ etwas Wahlkampfmunition zukommen lassen. Das wäre aber sicher nicht notwendig gewesen, denn die SPÖVP-STMK wird nach der Wahl bezüglich dem 3.Lager so oder so ein Auge aufreissen…

Am Schluss noch schnell einen Lesetipp zur Passivrauchlüge: >>> http://www.sackstark.info/?p=1660

20. Apr. 2009

Dumm sind sie nicht, die Lobbyisten der Zwangsgesundungsindustrie. Jetzt würgen sie den Übergewichtigen den CO2-Schmäh rein…

Jedem auch nur etwas mitdenkenden Menschen war von vorneherein klar, das die mit Zwangsgesundung gute Geschäfte machende Lobby nach der erfolgreichen (es gibt ja nur mehr wenige Widerstandsnester – Österreich und Bayern zB hehe) Bekämpfung der Raucher andere Betätigungsfelder benötigen würden. Übergewichtige waren ja bereits seit einiger Zeit als Opfer auserkoren worden und die Kampagne hat ja auch schon begonnen – zB in niederösterreichs Spitälern. Jetzt dürfte es aber richtig zur Sache gehen, jetzt haben sie die CO2-Keule ausgepackt und damit die Ächtung der gemütlichen Rundlichen eingeleutet.

Laut ORF-Science haben britische Forscher (wer die wohl dafür bezahlt hat? ;) ) herausgefunden, dass übergewichtige Menschen wesentlich mehr CO2 ins Klima setzen, als Schlanke. Noch ein paar solche Auftragsstudien und jeder, der etwas mehr Speck auf den Rippen hat, wird schief angeschaut werden. Da die Rundlichen das aber nicht lange aushalten werden, werden sie zuerst nach diversen Schlankheitspräparaten gieren (und diese kaufen, egal was sie kosten) und etwas später, wenn sich die Gewichtsabnahme (wie voraussehbar) nicht einstellt, massenhaft Psychopharmaka (zB Stimmungsaufheller = Antidepressiva) einwerfen. Die Strategie ist eh leicht durchschaubar, die nur vorgeblich an der Gesundheit interessierten Halsabschneider werden trotzdem damit Erfolg haben…

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