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11. Jun. 2010

Beim Fressen und Saufen kommen d´ Leut´ z´samm“, wussten schon unsere Altvorderen. So hat sich auch die SVA (Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft) mit der Ärztekammer beim Heurigen zusammengesetzt und tatsächlich eine Einigung erzielt. Bei manchen Punkten dürfte allerdings der Alkohol Regie geführt haben, denn anders wären sie wohl nicht zu erklären…

Das Gute zuerst: Der vertragslose Zustand zwischen SVA und der Ärztekammer ist beendet. Obwohl, ich habe nicht verstanden, warum darüber so ein großes Tamtam gemacht wurde. Einen Selbstbehalt haben die Selbstständigen (genauso, wie die Beamten und Bauern auch – bei denen sieht die veröffentlichte Meinung das aber als Privileg… ;) ) ja sowieso und ob sie den gleich beim Arzt oder im Nachhinein bezahlen, wird wohl so eine große Sache nicht sein. Aber immerhin, einen neuen Vertrag hat die Heurigenpartie jedenfalls zusammengebracht.

Die Einzelheiten des ausgehandelten Kompromisses werden halt das üblich Blabla über Zehntelprozentpunkte hin oder her etc sein und interessieren mich nicht groß. Aufhorchen lässt allerdings die Tatsache, dass gesunder Lebensstil von der SVA künftig mit der Halbierung des Selbstbehaltes belohnt werden soll. An sich eine gute Sache, nur so wie sich die Herrschaften das Belohnungssystem vorstellen, schaut es aus wie ein böser Witz. Über das geplante Belohnungssystem für gesund lebende Versicherte ist auf orf.at ua zu lesen:

Erreichen die SVA-Versicherten bestimmte, mit dem Hausarzt gemeinsam festgelegte Gesundheitsparameter (zum Beispiel reduziertes Gewicht und Cholesterinwerte), dann wird der bei jedem Arztbesuch zu bezahlende Selbstbehalt, derzeit 20 Prozent, halbiert.

Die Kerle hätten wohl bei den Verhandlungen nicht gar soviel saufen sollen. Dass Recht mit Gerechtigkeit nichts zu tun hat, ist zwar ein alter Hut, aber diese Sache ist von Gerechtigkeit wohl weiter entfernt, als Scheibbs von Nebraska. Beispiel gefällig?

Ein zeitlebens gesund und sportlich lebender Mensch mit optimalen Werten (Cholesterin, Gewicht, Körperfett etc) kann nach dem neuen Vertrag niemals zu weniger Selbstbehalt kommen, der wird immer und ewig die 20 Prozent abdrücken müssen. Wie sollte der denn nämlich was verbessern können, wenn ohnehin schon alles optimal ist?

Ein 120-Kilo-Fettsack, der sein ganzes Leben lang nahezu bewegungslos exzessiv gefressen und gesoffen hat, hingegen aber wird ganz locker den halben Selbstbehalt erreichen. Er braucht lediglich ein paar Kilo abnehmen und es passt schon. Noch leichter wird er sich mit dem Absenken der erhöhten Blutfettwerte tun. Das kann vollkommen ohne Mühe mit Medikamenten erfolgen und dabei verdienen noch alle Beteiligten recht gut. Der Patient durch weniger Selbstbehalt, der Arzt durch die Behandlung (die sich obendrein in der Ausstellung des Rezeptes erschöpfen kann) und die Pharmamafia durch den Verkauf der Medikamente. Wie gesagt, alle Beteiligten verdienen – nur die SVA nicht, die darf den ganzen Schmarren bezahlen. Aber die habens ja wahrscheinlich… ;)

Wenn man sich den Ärztekammerpräsidenten so ansieht, kann einem leicht der Gedanke kommen, der Beste hätte sich die Sache mit dem Belohnungssystem für seinen eigenen, doch recht großzügig formatierten Leib zurechtgezimmert. Er wird sicher künftig nur die Hälfte Selbstbehalt zahlen müssen. Das wird wohl als ausgleichende Gerechtigkeit angesehen werden können, denn bei seinem Einkommen würde er ansonsten wahrscheinlich hungern müssen… :)

10. Jun. 2010

Unsere deutschen Freunde haben die Wahnideen der Übermutti schon längst entsorgt (wenngleich einige Hinterwäldler noch nachhängen), da fangen unsere Kapazunder jetzt erst damit an

Da sind sie sich einig, die Roten und die Schwarzen. Es geht ja um den Machterhalt und die Blauen sitzen einem ja eh ständig im Nacken. Und die geplanten Netzsperren kann man ja dann jederzeit ausdehnen – Terrorismus würde sich da wohl gleich anbieten. Aber hoppla, haben wir da nicht gerade ein neues Gesetz auf den Weg gebracht?. Das bräuchte man dann ja nur in die Netzsperren hineinbekommen und alles wäre paletti. Jede kritische Website könnte man auf die geheime Sperrliste setzen und schwupps, aus dem Internet könnte überhaupt keine Kritik mehr kommen…

Fein ausgedacht, das muss man zugeben. An dieser Stelle möchte ich die verantwortlichen Herren für diesen größten Anschlag auf die Meinungsfreiheit seit dem Krieg hervorheben – Ehre, wem Ehre gebührt. Johannes Jarolim (SPÖ) und Heribert Donnerbauer (ÖVP) haben sich damit sicherlich den Titel “Zensoren der Nationredlich verdient. ;)

Natürlich kann es sein, dass ich die genannten Herrschaften hier etwas überbewertet habe. Vielleicht ist ihr Handeln gar nicht vom bösen Vorsatz getragen, sondern nur von ausufernder Naivität gepaart mit einem gehörigen Patzen Unwissenheit. Vielleicht wissen sie gar nicht, dass die ganze EU-Kommission, wo ja die Netzsperren gar so wehement betrieben werden, im Dienste der Lobbyistenbande steht. Vielleicht wissen sie auch nicht, dass die Kinderpornografie von eben diesen Lobbyisten zum Hype hochstilisiert, wenn nicht gar gefördert wurde, um Politiker für Netzsperren zu erwärmen. Wenn Jarolim und Donnerbauer das alles wirklich nicht wissen sollten, gehörten sie aber schon alleine deswegen genauso zum Teufel gejagt, als wenn es ihnen gleichgültig wäre…

8. Jun. 2010

Dass unsere italienischen Freunde beim verkehrsgerechten Abzocken von Touristen nicht so zimperlich sind, ist ja kein Geheimnis mehr. Jetzt dürften sie in Bella Italia die gewinnträchtige Touristenaussackelung ausweiten…

In Jesolo hat kürzlich eine Touristin aus dem Ösiland bei einem beweglichen Händler am Strand eine Geldbörse gekauft. Dass es sich dabei um einen illegalen Nachbau einer Markenware gehandelt hat, müsste eigentlich nicht extra erwähnt werden, denn was sonst wird an Stränden in Urlaubsländern verkauft. Vielleicht hat die ältere Dame (was eher nicht anzunehmen sein wird) wirklich nicht gewusst, dass es sich um eine gefälschte Marke handelt, schlimmstenfalls aber wird man ihr zugestehen müssen, in gutem Glauben, etwas zu tun, was alle tun, gehandelt zu haben. Was sie aber mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht gewusst hat, ist die Tatsache, dass sie bei dem Kauf von der Polizei observiert wurde. Und die schlug dann, nach dokumentierten Verkaufsabschluss (wie bei Drogendealern üblich), auch gleich professionell und unbarmherzig zu. 1000.- Euro Strafe für den Kauf einer minderwertigen Geldbörse für ein paar Öken. Ein gutes Geschäft für die Ragazzi…

Nun ist es ja nicht so, dass man ausufernde Produktpiraterie dulden sollte. Vielmehr ist es verwunderlich, warum die illegalen Waren, besonders in den südlichen Ländern, in aller Öffentlichkeit so Massenhaft verkauft werden können. Was die Italiener da aber machen, dürfte nur reine Abzocke sein, denn wollte man wirklich gegen den illegalen Handel was tun, bräuchte man ja nur die allgegenwärtigen Händler kontrollieren, bestrafen und die gefälschten Waren beschlagnahmen. Recht schnell wäre der illegale Handel dann vorbei. Das wäre aber kein so gutes Geschäft, denn die Händler haben sicher keine 1000.- Euro einstecken und der beschlagnahmte Krempel ist auch wertlos (den müsste man ja entsorgen, weil illegale Kopien). Nein, nein, da spioniert man lieber Touristen aus und greift denen ins Börsel, da ist viel mehr drinnen. Damit kann man jedes einzelne Stück aus dem Portfolio der illegalen Händler vergolden – äh, vertausendern… :)
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PS: Irgendwann werden sie in Bella Italia draufkommen, dass man mit den verblödeten Älplern und Deutschen zwar sehr vieles, aber nicht alles machen kann. Irgendwann werden die dann woanders ihren Urlaub verbringen…

2. Jun. 2010

“Ihr könnt nicht beiden dienen, Gott und dem Mammon” heißt es im Evangelium nach Matthäus. Warum sich gerade die kirchliche Weltregierung nicht an das Evangelium hält, wird wohl nur der Teufel selber wissen…

In der Vatikanbank IOR stinkt´s anscheinend wieder gewaltig. Wie es ausschaut, hat die heilige Bank bei anderen Banken Konten eröffnet, die nur den Vermerk “IOR” (und sonst nichts) tragen und auf denen dann riesige Geldbewegungen stattfanden (32 bis 80 Millionen Euro monatlich). Und dabei wurde uns immer eingeredet, dass es innerhalb der EU keine anonymen Konten mehr gäbe…

In Italien wird nun auf Hochdruck ermittelt. Es schaut ganz so aus, als ob die Vatikanbank zumindest aktive Beihilfe zur Geldwäsche geleistet hat, indem sie die betreffenden Konten irgendwelchen Dunkelmännern für diskrete Geschäfte zur Verfügung gestellt hat. Natürlich können die italienischen Behörden nur die Banken, wo die Konten sind, prüfen. Bei der Vatikan-Bank selber können sie sich aber brausen, da müsste vorher der Vatikan um Amtshilfe ersucht werden und wie man sich dort dann reinhängen würde, kann man sich auch vollkommen ohne Fantasie ganz leicht ausmalen.

Interessant bei der Sache ist vielleicht auch, dass das “Institut für religiöse Werke“, wie die Vatikanbank offiziell heißt, dem Papst himself gehört, größten Wert auf höchste Diskretion legt und traditionell weder Bilanzen noch Rechenschaftsberichte zu legen braucht…

Da fallen mir jetzt doch glatt die Begriffe Gorilla, Calvi, Gelli und Banco Ambrosiano ein. Man fragt sich nun, ob die Geschäftemacher im Namen des Herrn die Jahrzehnte dazwischen nun ehrlich waren oder nur nicht erwischt worden sind…

2. Jun. 2010

Unseren deutschen Freunden ist recht plötzlich ihr Bundespräsident abhanden gekommen. Und die Personalreserven dürften so groß nicht sein, wenn man sieht, was da für Namen als mögliche Nachfolger aus dem Hut gezogen werden…

Kanzlerin Merkel ist bemüht, für das Amt jemanden zu finden, der von allen Parteien akzeptiert wird. Man sagt aber, allen recht getan, ist eine Kunst die niemand kann und wer auf zwei Sesseln zugleich sitzen will, kann zwischen beiden durchfallen. Letzteres kann der Kanzlerin auch ganz leicht passieren, denn sie favorisiert mit ihrer CDU für den Bundespräsidentenjob anscheinend ausgerechnet DIE Übermutti, (Zens)Ursula von der Leyen. Ausgerechnet die soll über die Rechte des Volkes wachen, die (natürlich nur zum Wohle der Kinder;) ) keine Möglichkeit auslässt, diese zu beschneiden.

Die SPD riecht aber anscheinend den Braten und bemüht sich redlich, den Fehlgriff der CDU noch zu toppen. Ex-Bischöfin Margot Käßmann möchte sie ins Rennen schicken. Man erinnert sich, das ist die, die bewiesen hat, dass sie mit 1 1/2 Promille auch noch Auto fahren kann und rote Ampeln nur was für Weicheier sind. Die Gute musste also wegen dem Saufen als Bischöfin abtreten. Na, für das Bundespräsidentenamt wird´s schon reichen und wenn doch nicht, kann man sie ja immer noch zur Verkehrsministerin machen… ;)

26. Mai. 2010

Ein von den Guten still geduldeter eiserner Vorhang besteht ja schon lange an der Südgrenze der USA. Nun setzt der Göttliche aber noch eins drauf…

500 Millionen Dollar und die Nationalgarde (1200 Mann) schickt er an die amerikanisch-mexikanische Grenze, um illegale Einwanderer und Drogen abzuwehren. Irgendwie komisch ist das schon, denn ohne es genau zu wissen denke ich, die US-Nationalgarde wird für Notfälle wie Katastrophen oder Krieg zuständig sein. Bedeutet das jetzt, dass Barack Obama illegale Einwanderer als Katastrophe ansieht oder gar Krieg gegen sie führen will?

Und was sagen die Politisch Korrekten dazu? Na, natürlich nichts. Es ist ja der Heilsbringer, der da die Grenzen dicht macht und den Einfall der armen Leute mit Soldaten zurückschlagen will. Hätte George Bush nur einmal kurz an sowas gedacht, da wäre aber die PC-Luzi nicht zu knapp abgegangen – und das weltweit… ;)

26. Mai. 2010

Loser Brown hatte aus Großbritannien einen alltagsfaschistischen Nannystaat gemacht. Hoffnung ist aber in Sicht, denn die Briten haben ihn zum Teufel gejagt

Das Duo David Cameron und Nick Clegg dürfte die Hoffnungen erfüllen. In der Regierungserklärung wurde dem vorgeblich antiterroristischen Überwachungswahn genauso der Kampf angesagt, wie den missionarisch-bevormundenden Eingriffen im Gesundheits- und Familienwesen. Natürlich muss man abwarten, was von den Ankündigungen wie umgesetzt wird. Ich habe aber ein gutes Gefühl für die Briten. Die beiden Parteien (Torries und Liberaldemokraten) werden das nämlich auch im Wahlkampf versprochen haben. Das alleine rechtfertigt natürlich großen Optimismus keineswegs (was wurde nicht alles schon in Wahlkämpfen versprochen…). Das was mich aber optimistisch macht, ist die Tatsache, dass die Beseitigung des brown/labourschen Überwachungs- und Bevormundungswahns nicht nur nichts kostet, sondern wahrscheinlich sogar eine Menge Geld einspart. Und auch den Briten stehen die Schulden schon bis über die Ohren… :)
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PS: Wenn Cameron und Clegg auch noch die alltagsfaschistischen Teile des Rauchverbotes aufheben, dann werde ich sie endgültig in mein Herz einschließen – und zwar bis in alle Ewigkeit… :)

23. Mai. 2010

Der weltmeisterlich vom Teleprompter lesende Messias hat gesprochen. Eine Neue Weltordnung hat er im Sinn…

Der Mann tut ganz so, als ob wir nicht ohnehin wüssten, dass die monströsen Magnaten eine neue Ordnung (die uns Gewöhnlichen imho überhaupt nicht gefallen wird) zum Ziel haben und dass die sich zur Erreichung dieses Ziels der Marionetten in der Politik bedienen. Der gute Mr President hat in seinem Eifer beim lobbyieren für die Magnaten wahrscheinlich gar nicht bemerkt, dass er damit seinem Vorgänger George Bush immer ähnlicher wird. Hat der nach 0911 nicht auch fortwährend von einer neuen Weltordnung geredet? ;)

Wunder ist das natürlich keines, arbeitete dieser doch für dieselben Dunkelmänner, deren Ziele schon seit einiger Zeit auf der Dollarnote dokumentiert sind. Bemerkt nur niemand – bzw werden die, die es bemerken sofort als dümmliche Verschwörungstheoretiker (günstigstenfalls) oder Nazis (schlimmstenfalls) heruntergemacht…

http://www.diealternativen.de/dollar-noten.htm
http://www.wahrheitssuche.org/neueweltordnung.html

Alles nur Unsinn, von sich was zusammenspinnenden Verschwörungstheoretikern geschrieben. Aber was, wenn nicht….
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PS: Interessant dabei ist auch, dass wir eben dabei sind, nach ca 2150 Jahren Zeitalter des Fisches in jenes des Wassermannes (ea / enki / triton / poseidon / neptun) überzutreten und der Maya-Kalender auch gerade zu Ende geht… ;)

21. Mai. 2010

Mit 750 Milliarden bürgen diejenigen, die fast pleite sind, für diejenigen, die ganz pleite sind. Dass die gesamte EU bis über beide Ohrwaschln verschuldet ist und dass für diese Schulden letztendlich der gewöhnliche Bürger blechen wird müssen, weiß jetzt wohl schon der letzte Dorfdepp. Da war es wahrlich an der Zeit, dass ein Zeichen gesetzt wird…

Und ein Zeichen wurde eben gesetzt – und was für eines. Die Sekretariatszulage von derzeit läppischen 17.540.- Euro der EU-Parlamentarier wird um läppische 1500 Öken erhöht. Ja, es geht genau um die Sekretariatszulage, durch die ein Großteil der EU-Abgeordneten zu Betrügern wurde (übrigens, die Sache dürften die feinen Herrschaften klammheimlich fein planiert haben, denn gehört hat man davon nichts mehr;) ).

Wäre in der lobbyismuszerfressenen EU-Bürokratenbande noch ein Funken Anstand vorhanden, dann würden sie in Zeiten, wo die Bürger massiv zur Kasse gebeten werden müssen, nichts – absolut nichts – erhöhen, was auch nur den Anschein einer eigenen Einkommenserhöhung erregen könnte. Ja, ein Funken Anstand wäre dazu halt nötig…

18. Mai. 2010

Action gibt es derzeit in der EU genug. Zur Volksbefriedung nimmt eine neue Steuer Gestalt an – die Transaktionssteuer…

Nach Misswirtschaft und milliardenschweren Euro-Hilfstpaket muss Geld eingetrieben werden. Das ist jedem klar, denn durch die ausufernden Staatsverschuldungen steht Europa am Rande des Ruins. Die Führer der Mitgliedstaaten stehen mit dem Rücken zur Wand. Einerseits funktioniert das normale Wirtschaften (schnell ein paar Milliarden ausleihen, die nächsten werden schon zahlen… ;) ) nicht mehr und zudem sind die Fehlbeträge so dramatisch, dass bei einer alleinigen Lösung mit Massensteuern diese so hoch ausfallen müssten, dass dem dummen Volk einmal wirklich die Augen aufgehen könnten. In ihrer Not sind unsere Fürsten nun dabei, gegen das Lobbyistenpack aufzustehen und eine Finanztransaktionssteuer einzuführen.

Auf den ersten Blick scheint also alles in Ordnung. Die Reichen zahlen gemeinsam mit jenen, welche die Krisen verursacht haben, die Zeche. Unser aller Lieblingskanzler wird damit genauso zufrieden gestellt sein, wie der Großteil der übrigen Ösiländer…

Die Sache hat nur einen gewaltigen Haken. Wer sind denn diejenigen, welche eine Transaktionssteuer berappen werden müssen? Es wird sich wohl hauptsächlich um Banken, Versicherungen, Fonds etc handeln. Die sind ja dazu da, Geld zu vermehren und für ihre Kunden die besten Konditionen herauszuhauen. Wenn die eine neue Steuer bezahlen müssen, werden die Kunden halt um diese Steuer weniger Prozente bekommen. Und die Kunden sind wir alle mit unseren Versicherungs- und Pensionsvorsorgeverträgen, Fondssparbüchern, Lebensversicherungen etc. Also – wer zahlt denn nun die Transkationssteuer? Richtig – wir alle zahlen. Es ist defacto vollkommen dasselbe, als wenn die MWSt erhöht werden würde.

Und weil das die Lobbyistenbande auch wissen wird, keimt in mir der Verdacht, dass diese sich mit den EU-Granden längst geeinigt hat und die Sache mit der Transaktionssteuer nur deshalb wie geschmiert läuft. Es schaut also ganz so aus, als ob wir alle gerade wieder dabei sind, kräftigst über den Tisch gezogen zu werden… :)

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