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10. Jan. 2014

Lange ist die ÖVP bei der Verteidigung der Eliteschule für alle, dem Gymnasium, tatsächlich standhaft geblieben. Damit scheint es aber jetzt vorbei zu sein…

Der gelernte Ösiländer wird aufgrund der ziemlich glatt verlaufenen Verhandlungen zur SPÖ-ÖVP-Koalition ja schon vermutet haben, dass da auch gleich die Gesamtschule auspaktiert worden sein könnte. Natürlich mit dem Nebenabkommen, dass sich die ÖVP noch eine Weile zieren darf, um nicht das Gesicht (die Parteiführung glaubt anscheinend noch wirklich, ein solches zu haben ;-) ) zu verlieren. Nicht einmal das gelingt der Partei mehr, denn die (vorgeblich) Schwarzen von vier Bundesländern – Wilfried Haslauer (Salzburg), Günther Platter (Tirol), Markus Wallner (Vorarlberg) und die unsägliche Kristina Edlinger-Ploder (Wurstsemmelverbieterin aus der Steiermark) – können es nicht mehr erwarten und haben einen weiteren großen Schritt nach Links gewagt. Sie treten nun offen für die Gesamtschule (=Linkslinkes Kultobjekt) ein und scheissen dem Parteichef damit gehörig vor den Koffer.

Nun muss man wahrlich kein Prophet sein, um zu erahnen, wie das ausgehen wird. Michael Spindelegger, gestählt mit der schleimigen Biegsamkeit eines Aals, wird schneller, als ein Ferkel mit den Augen zwinkern kann, umfallen und auch für die Gesamtschule eintreten. Und dann ist der Weg für sauteure Privatschulen geebnet, was im Klartext heißt, dass wirklich nur mehr die Kinder finanziell potenter Eltern eine ordentliche Schule besuchen und damit den Grundstock für die weitere Ausbildung erhalten können. Diejenigen, deren Eltern sich Schulgelder ab 12.000.- Euro pro Jahr nicht leisten können, werden in Gesamtschulen, deren Qualität in kurzer Zeit jener von wiener Vorstadthauptschulen entsprechen wird, dahindümpeln und müssen am Ende wohl froh sein, wenn sie eine Lehrstelle erhaschen…

Nie verstehen werde ich, warum ausgerechnet die Linken so wehement für die Gesamtschule eintreten. In die Unterstufe eines Gymnasiums kann momentan JEDER Schüler, der halt die erforderliche Grütze hat, gehen. In eine künftige private “Elite”schule können nur die Kinder “reicher” Eltern – und zwar egal, wie gescheit sie sind.

Noch weniger zu verstehen ist aber, dass die ÖVP mit steigender Tendenz so stark nach links driftet. Dass sich die Partei auf einer Art Todestrip befindet war auch schon vor dem Michael Spindelegger bekannt. Dieser hat bei den letzten Koalitionsverhandlungen aber dann nochmal mächtig Gas gegeben. Und nun schlagen auch noch die Wadlbeisser (große Klappe, aber nichts zu verantworten) aus den Ländern zu. Und wieder sind ein paar Prozent Wählerstimmen verloren. Wäre jetzt eine Wahl, müsste die ÖVP imho schon damit rechnen, unter 20 Prozent zu fallen. Wenn sie aber noch 4 Jahre so weiterwirtschaften, können sie sicherlich froh sein, wenn sie dann noch über die 10-Prozent-Marke zu kommen… ;-)

28. Dez. 2013

Die meisten Leute glauben ja bis heute, dass der Anti-Raucher-Krieg der EU der Gesundheit dient. Sie sehen das Offensichtliche nicht, nämlich, dass dieser Anti-Rauch-Wahn ausschließlich dem Zweck dient, den Pharmakonzernen Einkünfte zuzuschanzen und dass der ganze Zirkus erst der Anfang einer langen Reihe von gewinnträchtigen EU-Verordnungen, -Richtlinien und -Weißbüchern etc ist…

Sieht man richtig hin, erkennt man ziemlich klar, worum es jeweils wirklich geht und dass der Schutzgedanke immer nur vorgeschoben wird, um die wahren Motive zu verschleiern. Man muss sich dazu lediglich ein paar grundlegende Regeln, eigentlich sind es eh nur zwei, verinnerlichen – nämlich:

- Ein mögliches Geschäft (egal ob legal oder illegal) wird immer gemacht. Und zwar egal wann und egal von wem, es WIRD gemacht, wenn es irgenwie möglich ist.

- Es ist höchst selten bis unmöglich, dass jemand rein zufällig von irgendwelchen Machaloikes der Hauptprofiteur ist.

Es sollte also niemanden verwundern, dass es bei der jetzt, kurz vor dem Inkraftreten, breitgetretenen EU Verordung 1169/2011 genauso ist. Die Verordnung ist recht schön ausformuliert und beim flüchtigen Drüberlesen kommt der Unbedarfte gar nicht auf die Idee, dass der Schutz der EU-Bürger das Allerletzte ist, was dieses Machwerk im Sinn hat.

Es sollen ja (angeblich) nur alle Nahrungsmittelvertreiber verpflichtet werden, alle Inhaltsstoffe (insbesonders der Allergene) offenzulegen. Tolle Sache, sollte man meinen. Wer will nicht wissen, was er isst? So schwierig wird´s ja nicht sein, die Ingredienzen auszuweisen. Für große Firmen und Konzerne ist das sicher auch kein Problem. Die haben sowieso eigene Abteilungen mit Fachleuten und Labors und können diese selber bestimmen. Sehr viel schwieriger wird das aber bei Kleinbetrieben (zB Bauer ab Hof) oder in der Gastronomie.

Der Ab-Hof-Bauer, der jetzt schon preislich nicht mit der Lebensmittelindustrie mithalten kann, wird künftig, um dieser Verordnung zu entsprechen, noch teurer werden müssen. Er muss ja die lebensmittelchemischen Gutachten, die er für seine Kleinmengen laufend (er muss die Werte ja bei jeder Tranche überprüfen, um nichts ins Kriminal zu kommen) brauchen wird, einpreisen.

Nicht viel anders wird es der, eh schon rauchverbotsgebeutelten, Gastronomie ergehen. Diese wird sich die Gutachten, die man benötigen wird, um auf der sicheren Seite zu sein, auch nicht lange leisten können. Und wenn schon nicht die höheren Preise die Gäste vertreiben werden, wird das mit der Zeit dann halt entweder das mit der Apothekerwaage zubereitete Einheitsessen oder überhaupt gleich der vorgefertigte Industriefraß besorgen. Die Leute werden nämlich früher oder später draufkommen, dass sie sich Fertiggerichte aus dem Supermarkt viel günstiger selber aufwärmen können und geschmacklich sowieso kein Unterschied ist.

And the winner is – traratrara – die Lebensmittelindustrie! Ihr wurde mit dieser Verordnung die Konkurrenz entsorgt. Die Ab-Hof-Bauern werden genauso wie kleine Familienbetriebe recht schnell verschwinden und die Gastronomie wird zunehmend auf vorgefertigten Plastikfraß umstellen (müssen). Und wenn man sich jetzt noch schnell die oben genannten zwei Weisheiten ins Gedächtnis ruft, wird alles glasklar… ;-)
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PS: Schon klar, die lobbyismuszerfressenen, eurokratischen Gierschläuche haben die Sache initiiert und betrieben. Sie hätten es aber alleine nicht durchziehen können. Da haben auch die Unsrigen mitgestimmt. Daran sollten die eingehenden Ab-Hof-Bauern, Kleinbetriebe, Gastronomen etc jedenfalls denken, bevor sie den Schlüssel das letzte Mal umdrehen…

16. Nov. 2013

Das Land Steiermark kann aus lauter Not eh nicht mehr richtig scheissen, in Sachen faschistischer Raucherhetze sind die Offiziellen dort gewöhnlich aber immer noch führend…

Dass die Priester der Anti-Rauch-Religion nicht innehalten würden, weil deren Ziel die völlige, umfassende Tabakprohibition ist, ist jedem denkenden Menschen eh schon eine Weile lang klar. Dokumentieren das doch ganz deutlich die immer mehr werdenden Rauchverbote im Freien (zB Bahnsteige), die ja sachlich nicht zu argumentieren sind. Und ein Prophet muss man auch nicht sein, um zu erkennen, dass das Rauchen der Anlass sein wird, mit dem die Faschistenbande das Tabu, nicht in die privaten Wohnungen hineinzuregieren, aufbrechen wird.

Und die Steiermark ist auf dem Weg dorthin natürlich wieder führend. “Generelles Raucheverbot: Steierermark prescht vor“, titelt der Kurier.

Wundern braucht man sich da aber bestimmt nicht. Die SPÖ Steiermark ist ja schon immer an voderster Front im Antiraucherkrieg marschiert (Helmut Hirt lässt grüßen) und für die ÖVP hat sich kürzlich auch ihr Chef, Hermann Schützenhöfer, geoutet.
Es mag schon sein, dass dieser steirische Vorstoß für ein generelles Rauchverbot gar nicht in erster Linie von Faschismus getragen ist, sondern lediglich die Ratlosigkeit bei der Lösung der nicht geringen Probleme des Landes übertünchen soll. Besser macht das die Sache aber auch nicht. Den steirischen Peampln sollte vielleicht einmal jemand sagen, dass man mit solchen Sachen keine Spielchen treibt, zumal das von den Steirern geforderte Gesetz auch keine Ausnahme für private Clubs zulassen soll. Da wäre dann die Trennlinie zwischen Öffentlichem und Privatem nur mehr äußerst diffus und der Zeitpunkt, wo dann Raucher-, Alkohol-, Kalorien-, Umerziehungs- udgl-Sheriffs in den Wohnungen der Bürger aus und ein gehen, wohl auch nicht mehr ferne. Die Büchse der Pandorra hat nämlich die Eigenschaft, dass sie, einmal geöffnet, nur mehr sehr, sehr schwer zugeht… ;-)
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PS: Bleibt nur zu hoffen, dass die Regierungsverhandler den steirischen Vorschlag dort ablegen, wo er hingehört – im Rundordner. Sicher, sehr vertrauenseinflößend ist das Duo Faymann/Spindelegger zwar auch nicht, aber etwas Hirn werden sie sich ja wohl noch zurückgehalten haben. Nach dem Desaster der letzten Wahl (nur 50,8% für die “große” Koalition) haben sie ja durch die Offenbarwerdung der gigantischen Budgetlüge noch einen erklecklichen Teil ihrer wenigen Wähler vertrieben. Und dass es da keinen schlanken Fuß machen wird, sich auch noch für einen Großteil der Raucher unwählbar zu machen, werden hoffentlich sogar Pat und Patachon erkennen können… ;-)

29. Sep. 2013

Die Maria Vassilakou, Vizebürgermeisterin, Stadträtin und Grünen-Chefin von Wien, wurde beim Radfahren erwischt.

Na bumm, wird man jetzt sagen, was für eine Sensation aber auch, wenn eine Grüne mit dem Rad fährt. Abgesehen davon, dass es abseits von Fernsehkameras sooo selbstverständlich ja auch wieder nicht ist (soll ja schon vorgekommen sein, dass die Guteste gerne zu Fuß losgeht, um sich dann um´s Eck vom Fahrer abholen zu lassen), kommt es natürlich auf das wie an. Die Frau Vassilakou wurde nämlich dabei gefilmt und da wird einiges offenbar. Ja, CO2-schonend mit dem Rad ist sie schon unterwegs, aber statt eines Radhelmes trägt sie nur einen Kopfhörer und an einer Stopptafel fährt sie vorbei, als ob diese gar nicht vorhanden wäre. Alles in allem genau das Verhalten (“Wasser predigen und Wein saufen“), welches man von den Grün-Bobos gewöhnlich erwartet, was diese aber energisch von sich weisen.

Keine Frage, dass die Guteste da jetzt ordentlich sauer ist. Ja, sie mache halt auch Fehler, soll sie gesagt haben, das Schlimme an der Sache sei aber, dass ihr mit Video nachspioniert worden wäre. Natürlich, jeder macht Fehler. Den Radhelm zu verweigern gehört als Zeichen gegen bevormundenden Alltagsfaschismus sowieso zur Bürgerpflicht, der Kopfhörer ist Geschmacksache und die Verkehrssituation auf dem Video lässt es sicher ohne weiteres zu, die Stoptafel außen vor zu lassen. Bei Spitzenrepresentanten der ersten Verbots-, Umerziehungs- und Sauberfraupartei von Österreich macht so ein Bürgerwiderstand aber sicherlich keinen so schlanken Fuß… ;-)

Aber gut, alles lässliche Sünden, aber dass sich die Guteste jetzt mokiert, sie wäre mit Video ausspioniert worden, hat da schon eine ganz andere Qualität. Sind es nicht gerade die Grünen, die das Denunziantentum in Österreich fördern – ganz offen seit Jahren in der Pilz-Box. Und haben die Grünen schon einmal ein Wort darüber verloren, dass harmlose Leute mit Handycam etc bespitzelt und zu tausenden dann angezeigt werden (zB Raucher und ganz aktuell bald auch Falschparker)? Jetzt auf einmal soll “Bespitzelung” (Denunziantentum, Whistleblowing etc) nicht mehr gut sein? Aber ich versteh schon, wenn´s einen selber betrifft, ist man halt wehleidiger, als bei den anderen… ;-)
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PS: Eigentlich gehört dem unbekannten Videofilmer ein Orden. Er zeigt nämlich eine Möglichkeit auf, den Herrschaften Politikern die Auswirkungen ihre zuweilen dämlichen Gesetze vor Augen zu führen, indem man aufzeigt, dass sie selber diese täglich routinemäßig nicht einhalten. Das gehörte nur öfter gemacht und von Profis. Im Vassilakou-Fall wäre dann nämlich höchstwahrscheinlich aufgezeigt worden, dass die zugegebenen Verfehlungen nicht ausnahmsweise einmal vorgekommen sind, sondern gewohnheitsmäßig täglich passieren…
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PPS: Komisch mutet auch an, dass die Sache in den Medien fast keinen Niederschlag gefunden hat. Wäre der HC Strache so unterwegs gewesen, dann wäre die Luzi wohl anders abgegangen… :-)

17. Sep. 2013

Ein Geheimnis ist es ja nicht mehr, dass überall im Öffentlichen bzw halböffentlichen Bereich das Geld außerordentlich knapp ist und dass daher von den Verantwortlichen jeder Strohhalm ergriffen wird, um die Situation zu rechtfertigen.

Dabei werden auch – im Ösiland vollkommen unüblich – auch Dinge beim Namen genannt. Das ist ja an und für sich zu begrüßen, aber so wie es der Energie-Control-Vorstand Martin Graf angeht, kann das nicht richtig sein. Er begründet nämlich die hohen Energiepreise im Land damit, dass die Pensionen bezahlt werden müssten.
DiePresse
titelt daraufhin gleich:

>> Energieversorger: Stromkunden zahlen für Pensionen < <

[Zitat:DiePresse]

Aha, das darf man also schreiben, ohne von den Guten in der Luft zerrissen zu werden? Da werden also ganz locker die Jungen gegen die Alten aufgehetzt und Und niemand regt sich darüber auf.

Bei flüchtigen Verbrechern darf bekanntlich nicht einmal zur Fahndung Nationalität und persönliche Merkmale veröffentlicht werden, damit ja nicht offenbar wird, dass gewisse Ethnien zu gewissen Taten eher neigen. Politische Korrektness nennt man das dann und es dient zum Schutz jener Personengruppen, denen die Verbrecher eben entsprungen sind. Die anderen Mitglieder eben dieser Personengruppen sind ja schuldlos und gehören somit nicht an den Pranger.

Anders wird die politische Korrektness anscheinend ausgelegt, wenn es gegen einheimische Gruppen geht. ZB können die Pensionisten ganz locker und ohne jegliche Sanktionen der Guten bei jeder Gelegenheit an den Pranger gestellt werden. Und das, obwohl nicht einmal einzelne Pensionisten persönliche Schuld an dem ösiländischen Finanzdesaster auf sich geladen haben, wird die ganze Gruppe fortwährend als Sündenbock präsentiert.

Gibt es etwa zwei verschiedene politische Korrektnesse? Oder ist es einfach nur so, dass die politische Korrektness ausschließlich der Ruhigstellung des tumben Volkes dient und, wenn es erforderlich ist, um einen Keil in dieses zu treiben, ruhig außen vor gelassen werden kann… ;-)

8. Aug. 2013

Den Namen wird man sich merken müssen, markiert er doch den Zeitpunkt, als sich die ÖVP endgültig davon verabschiedete, eine liberale, bürgerliche Partei zu sein…

Eben dieser Herman Schützenhöfer, Loser bei der letzten Wahl in der Steiermark und deshalb nur Landeshauptmannstellvertreter bzw Steigbügelhalter für die Voves-SPÖ, hat heute ein Outing der ganz besonderen Art hingelegt. Der Guteste tritt nun für ein generelles Rauchverbot in der Gastronomie ein – ORF und Österreich.

Nicht, dass ich in jüngerer Zeit der ÖVP abgenommen hätte, tatsächlich für bürgerliche Werte wie Eigenverantwortung und Marktvertrauen einzutreten. Dazu versucht die Partei schon eine Zeit lang zu heftig, die SPÖ links zu überholen und sich an die Grünen anzunähern (beide sind ja Verfechter von Rauchverboten der ersten Stunde). Aber bis jetzt hat die ÖVP zumindest so getan, als ob. Und da hat man noch hoffen dürfen, sich eventuell doch zu irren. Mit dem faschistischen Schützenhöfer-Outing ist diese Hoffnung aber dahin.

Und wenn dieser Hermann Schützenhöfer in dem Zusammenhang meint, das totale Rauchverbot wäre sowieso nicht zu verhindern, dann kann man dazu nur sagen, dass er damit sogar recht hat. Mit solchen eierlosen Flachwurzlern wie ihn als Politiker geht das wohl wirklich nicht… ;-)
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PS: Damit keine Irrtümer aufkommen, mich beträfe ein Totalverbot in der Gastronomie schon lange nicht mehr wirklich. Seit der Zeit, als der Anti-Raucher-Krieg nach Europa überschwappte gehe ich in keine Lokale mehr – und es geht mir gar nicht ab. Mein täglich Bier nehme ich jetzt mit 2 Zigaretten und etwas Ensiferum im eigenen Keller… ;-)

28. Jul. 2013

jammert man in Brüssel. Gut, Erkenntnis ist schon einmal ein Schritt in die richtige Richtung – aberrrr…

Leider ist die Erkenntnis, dass die EU-Bürger immer weniger Vertrauen in die politischen Institutionen haben, nicht wirklich eine solche. Die Eurokraten haben nämlich auch gleich eine Begründung für den Liebesentzug der Bürger parat. Die Finanz- und Schuldenkrise ist es selbstverständlich. Niemals nicht könnte es die, ausschließlich im Dienste der Finanzmagnaten stehende, lobbyismuszerfressen Saubande in Brüssel, welche politische Hosenscheißer in den EU-Staaten rudelweise über den Tisch zieht, sein.

Genauso wenig kann es natürlich die von Brüssel ausgehende (natürlich immer für irgendjemanden gewinnbringende) Regulierungswut sein. Es freuen sich ja zB alle tierisch darüber, dass die Glühbirnen verboten wurden (Glühbirnenverbot), dass man jetzt Butter auch in einer 87g-Packung kaufen kann, dass der Bauer sein Fleisch nicht mehr traditionell verarbeiten darf, dass Raucher hochoffiziell als Unpersonen diskriminiert werden dürfen, dass mit dem Asylschmäh die ganze Welt in die EU einwandern kann und auch die größten Verbrecher politisch korrekt nicht abgeschoben werden können, dass, dass, dass… – etc, usw, usf.

Und wie reagieren die Eurokraten auf das schwindende Vertrauen? Normalerweise sollte man ja meinen, sie würden jetzt, da diesbezüglich der Hut schon derart gewaltig brennt, endlich auf die Bürger zugehen und vielleicht auch einmal eine Verordnung/Richtlinie/Weißbuch etc wirklich im Sinne der Bürger machen. Wer das aber glaubt, irrt wahrscheinlich gewaltig. Die brüsseler Bande denkt nicht im Traum daran. Wie denn auch, sie sind dem Geldadel ja verpflichtet und diese Herrschaften wollen für ihre Investitionen auf alle Fälle Bares sehen. Da verstehen die keinen Spaß, da ist kein Platz für das Wohl der EU-Bürger.

Die EU wird also reagieren, wie sie es bis jetzt auch bei Kritik getan hat. Es wird versucht, den Schäfchen die Winkelzüge für die Geldmafia einfach schönzulügen, hartnäckige Fälle als Rechtsrechte denunziert und wenn das alles nichts hilft, wird auch harmlose Kritik an der EU-Verwaltung einfach als politisch unkorrekte Hetze verboten und unter Strafe gestellt… ;-)

24. Jun. 2013

Eigentlich war, den vereinigten Guten sei es im Verein mit den Systemmedien gedankt, bis jetzt immer nur der HC Strache der Böse, der immer so “hetzte“…

Und siehe da, plötzlich untersteht sich ein grüner Bundesrat, einer der wenigen von mir geschädtzen Grünen, Efgeni Dönmez, auf Facebook seinen (berechtigten) Unmut – inkl. dem legendären Sager über die One-Way-Tickets für diese – über die hier lebenden Unterstützer des türkischen Ministerpräsidenten zu posten. Selbstverständlich hat die grüne Inquisition keine Zeit verloren, den Herrn Dönmez so niederzumachen, dass er zwischenzeitlich bereits widerrufen hat. Wo kämen wir da hin, da könnte ja jeder eine eigene Meinung haben und diese womöglich auch noch sagen… ;-)

Ein paar Tage später begehrte auch der grüne Altmeister, Peter Pilz, in derselben Sache auf. Er forderte doch glatt, dass man sich die politische Einstellung von Erdogan-Anhängern im Staatsbürgerschafts-verleihungsverfahren “sehr genau ansehen” solle. Auch ihn wird letztendlich die Inquistion ereilen, auch wenn sie sich bei dem alten Fuchs schwerer tun wird… ;-)

Ob es jetzt mit dem Aufbegehren der beiden Herren gegen die grüne Meinungspolizei oder mit einem allgemeinen Gescheiterwerden zu tun hat, weiß ich zwar nicht, aber anscheinend erwachen auch die Systemmedien, die bis dato immer der sich ausbreitenden Islamisierung (von Lybien, Tunesien über Ägypten bis Syrien) den Weg freigeschrieben haben, schön langsam. Da erscheint in der Presse ein erdogankritischer Artikel nach dem anderen (zB hier und hier) und sogar Peter Rabl nimmt sich im Kurier des Themas an.

Leute, was ist da los? Dräut da etwa so etwas ähnliches wie ein Österreichischer Frühling zaghaft herauf? Zumindest wäre es im politisch korrekten Ösiland sehr, sehr verwunderlich , wenn es plötzlich IN werden würde, offensichtliche Probleme auch tatsächlich anzusprechen… ;-)

19. Jun. 2013

Man wird oft unvermutet und durch harmlos scheinende Anmerkungen zur Erkenntnis gezwungen, dass im politischen Leben nicht alles so ist, wie es scheint…

Schicki-Micki-Eva hat sich, offenbar nach langem schweren Leiden, nun doch bequemt, zu dem Facebook-Kommentar des grünen Bundesrates Efgeni Dönmez Stellung zu beziehen. Freilich wird zu diesem Zeitpunkt die Lösung, dass sich dieser für die Äußerung “5000 One-Way-Tickets und keiner würde denen nachweinen” (Anm.: er meinte damit die 5000 Türken, die für Erdogan in Wien demonstrierten) entschuldigen muss, bereits mit ihm auspaktiert gewesen sein, denn augenblicklich entschuldigte sich dieser tatsächlich, obwohl er das bis dahin mehrmals öffentlich ausgeschlossen hatte.

Die Grünen faseln zwar immer von Meinungsfreiheit, sind aber selber immer die Ersten, die diese beschneiden wollen. Als Waffe dazu benutzen sie die politische Korrektness derart exzessiv, dass nicht einmal mehr unbequeme Wahrheiten ausgesprochen werden dürfen. Alev Korun sagte kürzlich bei einem Interviev auf die Frage, ob Efgani Dönmez der Pateiaustritt nahegelegt worden wäre:

Wir diskutieren das anders bei den Grünen. Wir sind für Meinungsfreiheit und nicht für Abschiebung Andersdenkender.
[Zitat: DiePresse.com]

Abschieben tun die Grünen Andersdenkende sicher wirklich nicht. Sie werfen sie nur aus der Partei bzw/und erschlagen sie mit der Nazikeule. Aber wir dürfen nicht so streng sein, die Grünen werden die Meinungsfreiheit nur halt etwas anders (DDR-mäßig zB) definieren. Es hat jeder die Freiheit, unserer Meinung zu sein… ;-)

Aber das ist Sache der Grünen und darum soll es hier jetzt nicht in erster Linie gehen. Der wahre Skandal liegt ganz woanders und ist weit schwerwiegender.

“Dafür musste er herbe Kritik aus allen politischen Lagern einstecken.”
[Zitat: DiePresse]

Das war kurzzeitig in gegenständlichem Zusammenhang auf DiePresse zu lesen. Und genau das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen. “aus ALLEN politischen Lagern” und das obwohl “ALLEN politischen Lagern” ganz genau bekannt ist, dass die Bürger von Österreich mit überwältigender Mehrheit hinter Egeni Dönmez stehen (eine Abstimmung zu dem Thema ergäbe wahrscheinlich noch mehr als die 80 Prozent kürzlich in der Schweiz). Wenn nun ALLE politischen Lager den Herrn Dönmez so herb kritisieren, dokumentieren damit ALLE politischen Lager glasklar, dass ihnen die Bürger vollkommen egal sind (verniedlichend ausgedrüdkt) bzw sie auf die Bürger scheissen (so ausgedrückt, wie es eben ist)… ;-)

Wir dürfen also wählen, aber Wahl haben wir keine…

14. Jun. 2013

Recht bauernschlau sind sie vorgegangen, die kärntner Rotfaschisten. Ein Rauchverbot für die eigene Wohnung haben sie ganz locker durch die Hintertür eingeführt.

Kaum ist die SPÖ nach längerer Durststrecke in Kärnten wieder am Futtertrog, da werden gleich einmal alte Sachen erledigt. Das Rauchverbot ist so eine Sache, in die sich die SPÖ ganz besonders verbissen hat. Den roten Brüdern und Schwestern sind die diesbezüglich bereits bestehenden Verbote im öffentlichen Raum (Wirtshäuser zählen sie merkwürdigerweise da auch dazu) noch viel zu wenig. Wahrscheinlich schielten sie eh schon länger darauf, ihren Verbotswahn auch in den privaten Wohnungen ausleben zu können und getrauten sich das nur noch nicht auszusprechen.

Die kärntner SPÖ hat nun in Bezug auf die Möglichkeit des Zugriffes in die privaten Wohnungen der Bürger offensichtlich den Stein der Weisen gefunden. Kleine Feuerermelder sind´s, mit denen sie in Kärnten die Büchse der Pandorra aufmacht. Diese werden mit 1. Juli 2013 in JEDEM Wohnraum (ausgenommen nur Küchen) in Kärnten per Gesetz vorgeschrieben.

Recht schlau, die kärntner Sozis – drei Fliegen mit einer Klappe:
1) Das lang ersehnte Ziel, ein totales Rauchverbot durchzudrücken, rückt näher.
2) Die Gefügigmachung der Bürger ala DDR kommt mit sowas auch wieder ein Stück weiter.
3) Der Parteikasse der kärntner SPÖ wird´s auch guttun. Wenn sie guten Freunden so ein gutes Geschäft (~1 Million Geräte, die nach 10 Jahren getauscht werden müssen, werden benötigt und die Batterien gehören natürlich auch regelmäßig erneuert), werden die sich sicherlich nicht lumpen und die eine oder andere Parteispende rüberwachsen lassen… ;-)

Bei so vielen Vorteilen für die eigene Machterhaltung (und wohl auch für die Parteifinanzen – wobei natürlich die Unschuldsvermutung gilt… :-) ) ist es den Rotfaschisten in Kärnten wahrscheinlich vollkommen wurscht, dass sie jetzt in puncto Achtung der Privatsphäre der Bürger sogar hinter religiösen Eiferern liegen. Sogar in Teheran interessiert es die Wächter nämlich nicht, was die Leute in ihren eigenen vier Wänden trinken. Und auch Recep Tayyip Erdogan, der eben Alkoholverbotsgesetze für die Türkei erlassen hat, ließ keinen Zweifel daran, dass er nicht daran denkte, in die privaten Wohnungen hineinzuregieren – “Geht und trinkt zu Hause! Wir haben nichts dagegen.“…
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PS: Auch wenn der Faschistenbande (noch) die Möglichkeit fehlt, die Rauchmelder in den Wohnungen zu kontrollieren, wird man nicht umhin können, den Krempel zu montieren. Die Versicherungen nutzen ja jeden Strohhalm, um Schadenszahlungen zu entkommen. Der wehrhafte Bürger kann also zwar der Faschistenbande das Geschäft nicht verderben, trotzdem aber seine Integretät bewahren und Ruhe haben. Er muss nur die Batterien in den Rauchmeldern entladen. Da können sich dann auch die Versicherungen brausen… ;-)

PPS: Etwas in die Suppe spucken können die Kärntner den roten Geschäftemachern aber schon, indem sie die Brandmelder nicht in Österreich kauft, sondern im Internet bestellt. Man muss dabei nur darauf achten, dass die Minisierenen nicht in Österreich produziert sind. In Hongkong machen sie zB auch solche Geräte und billiger sind sie dort obendrein noch… :-)

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