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14. Aug. 2011

Freilich hatte Standard & Poor’s geglaubt (und das zurecht), nicht mehr anders zu können, um wenigstens noch den Anschein eines Scheines wahren zu können, als sie die USA herabgestuft haben…

Solange die Ratingagenturen im Dienste (in deren Eigentum sie ja stehen) der Magnaten nur die Zinsen für Europa in die Höhe getrieben haben, war das der Administration des Heilands wurscht bis genehm. Aber jetzt, da sie sich in der Gestalt von Standard & Poor´s (Moody’s und Fitch sehen die Sache ja ähnlich, haben sich aber nicht getraut und S&P den Vortritt gelassen ;) ) erdreistet haben, die USA (wahrscheinlich noch viel zu milde) herabzustufen, ist wohl schluss mit lustig. Da kann sogar der Göttliche nicht mehr an sich halten und schickt die Börsenaufsicht los. Standard & Poor´s muss ja zumindest falsch gerechnet haben – es kann ja nicht sein, was nicht sein darf.

Damit, dass die Ratings nicht stimmen, werden sie schon recht haben, die Amis. Allerdings hat das mit dem Rechnen rein gar nichts zu tun. Die Agenturen können sehr gut rechnen. Sogar so gut, dass ihre Prognosen rechnerisch immer exakt den Anweisungen der Magnaten entsprechen. Jeder Dorfdepp, der seine Sachen halbwegs beisammen hat, weiß, dass ein machbares Geschäft IMMER gemacht wird. Und ein Geschäft ist es allemal, die Zinsen für das eigene Geld nach Belieben in die Höhe treiben zu können. Das wissen die Amis sicher besser als ein x-beliebiger Dorfdepp, aber jetzt hat sich die Lage geändert. Standard & Poor´s hat ein Sakrileg begangen und der (mit dem Rücken zur Wand stehende) Göttliche wird ihnen wohl zeigen, wo der Bartl den Most herholt… ;)
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PS: Ja, ja, die US-Börsenaufsicht ist unabhängig. Aber eine Regierungsbehörde ist sie allemal…

29. Jun. 2010

Dass für die Katastrophe (so sie denn eine war und nicht nur die neue Ordnung der Magnaten – also ein wohl kalkuliertes Geschäft) die Masse der kleinen Leute blechen muss, hat sich ja schon herumgesprochen. Der Göttliche (oder sollte man besser der Leibhaftige sagen? :) ) setzt nun noch eines drauf…

Anstrengen hat er sich müssen, der Barack Obama. Sooo leicht hat er seine Finanzreform ja nicht durchbekommen können. Die vereinigten Guten haben weltweit ein Hochlied auf diese Reform angestimmt und ich selber habe auch anfangs noch geglaubt, es würde ein zaghafter Versuch sein, solche Luftblasenkrisen künftig zu vermeiden. Nun aber, da die Reform so gut wie durch ist, wird ruchbar, was für ein Monstrum da erschaffen wird.

Die US-Notenbank (FED) wird demnach mehr Macht erhalten. Dass diese im Eigentum genau jener Banken, die das Desaster verursacht haben, steht, sei hier nur ebenso erwähnt, wie die Tatsache, dass sie bei der Überwachung der Citybank einen Totalversager hatte. Auch das US-Finanzministerium und die Börsenaufsicht erhalten mehr Macht. Dazu passt auch ganz gut, dass sich Obama beim letzten G8/20-Gipfel so liebevoll für ungebremstes Schuldenmachen der Staaten eingesetzt hat…

Und diese Leute werden künftig das Geld in Amerika hüten und letztendlich bestimmen, wie viel Kredite vergeben werden und wer unter welchen Umständen wieviel davon bekommt. Da haben sich also die Luftgeschäftbetrüger und ihre Pleiteregierung so quasi einen Selbstbedienungsladen eingerichtet. Der Leibhaftige (äh Göttliche) wird schon wissen, warum er die Böcke so groß gemacht hat, dass die Gärtner (sofern überhaupt noch vorhanden) gar nicht mehr zu sehen sind… ;)

26. Mai. 2010

Ein von den Guten still geduldeter eiserner Vorhang besteht ja schon lange an der Südgrenze der USA. Nun setzt der Göttliche aber noch eins drauf…

500 Millionen Dollar und die Nationalgarde (1200 Mann) schickt er an die amerikanisch-mexikanische Grenze, um illegale Einwanderer und Drogen abzuwehren. Irgendwie komisch ist das schon, denn ohne es genau zu wissen denke ich, die US-Nationalgarde wird für Notfälle wie Katastrophen oder Krieg zuständig sein. Bedeutet das jetzt, dass Barack Obama illegale Einwanderer als Katastrophe ansieht oder gar Krieg gegen sie führen will?

Und was sagen die Politisch Korrekten dazu? Na, natürlich nichts. Es ist ja der Heilsbringer, der da die Grenzen dicht macht und den Einfall der armen Leute mit Soldaten zurückschlagen will. Hätte George Bush nur einmal kurz an sowas gedacht, da wäre aber die PC-Luzi nicht zu knapp abgegangen – und das weltweit… ;)

23. Mai. 2010

Der weltmeisterlich vom Teleprompter lesende Messias hat gesprochen. Eine Neue Weltordnung hat er im Sinn…

Der Mann tut ganz so, als ob wir nicht ohnehin wüssten, dass die monströsen Magnaten eine neue Ordnung (die uns Gewöhnlichen imho überhaupt nicht gefallen wird) zum Ziel haben und dass die sich zur Erreichung dieses Ziels der Marionetten in der Politik bedienen. Der gute Mr President hat in seinem Eifer beim lobbyieren für die Magnaten wahrscheinlich gar nicht bemerkt, dass er damit seinem Vorgänger George Bush immer ähnlicher wird. Hat der nach 0911 nicht auch fortwährend von einer neuen Weltordnung geredet? ;)

Wunder ist das natürlich keines, arbeitete dieser doch für dieselben Dunkelmänner, deren Ziele schon seit einiger Zeit auf der Dollarnote dokumentiert sind. Bemerkt nur niemand – bzw werden die, die es bemerken sofort als dümmliche Verschwörungstheoretiker (günstigstenfalls) oder Nazis (schlimmstenfalls) heruntergemacht…

http://www.diealternativen.de/dollar-noten.htm
http://www.wahrheitssuche.org/neueweltordnung.html

Alles nur Unsinn, von sich was zusammenspinnenden Verschwörungstheoretikern geschrieben. Aber was, wenn nicht….
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PS: Interessant dabei ist auch, dass wir eben dabei sind, nach ca 2150 Jahren Zeitalter des Fisches in jenes des Wassermannes (ea / enki / triton / poseidon / neptun) überzutreten und der Maya-Kalender auch gerade zu Ende geht… ;)

18. Dez. 2009

Das von der Klimamafia organisierte Treffen zur Beuteverteilung neigt sich dem (hoffentlich ergebnislosen ;) ) Ende zu und nun ist auch der Messias in Kopenhagen niedergegangen. Er hat nichts Neues anzubieten, was auch gut so ist, denn was er bis jetzt angeboten hat, kann nicht einmal mehr als schlechter Witz bezeichnet werden…

Unsere europäischen Führer liegen auf dem Jahrmarkt der Klimazocker bei 20 Prozent CO2-Einsparung und sind (natürlich auf unsere Kosten) bereit, bis auf 30 Prozent zu gehen. Dass die Chinesen da nicht mitwollen ist nachvollziehbar, ja man muss ihnen schon aus Eigennutz zu dieser Haltung förmlich gratulieren. Auch ist nicht verwunderlich, dass sich die USA zieren. Sie sind ja nicht gerade dafür bekannt, mit irgendetwas sparsam umzugehen. Warum also sollten sie das gerade mit Energie tun wollen. Magere 4 Prozent an Einsparungswillen haben sie angeboten und der göttliche Obama hat auch nicht mehr im Gepäck. Aber verhandeln will er trotzdem. Yes, he can es halt, weil die Unsrigen zu dämlich sind… :)

Wie gesagt, man braucht über die Haltung der USA nicht überrascht sein, denn auch Göttlichen (oder sollte ich schreiben Leibhaftigen? :) ) gelingen die Wunder nicht immer. Ärgerlich sind bei der Sache nur unsere EU-Führer. Die wollen auch verhandeln, obwohl sie selber das 5-fache geboten haben. Über was wollen die Dolme denn da noch verhandeln? Dass am Ende die USA 5 Prozent gibt und dafür die EU 30? Jemand mit nur etwas Selbstachtung im Leib hätte da schon lange abreisen müssen… ;)

9. Dez. 2009

Die US-Umweltbehörde (Environmental Protection Agency – EPA) hat nun das CO2 als die Gesundheit und das Wohlergehen der Bevölkerung gefährdenden Stoff eingestuft…

Die Anhänger der Klimareligion jubeln natürlich und bekunden damit, dass sie von Demokratie so gut wie nichts halten. Die Einstufung von CO2 als gesundheitsgefährlichen Stoff, so lächerlich sie auch sein mag, ermöglicht es nämlich dem göttlichen Obama nun, selbstständig und unter Ausschaltung der Legislative Maßnahmen zu verhängen. Er hat somit freie Hand, bei der Beuteverteilung in Kopenhagen seine “Freunde” (allen voran die willfährige EU) zu zwingen, den Klimahalsabschneidern gehörig was rüberwachsen zu lassen.

Es interessiert die Klimasektierer natürlich in keinster Weise, dass sich die EPA, deren Chef letztendlich der Göttliche himself ist, so quasi selber weitreichende Macht einverleibt hat. Durch den Coup braucht keinerlei Rücksicht auf das Volk mehr genommen werden, denn die Legislative ist ja praktisch ausgeschaltet. In Sachen Klima kann nun der Präsident mit einer Art Notfallverordnungen regieren. Die Guten jubeln trotzdem, denn es geschieht ja alles im Zeichen des Guten

Noch schlimmer mutet aber an, dass durch die (durch absolut nichts begründete) Einstufung von CO2 als Umweltgift wir alle als Weltvergifter verunglimpft werden. Die Menschheit emittiert nämlich alleine durch die Atmung 2,6 Milliarden Tonnen CO2 im Jahr und ist somit eine “gewaltige Gefahr” für die “Gesundheit und das Wohlergehen der Bevölkerung“. Wie lange wird es wohl dauern, bis einige schlaue Köpfe draufkommen, dass man da was tun muss? Aber vielleicht wird eh schon was getan und Heiland Obama ist mit seiner EPA schon bei, das Terrain für einen künftigen Massenmord aufzubereiten…

Es mag sein, dass die Vermutung im letzten Satz etwas weit hergeholt ist, aber sicher dürfte jedenfalls sein, dass die Klima-Sektierer den größten Faschisten, Diktatoren etc der Vergangenheit immer ähnlicher werden… ;)

16. Nov. 2009

Ich habe nie ein Hehl daraus gemacht, dass ich Lobbyismus günstigenfalls als Meinungsprostitution (ohne hier die Damen vom flachen Gewerbe beleidigen zu wollen… :) ), im anderen Fall aber als die leibhaftige Korruption ansehe. Mit der Bestätigung meiner Ansichten hätte ich allerdings nicht so schnell gerechnet…

Es wird berichtet (hier und hier), dass Lobbyisten im Sold der Biotechfirma Genentech – eine Tochter des Pharmakonzerns Roche – in den USA Reden für 42 Abgeordnete des Repräsentantenhauses geschrieben haben. Es ging um dabei um die Gesundheitsreform (no-na-net, die Gesundheit ist ja nach dem Klimawandel weltweit das zweitgrößte Geschäft), welche der Messias himself versprochen hat, und diese Abgeordneten wurden vom Lobbyistenpack auch mit Spenden bedacht.

Wäre man ein Schelm, müsste man nun denken, die Lobbyistenbande hätte sich ein paar Abgeordnete gekauft, damit die öffentlichen Dollars, die durch die US-Gesundheitsreform fließend gemacht werden sollen, gleich von Haus aus in die richtige Richtung geleitet werden. Ein gewisser Evan Morris, Chef der washingtoner Niederlassung der besagten Firma klärt uns aber auf, dass es gar nicht so ist. Es bestünde überhaupt kein Zusammenhang zwischen den Spenden an die Abgeordneten und den Redetexten. Na dann… ;)

Den Bock dürfte aber der demokratische Abgeordnete Bill Pascrell Jr abgeschossen haben. Es tue ihm leid und er habe das nicht gewusst. Er hätte den Redetext von Mitarbeitern in die Hände gedrückt bekommen und nicht gewusst, woher sie ihre Informationen hatten. Dem guten Mann fällt gar nicht auf, was er da zu seiner Rechtfertigung sagt. Er stellt sich also im Repräsentantenhaus hin und redet, ohne zu wissen was. Ein toller Abgeordneter ist das aber…

Richtig traurig stimmt einem dann aber der Ausspruch, den dazu ein Lobbyist, der auch Genentech zugeordnet wird und anonym bleiben möchte, zu der Sache losließ: “So etwas passiert doch dauernd. Da ist nichts Verwerfliches daran.” Es ist also eh ganz normal, dass Lobbyisten Abgeordnete bestechen. Gelebte Politik sozusagen…

Uns aber muss es so oder so wurscht sein, was die Amerikaner unter Politik verstehen. Hauptsache bei uns in Europa ist alles gaaaaanz anders…

25. Mrz. 2009

Der Messias von Amerika outet sich schön langsam. Er wird seinem Vorgänger immer ähnlicher und es wird sich zeigen, wie lange die zweifellos noch vorhandenen Unterschiede bestehen bleiben werden…

Sicher, vieles lässt sich mit etwas gutem Willen schon verstehen. ZB, dass in Afghanistan die Bomben genauso einschlagen, wie früher – die Taliban lassen ja nicht mit sich reden. Oder dass einfach die Geldpresse angeworfen wird, wenn´s nicht mehr zusammen geht – eine besondere Krise erfordert halt besondere Maßnahmen (obwohl das nicht nur die USA, sondern die ganze Welt betreffen wird).

Warum aber Barack Obama in punkto Datensammeln genau dort weiter macht, wo George Bush aufgehört hat, ist mir schleierhaft. Jetzt möchte der US-Heimatschutz Online-Zugang in den österreichischen Polizeicomputer. Die USA schrecken da nicht einmal davor zurück, um der ungeheuerlichen Forderung Nachdruck zu verleihen, mit der Wiedereinführung der Visumpflicht zu drohen. Was wollen die denn noch alles von uns? Unsere finanziellen Verhältnisse sind seit der Übernahme der BAWAG/PSK ja wohl sowieso schon in deren Archiven gespeichert und wahrscheinlich liefert jede amerikanische Firma ihre gesammelten Daten an die diversen staatlichen Dienste ab.

Freilich wäre die Drohung mit der Visumpflicht an sich gar nicht so beunruhigend – das beruht ja alles auf Gegenseitigkeit. Beunruhigend ist nur, dass unsere Weicheier wahrscheinlich umgehend nachgeben und die Daten schleunigst abliefern werden. Und es wird wurscht sein, dass der Verfassungsdienst des Bundeskanzleramtes und die Datenschützer massive Bedenken dagegen haben…

Eigentlich wäre die Angelegenheit eine feine Sache für die EU. Die könnte hier Stärke beweisen und ein wenig von dem vielen verlorenen Vertrauen wieder zurückgewinnen. Sie bräuchte nur den Amerikanern mitteilen, dass sie eine Visumpflicht ohne weiters haben könnten, natürlich für die ganze EU – einer für alle / alle für einen. Wofür sollten wir uns denn sonst zusammengeschlossen haben? Freilich ist das ein frommer Wunsch, es wird auch hier keine Einigkeit in der EU gegen. Die USA haben ja angeblich schon 25 Länder eingekocht (die Liste ist natürlich streng geheim – der zu erwartende Informationsaustausch? ;) ) und da werden sicherlich auch einige EU-Länder dabei sein.

Wie auch immer, unsere Polizeicomputer werden bald permanent über den großen Teich senden. Aber was kommt danach? Müssen wir dann unser aller DNA rübersenden oder uns gleich einen US-Chip einpflanzen lassen? Lange wird es wahrscheinlich nicht mehr dauern, bis dem Barack Obama der Vorname George besser anstehen würde… :)
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PS: Merkwürdig, dass sich die drüben noch Heimatschutz nennen dürfen. Bei uns wäre eine Organisation, die sich so nennt, für die Guten mindestens rechtsextrem… :)

3. Feb. 2009

Der frisch niedergekommene Messias von Amerika beginnt seine Mission und hat auch gleich eine Prüfung für Europa parat…

Buy America” tönt es für jene Firmen, die in den USA im Rahmen des 825 Milliarden Dollar Anti-Rezessions-Pakets öffentliche Aufträge erhalten wollen. Man meint damit, dass diese Firmen nur amerikanische Stahlprodukte dafür kaufen dürfen. Die europäischen Stahlkocher würden da natürlich durch die hochofengeschwärzten Griffel schauen.

Auf der anderen Seite bietet Barack Obama natürlich auch was an. Er würde in selbstloser Weise sein Guantanamo-Problem auslagern und Europa die dort noch einsitzenden Gefangenen gratis überlassen. Fair ist fair, das muss man dem Mann lassen ;)

In der EU muckt man noch ein wenig. Die Stahl-Kröte will nicht so recht munden und die ausgelobten Guantanamo-Häftliche mögen auch nicht gar so viele haben. Aber ein großer Prophet muss man nicht sein, um vorherzusagen, dass wir am Ende beides haben werden – viel übrigen Stahl und die Guantanamo-Insassen. Denn wer könnte einem Messias schon was abschlagen… :)

7. Nov. 2008

Barack Obama hat die Wahl zum US-Präsidenten (wie ich meine verdient) gewonnen. Dass sich in Amerika viele darüber sehr freuen, ist klar. Dass aber ganz Europa im Obamafieber liegt, ist schon weniger verständlich. Wenn man schaut, was sich diesbezüglich in den Medien abspielt, möchte man fast meinen, der Messias sei niedergekommen…

Nun ist aber bei uns im Ösiland die Obamania etwas gestört worden. Einerseits hat sich in einer ORF-Sendung Klaus Emmerich, ein pensionierter Reporter, arg daneben benommen (“Ich möchte mich nicht von einem Schwarzen in der westlichen Welt dirigieren lassen” sagte er ua) und andererseits der Duce von Italien einen blöden Scherz gemacht.

Mit dem alten Reporter, Klaus Emmerich ist um die 80, soll sich gefälligst der ORF selber auseinandersetzen. Man weiß ja, dass alte Leute durch die Alterssturheit oft unberechenbar sind. Wenn der ORF glaubte, das riskieren zu müssen, dann soll er die Sache auch ausbaden – hätten sie den Gast halt vorher ordentlich briefen sollen :) Außerdem wird´s schon nicht so wild kommen, werden doch diejenigen, welche die Sache am meisten kritisieren, ansonsten von der ORF-Berichterstattung sehr gut bedient.

Silvio Berlusconi hat sich hinreissen lassen, Obama „stattlich, gut aussehend und sonnengebräunt“ zu bezeichnen. Skandal – Rassismus! Klar, wer über den heiligen Obama einen (wenn auch dummen) Scherz macht kann nur Rassist, Faschist, Mörder oder Raucher sein. Wahrscheinlich frisst so jemand sogar kleine Kinder. Ich mag Berlusconi auch nicht, aber aus anderen Gründen. Es gibt weiß Gott massig gewichtigere Anlässe, auf ihn mit dem Finger zu zeigen.

Ob der neue Messias von Amerika wirklich ein solcher ist, wird sich zeigen. Erste Anzeichen deuten wohl eher nicht darauf hin. Wenn nämlich jemand, vor allem in der derzeitigen wirtschaftlichen Situation, ernsthaft in Erwägung zieht, Warren Buffet (einen der größten Finanzmagnaten der Welt) als Finanzminister zu berufen, dann weiß man im Allgemeinen, in welche Richtung es geht. Die Böcke stehen bereit, wieder Gärtner zu werden… :)

 

PS: Weil es so gut dazu passt: Die Sache mit dem Rassismus bringt ”Ich bin so frei“ sehr gut auf den Punkt.

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