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11. Mai. 2013

Nicht das der wache Ösiländer nicht schon lange überrissen hätte, dass die Grünen nur außen grün, innen aber tiefrot sind. Das Outing der Astrid Rössler nach ihrem fulminanten Wahlsieg in Salzburg ist dennoch bemerkenswert und wichtig für Österreich.

Die Grünen haben ja kürzlich bei der Anti-Spekulations-Wahl in Salzburg das beste Ergebnis ever (~20%) eingefahren. Die grüne Frontfrau Astrid Rössler ist dadurch schlagartig von der grauen Maus zur Strahlefrau mutiert und jagt von einem Medienauftritt zum anderen. Eben bei einem solchen legte sie das grüne Mäntelchen ab und trat so auf, wie sie halt ist – tiefrot. Sie forderte dabei, ALLE Einkommen und Vermögenswerte ALLER Österreicher offenzulegen. Das sei bei uns schon “überfällig”, die (ekelerregend guten) Schweden machten das ja schon lange.

Angesichts der anstehenden Nationalratswahl sind die Bundesgrünen ob dieses Outings not sehr amused. Im Büro von Eva Glawischnig beeilte man sich nach dem ersten Schock auch sogleich, abzuschwächen. Der Rossler-Ausritt sei “keine aktuelle Forderung der Grünen” sondern nur “ein Beispield dafür, wie in anderen Ländern mit Transparenz umgegangen wird“. Und überhaupt sei das nur als “Vision” zu verstehen. Um diese Kurve zu kriegen werden die Bundesgrünen aber schon noch etwas präziser werden müssen. Etwa in der Richtung, warum die Österreicher ausgerechnet Leute mit solchen “Visionen” wählen sollten… ;-)

Wie auch immer, als Grund für das Outung der Astrid Rössler, die als echte Grüne diesen ganz sicher nicht schaden wollen wird, kommen eigentlich nur zwei Gründe in Frage:

1) Sie ist eine ehrliche Haut und sagt den Leuten klar, wofür sie und ihre Partei steht – dh, was sie wählen, wenn sie Grün wählen.

2) Sie ist vom Wahlerfolg in Salzburg übermannt worden und sieht in grenzenloser Überschätzung den realen Sozialismus bereits als derart unaufhaltsam an, dass sie gefahrlos die Katze aus dem Sack lassen kann.

Obwohl, ad 1) die Guteste hätte ihre kommunistischen Thesen auch vor der Wahl ablassen können. Da sie das aber (sicher nicht grundlos) nicht getan hat, wird es mit der Ehrlichkeit wohl doch nicht soweit her sein und dann eher ad 2) zutreffen.

Wie auch immer, wir Österreicher müssen der Astrid Rössler dankbar sein. Durch ihren Mut (oder Unbesonnenheit? – oder Dummheit?) wissen jetzt auch viele unbedarfte Ösiländer, dass sie mit einer Stimme für die derzeitigen Grünen eigentlich den realen Sozialismus in reinster Form wählen… ;-)

10. Apr. 2013

Die SPÖ wird ja von Zeit zu Zeit – insbesonders vor Wahlen – nicht müde, den anderen Rentenklau vorzuwerfen. Jetzt, im Zuge der Diskussion über das Bankgeheimnis, muss sie sich aber vorwerfen lassen, selber den alten Leuten die Sparbücher klauen zu wollen…

Nachdem durch eine undichte Stelle offenbar Millionen von Datensätzen Medien zugespielt über rund 130.000 mutmaßliche Steuerhinterzieher wurden, geht die Luzi nun kräftig ab. Da werden jetzt sicherlich einige nicht gut schlafen können – und das ist gut so… ;-)

Weniger gut ist aber, dass die holde Politik die Sache gleich volé übernimmt und zum Angriff auf das Geld des kleinen Mannes bläst. Die EU, der unser Bankgeheimnis sowieso ein Dorn im Auge ist, wettert erneut gegen dieses und fordert den automatischen Datenaustausch. Luxemburg ist bereits umgefallen und Kanzler Faymann dürfte ebenfalls bereits der Eurokratie zu Füßen liegen. Wie anders sollte man sonst verstehen, dass er nach ersten Medienberichten gleich untertänigst seine Verhandlungsbereitschaft angekündigt hat. Sein Vize ziert sich noch ein bisschen, hat aber zwischenzeitlich auch schon betont, dass ein vollautomatischer Datenaustausch nicht automatisch vollautomatischen Austausch von Daten bedeutet, und es gewiss nicht um die Kontodaten der heimischen Sparer gehe. Also alles klar, das Bankgeheimnis hat bereits ein (sicherlich kurzes) Ablaufdatum und die Eurokratie kann sich auch freuen, dass aus Österreich demnächst ALLE Bankdaten akurat, pünktlich und vollautomatisch abgeliefert werden.

Und es soll sich ja niemand damit trösten, dass unsere beiden Führer nicht zu betonen müde werden, dass das alles nur die Ausländer mit österreichischen Konten betreffen würde. Das wäre dann nämlich Diskriminierung von EU-Bürgern und würde wohl keinen schlanken Fuß machen – besonders nicht vor den Höchstgerichten. Aber genau das wissen die beiden Herren ja eh, sie sagens nur nicht, denn der Kuchen ist groß. Es lagern ja bekanntlich ~157 Milliarden Euro in Österreich auf Sparbüchern und da will man dann ja schon auf den Cent genau wissen, was Omi und Opi den Enkerln (auch zwischendurch) schenken und vererben, um von dort die (bestehende oder neu zu erfindende) Steuern – vollautomatisch und billig – eintreiben zu können… ;-)
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PS: Na gut, vielleicht habe ich Herrn Faymann doch Unrecht getan, als ich oben von “umfallen” schrieb. Der gute Mann ist Führer der SPÖ und die Partei steht ja dafür, dass die Reichen zahlen sollen. Da bräuchte er also gar nicht umfallen, denn wer ein Sparbuch hat, wird ja wohl reich sein. Sonst hätte er ja keines – oder? :-)
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PPS: Dass die ganze Aufregung um die Steueroasen nichts als eine volksverarschende Schmierenkommödie ist, sieht man auch sehr gut daran, dass die Politik in ganz Europa jetzt plötzlich gar so aufpudelt. Ganz so, als hätte man vorher überhaupt nicht gewusst, dass die Geldsäcke ihre Kohlen gerne dort vor der Steuer verstecken, wo es nicht so viele Reibungsverluste gibt, und wo das ist… ;-)

30. Mrz. 2013

ist ein an und für sich harmloser Begriff. Dahinter steckt aber ein halsabschneiderisches Bürokratiemonstrum, welches die Eurokraten in Bälde zum Wohle einiger Saatgutkonzerne auskotzen werden…

Es ist ja kein Geheimnis mehr, dass die Lobbyistenbande (=Sammelbegriff, der Lobbyisten genauso wie die mit ihnen untrennbar verflochtene EU-Verwaltung beinhaltet) vorwiegend im Interesse von Großkonzernen und gegen die EU-Bevölkerung arbeitet. Aber das, was sie sich jetzt mit der Saatgutverordnung leisten wollen, hat wohl eine ganz neue Qualität. Damit wird nämlich ganz hochoffiziell für Monsanto, Pioneer und co ein Saatgutmonopol installiert. Und das nicht etwa wie man es gewohnt ist, verschleiert und getarnt durch die Hintertür, nein, ganz hochoffiziell und für jeden auch nur gelegentlich etwas denkenden Menschen klar erkennbar.

Natürlich werden Monsanto, Pioneer und co nirgends in der geplanten Verordnung erwähnt werden. Geplant ist aber, dass nur mehr getestetes, registriertes und zugelassenes Saatgut weitergegeben werden darf. Und dass sich Tests, Registrierung und Zulassung dann Monsanto, Pioneer und co locker werden leisten können, ist dem gelernten EUler genauso klar, wie die Tatsache, dass das ein Bauer oder Gärtner eben nicht können wird. Die Folge wird sein, dass es über kurz oder lang (eher kurz würde ich sagen) nur mehr nicht reproduzierbares Industriesaatgut (früher oder später höchstwahrscheinlich sogar genmanipuliert) geben wird. Und dass die Bauern, in Ermangelung von Alternativen, eben dieses Saatgut dann von Monsanto, Pioneer und co kaufen werden müssen ist auch klar – ist ja auch der Sinn der Sache.

Und wer die Kreise der Saatgutmafia zu stören versucht, indem er alte Sorten weiterpflegt, wird künftig mit einem Fuß im Kriminal stehen. Das betrifft die Arche Noah genauso, wie die Bauern, die mit dieser Gesellschaft zum Erhalt der Kulturpflanzenvielfalt zusammenarbeiten. Ja, es betrifft auch den privaten Hobbygärtner, der ein paar Samenkörner an seinen Nachbarn weitergibt. Und sogar angesehene Paradebetriebe werden sich um neue Geschäftsfelder umsehen müssen…

Alles in allem hätte die geplante Saatgutverordnung sogar George Orwell zur Ehre gereicht. Leider ist sie keine bedrückende Fiktion sondern traurige Realität. Man soll ja niemandem was Schlechtes wünschen, aber eine Genugtuung wär´s schon, wenn diese Saubande der Blitz beim Scheissen treffen würde… ;-)

12. Mrz. 2013

Einen kräftigen juristischen Tritt in seinen garantiert rauchfreien, gesunden und dürren Arsch hat Michael Bloomberg, Zwangsgesunder (oder sollte man besser Gesundheitsfaschist schreiben?) und Bürgermeister von New York, kürzlich vom Obersten Gerichtshof des Bundesstaates New York bekommen. Und das ist gut so…

Der Kreuzritter im Namen des Guten wollte in gewohnter Manier, natürlich wieder nur zu ihrem Besten, über die New Yorker drüberfahren und ihnen ihre liebgewonnen XXXL-Becher bei süßen Getränken verbieten. Richter Milton Tingling schmeckte Bloombergs Ansinnen aber scheinbar ganz und gar nicht. Er stoppte das Gesetz wenige Stunden vor seinem Inkraftreten. Die Regeln seien “überfrachtet mit willkürlichen und unberechenbaren Konsequenzen“.

Das schmeckte dem Bloomberg aber wiederum nicht. Er kündigte umgehend an, mittels Stadtverwaltung gegen die Entscheidung Einspruch zu erheben und sei „zuversichtlich, dass die Regelung schließlich in Kraft treten können wird“. Recht so, Herr Bloomberg. Wer ein richtiger missionarischer Weltverbesserer sein will, kann sich doch von Gerichten nicht aufhalten lassen…

Aber nichts desto trotz, wir freuen uns derweil. Der Richter muss dem Herrn Blommberg sein Gesetz nämlich so richtig um die Ohren gehauen haben. Auf ORF.at steht nämlich:


Richter Milton Tingling leugnete die gesundheitlich bedenklichen Aspekte von Softdrinks in seiner 36-seitigen Urteilsbegründung nicht. Er betonte allerdings, dass gerade bei gesundheitlich relevanten Normen absolut sichergestellt sein müsse, dass sie zu einer Verbesserung führen. Außerdem, so Tingling unmissverständlich, müsse jede Regel, die direkt in Lebensgewohnheiten von Bürgern eingreife, demokratisch legitimiert sein und dürfe nicht im Alleingang von der Stadtveraltung beschlossen werden.
[Zitat: ORF.at]

Besonders erfreulich ist, dass der Richter die Lebensgewohnheiten von Bürgern besonders schützenswert erachtet und direkte Eingriffe in dieselben durch den Gesetzgeber nicht so mir nichts dir nichts für zulässig hält. Man getraut es sich gar nicht aussprechen, aber schön wäre es schon, wenn durch dieses richtungsweisende Urteil der schon ans Faschistische gemahnende GesundheitsGAU genau dort eingebremst werden würde, wo er seinen Ausgang genommen hat… ;-)
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PS: Vielleicht sollte man noch erwähnen, dass Michael Bloomberg nicht nur Bürgermeister von New York ist, sondern auch einer der weltgrößten Geldsäcke. In der Forbes Liste der Milliardäre 2013 scheint er mit 27 Milliarden Dollar auf Platz 13 auf. Dass mit voller Hose gut stinken ist, wussten schon unsere Altvorderen. Der Guteste wird nämlich selber ganz sicher nicht Gefahr laufen, von abstrusen Verboten jemals betroffen zu werden. Er kann ja alles – dh, wirklich alles – in seine großzügigen, heimelig abgeschirmten Privatgefielde verlegen. Wasser predigen und Wein saufen sozusagen. Nicht verwunderlich, denn das war schon immer die Devise von den Besseren;-)

3. Mrz. 2013

Den Gerhard Dörfler haben sie in Kärnten in die Wüste geschickt und in Niederösterreich wurde Erwin Pröll in den absoluten Himmel gehoben. Interessanter ist aber das, was man bei solchen Anlässen so nebenher zu hören bekommt…

Da hat heute etwa Karlheinz Kopf, Klubobmann der ÖVP, im Nationalrat, in seinem Überschwang angesichts der wohl nicht ganz erwarteten Fortführung des pröllschen Absolutismus in NÖ ein ganz besonderes Outing hingelegt. Er sagte gegenüber dem ORF nämlich in voller Inbrunst, dass die ÖVP eine “föderalistische” Partei sei.

Leider hat der Karlheiz Kopf das nicht näher präzissiert, denn da bleibt jetzt wohl einiges im Raum stehen. Einerseits ist die ÖVP in ihrer folkloristischen Ländertümelei ja wirklich extrem föderalistisch. Die Bundespartei darf ja nicht einmal einen Furz lassen, ohne ihn von den Länderorganisationen, allen voran natürlich Erwin der Große von Niederösterreich, absegnen zu lassen.

Andererseits hat aber genau dieselbe ÖVP den Lissabon-Vertrag zugestimmt – ja, diesen sogar penetrant beworben. Mit diesem Machwerk wurde bekanntlich ja der lobbyismuszerfressenen brüsseler Extrembürokratie soviel Macht gegeben, dass sie auch mühelos – verbindlich und unter Strafdrohung – vorschreiben kann, mit welcher Hand wir uns nach dem Stuhlgang den Allerwertesten abzuwischen haben. Und keine Regierung innerhalb der EU kann sich dagegen wehren. Mit Föderalismus hat dieser Vertrag wohl nicht mehr zu tun, als eine alte Kuh mit Balletttanz… ;-)

Also was jetzt, Herr Kopf? Ist die ÖVP jetzt föderalistisch oder nicht? Oder hängt das nur davon ab, was man gerade besser verkaufen kann? Mal so, mal so halt? ;-)

24. Feb. 2013

Eine neue Pferdegattung ist auf unserem Planeten ruchbar geworden, das “Lidl-Pony“. Gesehen hat es zwar noch niemand, sein Fleisch ist aber erstmalig in einer Fertiglasagne, die auch in Lidl-Märkten (daher der Name) vertrieben worden ist, festgestellt… ;-)

Mittlerweile ist die Sache zu einem europaweiten Skandal ausgewachsen. In vielen EU-Ländern wurde mittlerweile nicht deklariertes Pferdefleisch in den diversesten Lebensmitteln festgestellt und immer öfter (oft auch klammheimlich) verschwinden Fertiggerichte aus den Regalen der Supermärkte. In Österreich sind derweil originalKärntner Hauswürstel” betroffen und auch eine in der Steiermark produzierte Pastasauce steht unter dringendem Rossverdacht.

Soweit, so schlecht. Pferdefleisch ist zwar nicht schädlich, jedermanns Sache ist es aber ganz sicher nicht, solches zu essen. Und ein Betrug ist es allemal, wenn ein Produkt als etwas anderes verkauft wird, als angepriesen. Da könnte sogar der alte Begriff “Rosstäuscher” wieder Aktualität bekommen… ;-)

Traurig ist bei der Sauerei nur, dass sie genau von diesen Leuten, die sie erst in so großem Umfang ermöglicht haben, jetzt zum Anlass genommen wird, wieder tätig zu werden. Wer hat denn kontinuierlich alle länderspezifischen Kontroll- und Qualitätsschranken abgebaut? Wer hat denn ermöglicht, dass es zur Ausnahme geworden ist, Lebensmittel dort zu verzehren, wo sie erzeugt werden, ohne dass sie mindestens dreimal quer durch Europa gekarrt wurden? Wer hat denn mit überbordenden Bürokratie- und Hygienevorschriften und in der Folge durch deren Kosten kleine, lokale Betriebe (kleine Firmen, selbstvermarktende Bauern etc) brutal aus dem Geschäft gekegelt? Richtig, es war die lobbyismuszerfressene brüsseler Bande, die im Verein mit willfährigen Regierungen den Binnenmarkt auf die Bedürfnisse von Monsterbetrieben hinfrisiert hat. Und genau diese Leute werden jetzt wieder anlassbezogen tätig…

Der gelernte EUler weiß natürlich im Voraus, was da wieder herauskommen wird. Noch mehr vorschriften, Richtlinien, Rot-,Schwarz-,Blau-,Weiß- oder was weiß ich noch was für Bücher etc. Kurz gesagt, noch mehr monströse, unvollziehbae Bürokratie, die letztendlich bedeutet, dass ja nur mehr mit fremden Kapital wirtschaftende Konzerne bestehen können. Kleine Betriebe, die ihr eigenes Kapital einsetzen, können da nicht mithalten, denn Bürokratie kostet ja auch was und das Risiko, sich im Vorschriftendschungel zu verheddern und dadurch alles zu verlieren, ist viel zu hoch. Und eine Armee aus durchtriebenen Anwälten haben Kleinbetriebe ja gewöhnlich genausowenig zur Verfügung, wie mächtige Korruptionisten (äh Lobbyisten natürlich).

Genau in diese Richtung kann man nun auch den gegenwärtigen Vorstoß unseres Umweltministers in Brüssel deuten. Er will einen “Lebensmittel-Reisepass” für alle Lebensmittel und eine “EU-weite Datenbank”. Man muss jetzt wirklich kein Prophet sein, um vorauszusehen, dass er damit Erfolg haben wird. Sind ja eh alle, egal ob sie “konservativ” oder “sozialistisch” auf ihre Fahnen heften, aus demselben Holz geschnitzt. Minister Berlakovich sollte aber trotzdem erklären, wie er sich das im Detail vorstellt. ZB ist es bei Billigweinen so, dass sie tankzügeweise aus ganz Europa nach Polen gekarrt werden. Dort werden sie in Becken, so groß wie Schwimmbäder, zusammengeschüttet und behandelt, um dann (wie Gerüchte behaupten, sogar als Qualitätsweine) wieder in Europa verteilt zu werden. Wie will der Herr Minister bespielsweise bei diesen Weinen die genaue Herkunft feststellen? Das ist nur ein Beispiel, aber vielleicht sollte jemand den Minister einmal konkret in diese Richtung ansprechen. Bei Getreide wird es nämlich nicht viel anders sein.
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PS: Wenn Minister Berlakovich schon was tun will, dann sollte er sich stark machen, dass das “umgepackt” einmal aus der EU verschwindet. Dann müsste nämlich beispielsweise auf spanischen Tomaten auch groß und deutlich “spanische Tomaten” draustehen.

25. Jan. 2013

Wir sind gerade im Übergang zum Zeitalter des Wassermannes. Die Blumenkinder in den Siebzigern sahen (wie Marduk damals jenen zum Widder) den Übergang zu früh, die Eurokratie ist da jetzt schon näher dran und feiert das auch gleich mit einer Wasserrichtlinie…

Es ist ja schon eine Weile bekannt, dass die brüsseler Bande daran arbeitet, das Geschäft mit der Wasserversorgung Großkonzernen zuzuschanzen. Nun ist ein ordentlicher Schritt in diese Richtung geschehen. Die Wasserrichtlinie EU-Konzessionsrichtlinie wurde eben im Binnenmarktausschuss des EU-Parlamentes (das ist diese Vereinigung, in der ein gewisser Ernst Strasser vor Kurzem noch eine wichtige Rolle, derentwegen er gerade zu 4 Jahren Kerker verurteilt worden ist, spielte…) mit großer Mehrheit beschlossen.

Die Kaltschnäuzigkeit der EU-Bande ist dabei aber wirklich beeindruckend. Fast Zeitgleich wurde nämlich eine Eurobarometer-Umfrage (deren Ergebnis den Eurokraten sicher schon eine Weile vorher bekannt war) präsentiert, wonach die EU-Bevölkerung 52 zu 22 Prozent der Meinung ist, die EU entwickle sich in eine falsche Richtung. Aber es ist wohl so, dass die EU-Bonzen für die Wasserprivatisierung schon im Vorhinein kassiert haben und sohin nicht mehr anders können – Bevölkerung hin oder her.

Den Bock hat aber gerade der Anti-Österreicher Franz Fischler abgeschossen. Er erklärte in einem Ö3-Interview, wie blöd die Kritiker, die sich einbilden, die EU-Konzessionsrichtlinie würde das Wasser privatisieren, doch wären. Die Richtlinie bestimme ja nur, dass die Wasserversorgung eu-weit ausgeschrieben werden muss, wenn sie nicht von der Kommune selber besorgt wird. Das Problem dabei ist nur, dass es nur sehr wenige Gemeinden geben wird, die das selber machen. Die meisten haben sich zu Wasserleitungsverbänden zusammengeschlossen und genau diese werden mit der EU-Konzessionsrichtlinie den internationalen Konzernen zum Fraß vorgeworfen. Wie lange sich ein auf Gemeinnützigkeit ohne Gewinn arbeitender Betrieb gegen Giganten wie Nestlé, CocaCola oder RedBull halten können wird, kann sich sicherlich jeder selber vorstellen.

Nun stellt sich natürlich die Frage, ob der Franz Fischler wirklich so dumm ist, dass er nicht sieht, wo die geplante Richtlinie hinführt. Ich denke aber, dass man ihm solch monströse Dummheit gewiss nicht unterstellen kann. Er ist wohl nur falsch, denn er wird sicherlich ganz genau wissen, wofür er lobbyiert. Eben ein richtiger, geschäftstüchtiger Anti-Österreicher (Anti-Europäer natürlich genauso)…

23. Jan. 2013

Dass die Frommen einsame Spitzenklasse darin sind, älteren, geistig nicht mehr so ganz frischen Leuten ihr Vermögen abzuschwatzen, ist ja schon seit Generationen bekannt. Die Diakonie hat die Sache jetzt aber noch gewaltig nach unten abgerundet…

Die Staatsanwaltschaft Wiener Neustadt ermittelt gegen die Diakonie wegen Verdacht des gewerbsmäßigen Betruges. Der Diakonie-Flüchtlingsdienst soll angeblich Beratungen mehrfach verrechnet haben. Und wie das vorgeworfene Delikt (gewerbsmäßiger Betrug) nahelegt, dürfte es eher nicht um einen bedauerlichen Einzelfall gehen. Wie auch immer, man wird schon hören, wie es ausgeht.

Höchst interessant bei solchen Sachen sind aber meistens die Wortmeldungen, welche die “Verdächtigen” in den Zeiten der Bedrängnis ablassen. So englitt dem Diakonie-Direktor Michael Chalupka das oben als Titel verwendete Zitat. Auf DiePresse steht dazu folgendes:

War ein Asylwerber zu Unrecht in Schubhaft, werden für den Verfahrensaufwand 660 Euro gezahlt. Dieses Geld erhält der Asylwerber, “aber wir bitten den Flüchtling, das zu spenden”, denn den Verfahrensaufwand hätten die Berater. Dies geschehe auf freiwilliger Basis, so Chalupka.
[Zitat: DiePresse]

Wenn es um´s Geld geht, ist der Diakonie anscheinend nichts zu tief. Da werden selbst die Ärmsten ausgesackelt. Sicher, die Asylwerber bei uns sind in Wahrheit keine Flüchtlinge sondern schlitzohrige Migranten, welche die überbordende Selbstdarstellung unserer Politiker ausnutzen. Haben tun sie aber definitiv nichts. Und gerade solche Leute – vollkommen mittellos, sich in einem fremden Land befindlich, sich nicht auskennend – bringen die Gutesten um die paar Netsch, die ihnen durch eine glückliche Fügung zugefallen sind? Gegen solche Gute erscheint ja die Cosa Nostra ja noch als moralischer Leuchtturm… ;-)

31. Dez. 2012

Irgendwie kommt Schadenfreude auf, wenn ein Mitglied der vereinigten Guten auch einmal von dem, was sie produzieren, eingeholt wird…

Irgendwelche “Aktivisten” haben es geschafft, einige Asylwerber aufzuhetzen und diese dazu zu bringen, nach Wien zu maschieren und sich in einem “Flüchtlingscamp” im Sigmund Freud Park vor der Votivkirche niederzulassen. Die “Aktivisten” haben dabei wohl ganze Arbeit geleistet, denn mitten im Winter wird es nicht so leicht gewesen sein, Leute dazu zu bewegen, ihr zwar karges, aber immerhin warmes Quartiert gegen ein Zelt im Park zu tauschen. Die Caritas war da als Teil der Asylindustrie natürlich gleich zur Stelle, um aus der Sache Profit zu schlagen. Nur blöd, dass das Camp den “Aktivisten” nicht genug war und sie einen Haufen Asylwerber dazu brachten, ihr Lager in der Votivkirche aufzuschlagen, und das unmittelbar vor dem Weihnachtsfest.

Und genau ab da, war die Caritas Wien als Teil der Katholischen Kirche vollkommen in der Bredouille. Einerseits ist es nämlich sowieso nicht lustig, wenn einem die eigenen Aktivitäten selber schaden und andererseits wird die Chefität über die Kirchenbesetzung überhaupt nicht amused sein, vielmehr wird es wohl darob mächtig einen über den Rüssel gesetzt haben. Die Zusammenarbeit mit linken Chaoten, die ja grundsätzlich für die Zerstörung der katholischen Kirche eintreten, kann nämlich der Kirchenführung nicht ins Gehege passen… ;-)

Und dann kommt es noch dicker. Die Behörden haben sich nämlich nach langem schwerden Leiden doch noch dazu bequemt, den gesetzmäßigen Zustand herzustellen und das illegale Zeltlager zu räumen. Nun muss die Caritas Wien, der linken Ideologie buchstabengetreu folgend, diese Räumung kritisieren, obwohl sie die Votivkirche wohl ganz gerne auch geräumt sähe. Das geht aber nicht, denn so eine Räumung müsste die Kirche selber betreiben und es macht wohl keinen schlanken Fuß, im höchst eigennützigen Interesse den Pfad des Guten zu verlassen. Alles in allem hat also die Caritas Wien mit Michael Landau an der Spitze die Kirche ganz schön in die Scheiße geritten…

Und so ist es auch zu verstehen, wenn Michael Landau in Zeiten, da ihm der Arsch wohl auf Grundeis geht, plötzlich ganz neue Töne anschlägt. Er BITTET plötzlich – und das, obwohl das Wort “Bitte” im Caritas-Wortschatz ja überhaupt nicht vorzukommen scheint. Dort lässt man gewöhnlich andere bitten (zB kleine Kinder beim Dreikönigsbetteln), selber hält man sich an die linke Logig und fordert. Bitten ist ja auch wirklich was für Weicheier . oder?… ;-)

1. Dez. 2012

Die Methoden haben sich zwar verfeinert, aber der Sklavenhandel erblüht anscheinend wieder. Es wird niemand mehr eingefangen und zusammengepeitscht, die Gefügigmachung erfolgt nun sanft mit Zins und Zinseszins…

Die Kosolidierung von Griechenland hat man soeben mit viel (nein, sehr viel) Geld auf den St.Nimmerleinstag verschoben. Portugal, finanziell fast ebenso desaströs beieinander wie Griechenland, bemüht sich redlich und hat, im Gegensatz zu den Helenen, auch schon erste Erfolge aufzuweisen. Der Weg ist aber hart und die Einschnitte auch. Man braucht sich also nicht zu wundern, dass das gemeine Volk, welches ja die Einschnitte erdulden muss, zu revoltieren beginnt, und kann nur hoffen, dass die Spur gehalten wird.

Letzteres wird aber eher nicht der Fall sein, weil die EU-Granden ja eben beschlossenen haben, die Konsolidierung von Griechenland mit viel (nein, sehr viel) Geld auf den St.Nimmerleinstag zu verschieben. Da ist es natürlich kein Wunder, dass man in Portugal nun auch solche Zugeständnisse haben will, um die Reformen etwas abzufedern oder gar ganz ad acta legen zu können. Letzteres deswegen, weil die neuen Gläubiger (die EU-Gemeinschaft) sowieso nicht mehr zurückkönnen werden, wenn sie jetzt immer mehr Geld nachschießen…

Recht haben sie, die Portugiesen – was für die einen gilt, muss auch für die anderen gelten. Und sie werden damit auch Erfolg haben, genauso wie die sich zweifellos da dranhängen werdenden Iren, Spanier, Italiener, Franzosen etc. Die Eurokraten (im Dienste der Finanzmagnaten?) haben das Griechenlanddesaster, welches sie selber verschuldet haben, erfolgreich den steuerzahlern der noch flüssigen EU-Länder umgehängt. Mit jeder Verschiebung der Konsolisierung nach hinten wird nämlich ein eventueller Ausstieg teurer – am Ende so teuer, dass es wirklich nicht mehr geht. Und dann wird das Ziel der totalen Union erreicht sein. Alle haften gegenseitig für die monströsen, niemals mehr rückzahlbaren Schulden und sind damit besitz- und rechtlose Sklaven einiger weniger Finanzmagnaten.

Es fällt dabei zunehmend schwerer, den handelnden Personen in der EU guten Vorsatz zu unterstellen. Wirklich dumm sind die ja nicht, sie werden wahrscheinlich sogar sehr genau wissen, was sie tun…

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