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28. Dez. 2011

Am 23.12.2012 ist es ruchbar geworden. Niko Pelinka wird in den ORF hineinmanipuliert und als Politkommissar dem Generaldirektor an die Seite gestellt…

Nun ist es ja nicht so, dass wir in Österreich politische Spielchen – insbesonders rund um den ORF – nicht nicht gewohnt wären, aber das war dann aber doch ein Knaller. Ein 25-jähriger Schnösel aus dem SPÖ-Adel rund um die rote Laura-Bruderschaft wird einfach auf einen Topjob im ORF gesetzt. Wie ungeheuerlich, unverfroren und präpotent diese rote Inbesitznahme des ORF ist, zeigt die Tatsache, dass sogar die traditionell linkslastigen ORF-Redakteure dagegen öffentlich ihren Unmut geäußert haben und Protestmaßnahmen überlegen.

Aber wir müssen den Handelnden auch dankbar sein, offenbart uns doch die Geschichte, mit welchen Geistesgrößen die Rudas-Bruderschaft bestückt ist. Den Pelinka haben sie dem ORF zwar skrupellos reingedrückt, aber die einfachsten Regeln des Drahtziehens dürften sie noch nicht behirnt haben. Anders ist die Stellenausschreibung in der Wiener Zeitung wohl nicht zu erklären:

Screeshot Wiener Zeitung - Amtsblatt 251 - 28.12.2011
[Screenshot Wiener Zeitung]

Das Inserat beweist ganz klar, dass bei der Bestellung von Niko Pelinka alle Regeln nicht nur umgangen wurden, sondern man sich dabei vollkommen über den Dingen stehend wähnte. Ist die Rudas-Bruderschaft also selbst für die einfachsten Winkelzüge zu dämlich oder ist man schon so abgehoben, dass man glaubt, auf dem Weg zum realen Sozialismus überhaupt keine Regeln mehr einhalten zu müssen…

30. Jul. 2011

Der Küniglberg in Wien muss heilig sein, denn anders ist es nicht zu erklären, was der Führer der dort ansässigen privatplanwirtschaftlich geführten Zwangsgebührenanstalt unwidersprochen aufführen darf…

In Bälde wird ja ein neuer ORF-Chef bestimmt werden. Man sollte also annehmen können, dass Alexander Wrabetz, der ja von den Parteien wieder zum Boss gekührt werden will, vornehme Stille walten lässt. Weit gefehlt. Der Gute dürfte sich so sicher sein, dass er eine Präpotenz an den Tag legt, die wahrscheinlich nicht mehr zu überbieten sein wird. Bei der Präsentation seiner Bewerbung ließ er kürzlich öffentlich die Sau raus. Mehr Werbung und mehr bzw effizientere Zwangsgebühren – kein Wort über die millionenschweren Arbeitslosen (weiße Elefanten) des Unternehmens…

Jeder einzelne Punkt des Wrabetz-Pamphlets ist grauslich, aber die Forderung nach einer Haushaltsabgabe anstatt der bisherigen Gerätebesitzsteuer schlägt alles. Laut Wrabetz (sein oberster Schutzgeldeintreiber bereitet inzwischen ebenfalls das Terrain in diese Richtung auf) soll künftig jeder Haushalt an den ORF die Zwangsgebühren zahlen müssen. Einfach so – und vollkommen egal, ob man ein Empfangsgerät besitzt oder nicht (ob man den ORF tatsächlich konsumiert hat ja auch jetzt schon keinen Einfluss auf die Gebührenpflicht). Für den ORF wäre so eine Regelung natürlich praktisch. Zwar ist es jetzt schon möglich, den ORF abzumelden, aber das ist mit Mühen verbunden (man darf ja keinen Fehler machen, denn sonst wird´s teuer und mit den GIS-Keilern herumschlagen muss man sich dann sowieso auf ewig). Trotzdem melden aber immer mehr ab bzw gar nicht an und auf die Höchstgerichte kann man sich auch nicht mehr so verlassen wie früher (die heben ja auch einleuchtende Gesetze auf und bei so einem Schas wie dem Zwangsgebührengesetz müssten die ja fast von sich aus tätig werden…). Mit dem Wrabetz-Schutzgeld wären also diese Probleme und Risiken auf einem Schlag beseitigt und mehr Geld käme auch herein. Wer nämlich glaubt, dass die Haushaltsgebühr genau so hoch wie die derzeitige Zwangsgebühr kalkuliert werden wird, der ist wohl nur als Träumer zu bezeichnen. Unsinn und Linkspropaganda (hoppla, das eine ist ja im anderen eh enthalten… ;) ) kann man produzieren soviel man will. Das Programm muss ja dann überhaupt niemandem mehr gefallen…

Nun ist es ja nicht so, dass ich den Herrn Wrabetz nicht verstehen würde. Er wäre ja dumm, wenn er den Bürgern nicht lukrativ auf den Schädel scheissen würde, wenn´s so einfach geht. Was ich nicht verstehe sind die Politiker, die ihm das gestatten. Sie nehmen dadurch nämlich gänzlich die Deckung, die verbirgt, was sie tatsächlich von den Bürgern halten bzw wie “wichtig” diese ihnen sind, vollkommen runter. Der Küniglberg muss also wirklich ehrfurchtsgebietend heilig sein, denn solche Offenlegungen scheuen Politiker ansonsten wie der Teibl das Weihwasser… :)
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PS: Der geniale Serj Tankian möge mir verzeihen, dass ich den Titel seines tollen Songs – Holy Mountains – zweckentfremdet habe.

27. Jun. 2011

Bei der Genderei ist unserer aller ORF normalerweise immer ganz vorne dabei. Gewöhnlich überlassen sie im Zeichen des Guten dabei dort wohl nichts dem Zufall…

In irgendeiner Sendung (ich glaube es war “Burgenland heute“) wurde heute über die Eisdame, die im Verdacht des Mehrfachmordes steht und kürzlich nach Österreich überstellt worden war, berichtet. Dabei verstieg man sich doch glatt, zu berichten, dass die Frau zusammen mit zwei “Mithäftlingen” (bitte mir das jetzt nicht gleich vorzuwerfen, es könnte auch zwei weitere “Häftlinge” gesagt worden sein) in einer Zelle untergebracht sei.

Hmmmm, Männlein und Weiblein in einer Zelle? Duden.de brachte aber die Aufklärung, das ist schon richtiges Deutsch. “Häftling” ist zwar maskulin, aber es werden durchaus auch weibliche Einsitzende als “Häftlinge” bezeichnet. Aber da tut sich schon die nächste Frage auf. Warum wird gerade im ORF ein maskulines Wort – noch dazu für weibliche Personen – ohne das dämliche “I” verwendet? Das müsste für die Guten doch normalerweise sowas wie ein gendermäßiger Supergau sein… :)
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PS: Ja, ja – ich weiß den Grund ja eh selber auch. Der ganze Genderscheiß ist eine sehr einseitige Angelegenheit. Böses bleibt männlich, Gutes wird eingeweiblicht – äh, neutralisiert natürlich… ;)

25. Feb. 2011

Manche haben es immer noch nicht kapiert, dass man Interna, die nicht an die Öffentlichkeit dürfen, nicht per eMail verschicken sollte. Manche lernen aus Fehlern, manche nicht… ;)

Beim Hinauswurf von Elmar Oberhauser aus dem ORF war ja auch interner eMail-Verkehr, der an die Öffentlichkeit gelangte, nicht unerheblich beteiligt. Man sollte daher annehmen, dass man in der Führungsetage der Zwangsgebührenanstalt ob dieses Ereignisses vorsichtiger geworden wäre. Weit gefehlt, selbst der BigBoss kann es nicht lassen:

“Du hast es wieder einmal nicht lassen können, das Unternehmen anzubrunzen”
[Zitat: DiePresse]

soll er dem Programmdirektor Wolfgang Lorenz per eMail mitgeteilt und diesen auch als “Oberintriganten” betitelt haben. Im ORF spricht man derweil von einem sehr konstruktiven, professionellen Klima.

Hmmm, ich habe gar nicht gewusst, dass beim Branntweiner ums Eck auch gewöhnlich ein konstruktives und professionelles Klima herrscht… :)

3. Nov. 2010

Dass in unserer Zwangsgebührenanstalt ORF ein Streit ausgebrochen ist, ist ja schon eine Weile bekannt. Was der kostet, allerdings nicht so…

Generaldirektor Alexander Wrabetz und Infodirektor Elmar Oberhauser liegen sich in den Haaren. Und weil der Ober immer den Unter sticht, wird Herr Oberhauser den Stiefel bekommen. Das wäre im politikzerfressenen Intrigantenstadl ORF aber Business as usual und keineswegs erwähnenswert. Erwähnenswert sind in der Sache nur die Summen, die der ORF zahlen muss, wenn er den Oberhauser hinauswirft. Elmar Oberhauser kann einen Betrag von 334.850.- € als Abfertigung und noch dazu eine Pension von 120.000.- € jährlich (bis an sein Lebensende) einklagen.

Dem Steuer- und Zwangsgebührenzahler stellen sich nun einige Fragen. Wie viele “Oberhausers” gibt es im ORF? Wie viel Geld zahlt der ORF jährlich für solche Verträge insgesamt aus? Darf man solche Verträge zu Lasten der Steuerzahler wirklich abschließen, ohne wegen Untreue Verurteilt zu werden?

Ein Gutes hat die Sache um Elmar Oberhauser aber. Wir hätten sonst nie erfahren, wofür die 160 Millionen sind, welche unsere hohe Politik dem ORF in den Allerwertesten bläst. Da war sich die SPÖVP genauso einig, wie jetzt beim sozial ausgewogenen und familienfreundlichen Sparpaket:)

26. Sep. 2010

Frechheit siegt, kann man da nur sagen – auch wenn´s weh tut. Der ORF weigert sich, gerichtlich beschlagnahmte Aufzeichnungen herauszugeben

Direktor Wrabetz wirft sich himself in die Brust und meint:

„Das Redaktionsgeheimnis ist ein zentrales Element der Demokratie, und gerade die Debatte der letzten Tage quer durch alle Medien hat das eindrucksvoll belegt“
[Zitat: orf.at]

Also wenn einem bei soviel Unverfrorenheit nicht der Kaffee hochkommt, wann dann? Der Schleimer stellt sich allen ernstes hin und brabbelt von “zentrales Element der Demokratie“. Ja, das könnte es tatsächlich sein, das Redaktionsgeheimnis. Das setzte aber voraus, dass die Medien – besonders die mit dem Geld der Steuerzahler zwangsweise am Leben gehaltenen öffentlich rechtlichen – neutral sind.

Es weiß aber schon der letzte Dorfdepp, dass gerade beim ORF das Gegenteil der Fall ist. Und wer diesem nicht glauben mag, der kann es in jeder Nachrichtensendung oder Reportage deutlich sehen und hören. Da wird derart offen politisch agitiert, dass es ekelerregend ist (sogar das Minenspiel der Redakteure spricht Bände). Dass wir keinen Rundfunk sondern einen Rotfunk haben, wissen die Profiteure (Rot/Grün) genauso gut, wie auch der Rest des Ösilandes. Einzig die Führer von Schwarz, Blau und Orange dürften das anscheinend noch nicht behirnt haben. Sonst würden sie in der Sache ja einmal gemeinsam etwas unternehmen – so schwer wird´s ja nicht sein, die Bagage pleite gehen zu lassen…

Und genau dieser ORF genannte Zustand beruft sich auf ein “zentrales Element der Demokratie“. Mann, diese Schmerzen… ;)

1. Jul. 2010

Manchmal enttarnen sich die Manipulanten selber, weil selbst der letzte Dorfdepp aus den Handlungen die Ziele ableiten kann…

Gestern wurden Zahlen für das tödliche Unfallgeschehen auf Österreichs Straßen veröffentlicht. Insgesamt starben im ersten Halbjahr 2010 244 Menschen, was einem Rückgang von 16 Prozent entspricht. Diese positive Meldung wurde auch so von den Medien weitertransportiert (anfangs auch vom ORF), wie man aus den Schlagzeilen auf news.google.at (Stand: 01.07.2010, 11.50 Uhr) ersehen kann:

Negativrekord bei Zahl der Verkehrstoten – ORF.at
Zahl der Verkehrstoten neuerlich gesunken -Neue BVZ Online
Zahl der Verkehrstoten im ersten Halbjahr gesunken – Kleine Zeitung
Burgenland: Am wenigsten Verkehrstote – ORF.at
Zahl der Verkehrstoten zurückgegangen – ORF.at
Halbjahresbilanz: 53 Tote auf Österreichs Straßen – nachrichten.at
In Kärnten ist die Zahl der Verkehrstoten gestiegen – Kleine Zeitung
Weniger Verkehrstote im ersten Halbjahr 2010 -Vorarlberg Online
21 Menschen seit 2010 auf Salzburgs Straßen tödlich verunglückt -salzburg24.at
“Nur” 53 Tote – Weniger tödliche Verkehrsunfälle im Land -Krone.at
VCÖ: Im 1. Halbjahr 241 Verkehrstote – Rückgang um 16 Prozent – APA OTS

Beim ORF muss aber ob der guten Nachricht Panik ausgebrochen sein. Da werden die Hirne geraucht haben, etwas zu finden, um die meinungsverwandte Expertenschickeria bedienen zu können. Schließlich dürften die ORF-Manipulanten doch etwas gefunden haben, um die gute Nachricht in eine schlechte zu verkehren und den vom Leid anderer lebenden Experten die Möglichkeit zu eröffnen, ihr Dasein zu rechtfertigen. In Kärnten ist man fündig geworden, was ganz gut gepasst haben wird, weil die dort unten eh immer so immun gegen die Experten-Besserwisser-Verbots-Gehirnwäsche sind. Nur im Bundesland Kärnten hat es eine Steigerung von Verkehrtoten gegeben, was gleich zu der Schlagzeile “Negativrekord bei Zahl der Verkehrstoten” genügte.

Der Zweck, die linke Meinungsmafia zu unterstützen, ist damit genial erreicht, denn die meisten Leute lesen ja nur die Schlagzeile. Dass im Vergleichszeitraum des Vorjahres Kärnten mit 16 Unfalltoten einen Rückgang um 12 (knapp 43 Prozent) zu verbuchen hatte, die derzeitige Steigerung um 3 Opfer in Bezug darauf eigentlich als sehr moderat anzusehen wäre und dass Statistiken mit derart niedrigen Zahlen generell zufallsanfällig sind, realisiert fast niemand mehr. Die Schlagzeile bleibt picken und in stiller Demut wird die überwiegende Mehrheit künftige Restriktionen und Abzockereien im Straßenverkehr hinnehmen…

Dass diese Manipulation nicht zufällig geschieht, erkennt man ganz leicht im Text des ORF-Artikels:

2008 gab es in Kärnten im ersten Halbjahr übrigens 28 Verkehrstote.

Dieser unscheinbar im Text (mit seiner Aussage mehr oder weniger allein) stehende Satz wird wohl die Verteidigungsstrategie des ORF sein. Damit kann ihm nämlich niemand vorwerfen, es wäre nicht erwähnt worden, dass Kärnten gegenüber 2008 auch im Jahr 2010 noch immer einen Rückgang an Unfalltoten von ca 32 Prozent aufzuweisen hat… ;)