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11. Feb. 2011

das ist und bleibt der Denunziant” – heißt es…

Da gibt es einen Herrn Hannes Dragschitz, seines Zeichens Trafikantenvertreter in der Wirtschaftskammer. Eben dieser Herr lässt sich gerade wieder einmal darüber aus, dass die Österreicher gar so viele Zigaretten ins Land “schmuggeln” würden, und er weiß auch, dass die Zigaretten hauptsächlich aus Slowenien, Ungarn und Tschechien (die Slowakei hat er scheinbar bei der Aufzählung vergessen) eingeschmuggelt werden. Ja, der Mann fordert sogar verstärkten Polizeieinsatz deswegen.

Auch wenn man dem lieben Herrn zugute hält, dass er ja auf die Umsätze seiner Trafikanten schauen muss (für irgendwas muss er ja auf der Welt sein… ;) ), muss man ihm – ganz besonders als WKO-Funktionär – unterstellen, nicht alle Keramik in seiner Kredenz zu haben. Weiß der Mann nicht, dass man nun aus EU-Ländern 4 Stangen (800 Stk) Zigaretten ganz legal mitnehmen kann und dass diese in den genannten Ländern oft nur die Hälfte kosten? Wie kommt der Kerl eigentlich dazu, Leuten, die völlig legal den freien Warenverkehr innerhalb der EU nutzen, Schmuggel zu unterstellen?

Der Herr Dragschitz sollte vielleicht auch einmal erklären, wie er als WKO-Funktionär zur EU, dem freien Warenverkehr und den offenen Grenzen steht. War es nicht die WKO, welche uns eben dadurch, vieles billiger einkaufen zu können, den EU-Beitritt schmackhaft gemacht hat? Und jetzt auf einmal, weil es irgendwem nicht so in den Kram passt, werden jene, die das tun, einfach als Schmuggler denunziert? Geht´s noch, Herr Dragschitz?

9. Feb. 2011

Mrs President hat´s verkündetder Göttliche ist rauchfrei. Wenn das für die Welt kein Grund zum Jubeln ist, was dann…

Laut Michelle Obama hat der Präsident der USA seit einem Jahr nicht geraucht. Jubel! Ihr Mann habe schon immer aufhören wollen – Jubel! – und er wollte seinen Töchtern auf die Frage, ob er rauche, ein “ehrliches nein” zur Antwort geben können. Jubel! Was kann es schöneres geben, als einen Präsidenten, der nicht raucht. Obama wird dadurch natürlich ein viiieeel besserer Präsident werden und die Probleme der USA werden sich natürlich auch gleich in (natürlich rauchfreier) Luft auflösen. Oder doch nicht… ;)

Wenn Saubergattin aber weiter sagt, “Er hat nie viel geraucht“, und man sich in Erinnerung ruft, was früher über die Rauchgewohnheiten des Präsidenten kolportiert worden ist, dann wird das Aufhören wohl so eine große Leistung nicht gewesen sein. Ein richtiger Raucher wird Mr Obama mit maximal einer handvoll Zigaretten pro Tag ja nicht gewesen sein.

Andererseits spricht gerade das Bände über die faschistisch-prohibitionistische Grundeinstellung in den USA. Hätten die paar Zigaretten, die der Präsident verstohlen im hintersten Winkel seines Gartens im Weißen Haus geraucht hat, normale Menschen stören müssen? Seinem desperate Housewive wäre sicher auch kein Stein aus der Krone gefallen, wenn sie das akzeptiert hätte und wenn man sonst ehrlich ist, werden einem die Kinder auch einmal eine kleine Notlüge verzeihen. Da bräuchte Mr President nicht so große Skrupel haben – hat er ja sonst auch nicht, wenn er meisterlich vom Teleprompter abliest und die ganze Welt zuhört… :)

31. Jan. 2011

Man hat ja schon öfters was in der Form gehört, dass sogenannte Anti-Raucher-Medikamente (der Begriff Medikament ist dem Zusammenhang sowieso schon ein schlechter Witz) Psychodrogen sind. Man wird aber trotzdem nicht müde, aus niederen Motiven an den Gehirnen herumzupfuschen…

Molekularbiologen wollen jetzt herausgefunden haben, warum man Nikotinsüchtig wird. Ein gewisser Paul Kenny vom Scripps Research Institute in Kalifornien, dem ich ohne ihn zu kennen einmal ganz ungeniert unterstelle, ein Lobbyist der Pharmahaie zu sein, will herausgefunden haben, dass ein Defekt des Rezeptormoleküls Alpha 5 im Zwischenhirn (Habenulae) dafür verantwortlich ist. Bravo, Mr Kenny, jetzt steht ja der Entwicklung eines neuen Anti-Raucher-Medikaments nichts mehr im Wege. Da schaun ma nur schnell noch, ob die Nebenwirkungen eh zum Stand der Wissenschaft passen, und nach ein zwei Kampagnen über millionen Rauchertote kann das Geschäft schon einmal losgehen. Und wenn die millionen Toten dann zu Passivrauchtoten umlobbyiert werden können, ist wahrscheinlich der Tag nicht mehr so fern, wo Zwangsbehandlungen angeordnet werden. Mister Kenny kann also wirklich stolz sein, wenn´s so kommt, wird er nämlich an millionen Hirnzombis erfolgreich mitgewirkt haben… ;)

Traurig bei der Sache ist nur, dass chemische Eingriffe in die menschliche Psyche wegen so einem Schas wie dem Rauchen als ganz normal hingenommen werden und sich niemand findet, der diese Hirnpfuscher ethisch in Frage stellt…

26. Nov. 2010

Die alltagsfaschistische Gesundheitsmafia hat zu einem neuen Schlag ausgeholt. Eine Studie “beweist” angeblich, dass jährlich 600.000 Menschen an Passivrauch sterben…

Wundern braucht man sich ja nicht mehr, dass die von Werbung lebenden (und die Pharmahaie machen viel Werbung, sehr viel…) Systemmedien bereitwillig solcherart gewinnträchtige Volksverdummung transportieren. Man braucht sich auch nicht wundern, dass die Mehrheit der gewöhnlichen Leute diesen Unsinn auch glaubt und den missionarischen Faschisten auf den Leim geht. Wundern muss man sich bei der gehirnwäscheartigen Propaganda aber, dass es immer noch Leute gibt (auch wenn sie immer weniger werden), die ihre sieben Sinne noch beieinander haben.

Da ist etwa die deutsche Bundesärztekammer, die in ihrem Medium, aerzteblatt.de, schreibt:

Bei der WHO-Studie zum Passivrauchen fehlt die statistische Signifikanz der Ergebnisse…


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Bei dem gegenständlichen Machwerk wäre auch zu hinterfragen, wie alt denn die 600.000 so derart tragisch Verstorbenen eigentlich waren. Da steht etwa auf www.shortnews.de geschrieben:


Die Zahl der Toten durch Passivrauchen ist womöglich nicht so hoch, wie bislang angenommen. Das teilte Romano Grieshaber, Professor an der Universität Jena…
Beim Symposium “Tabakrauch am Arbeitsplatz” in Mannheim erklärte er, dass zwei Drittel der 3.300 Todesfälle durch Passivrauchen älter als 85 Jahre waren.


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Was soll man dazu noch sagen… :)

9. Nov. 2010

Es zeigt sich, dass die zur Zeit mächtig abkackende ÖVP (=ehemalige Familienpartei) gut daran getan hat, den Othmar Karas nach Brüssel abzuschieben und ihm als Draufgabe noch den Strasser vorzusetzen. Sie hätten ihn aber besser nach Tonantins geschickt, denn Brüssel ist klar zu nah… ;)

Da hat wieder so eine Deppendoktoragentur auf EU-Kosten eine vollkommen unnötige Studie erstellt. Es ist nichts besonderes, lediglich eine weitere kleine Episode im Krieg der EU gegen die Raucher – diesmal die jugendlichen. Das Lobbyistenpack lässt dabei wieder einmal faschistische Tendenzen erkennen, indem man sich auch gegenüber Zwangsentwöhnung – also “Hilfe” entgegen dem erklärten Willen der Geholfenen – offen gibt.

Und da muss natürlich auch der zu den Überguten konvertierte Othmar Karas seinen Senf dazu geben. Der Gute stellt sich dabei aber nicht etwa, wie es seine Pflicht wäre (man erzählt uns ja andauernd, Abgeordnete zum EU-Parlament würden die Bürger vertreten), gegen die klar faschistischen Tendenzen der Studie, nein – er labert einfach irgendwas daher. Einerseits stellt er fest, dass man mit “Ge- und Verboten alleine nichts erreichen werde” und andererseits beklagt er sich, dass eine Mehrheit für ein “gänzliches” Rauchverbot nicht in Sicht ist…

Und ich dachte immer, beim Lobbyieren wäre es wichtig, in eine Richtung zu arbeiten… ;)

5. Nov. 2010

Die Niederländer haben sich zusammengerissen. Nach den Hirnrissigkeiten, die durch das Überhandnehmen der Tugendbolde entstanden sind, wird nun das vor zwei Jahren eingeführte Totalrauchverbot auf ein vernünftiges Maß reduziert

Ab sofort darf man laut Gesundheitsministerin Edith Schippers in kleinen Kneipen und Cafes, sofern sie von den Besitzern selbst geführt werden und kleiner als 70m² sind, wieder frei nach Lust qualmen. Überall sonst (alle Lokale, die größer als 70 m² sind) bleibt das Rauchen weiter verboten. Wer also Rauch nicht mag, hat genug rauchfreie Lokale und auch jedem Raucher steht es frei, diesen Lokale zu besuchen und sich wie ein Hund vor die Tür jagen zu lassen.

Ein großes Bravo an die Niederlande. Man sieht, dass es sich doch auszahlt, zur Wahl zu gehen und sich dabei den Kopf möglichst frei von den gebetsmühlenartig vorgetragenen Hirngespinsten der humorlosen Gesundheitsfaschisten zu halten. Ohne das Abwählen der vorigen Regierung wäre es für die Holländer sicher nicht möglich gewesen, zumindest etwas von ihrem Lieblingsmotto – leben und leben lassen – zurückzubekommen.

Freilich wird in ganz Europa die alltagsfaschistische Zwangsgesundergemeinde bezüglich des holländischen Betriebsunfalles toben. “Völkermord”, “Massenmord” und “das Ende der Zivilisation” wird das Geheul ganz sicher umfassen. Wahrscheinlich werden die ganz Harten sogar erwarten, dass es ob der niederländischen Entscheidung das Raum-Zeit-Gefüge zerreisst. Es kann ja nicht sein, was nicht sein darf… :)

9. Okt. 2010

Eine Studie der Columbia University’s Mailman School of Public Health brachte eben hervor, dass die Lebenserwartung in den USA im Sinken begriffen ist. Na sowas…

Wie kann es das denn geben? Gerade in den USA, wo sie eh so auf ihre Gesundheit achten und wo jeder Furz eine Hysterie auslöst. Alle alltagsfaschistischen Tendenzen (der Krieg gegen die Raucher und jetzt neuerdings auch gegen die Dicken seien nur als Beispiele erwähnt) haben sie im Amiland zum Wohle der Pharmahaie erfunden und mit konsequentem Mobbing treiben sie sich dort gegenseitig die Laster im Namen des Guten aus.

Normalerweise hätte man jetzt erwarten müssen, dass eine derartige Studie – dem pharmagesteuerten Trend folgend – natürlich Rauchen, Übergewicht und Alkohol als Ursache für die sinkende Lebenserwartung ausmachen würde. Freilich, der Tabakkonsum ist in den USA stark zurückgegangen und da hätte es für die Faschistengemeinde schon etwas mehr kreativen Aufwandes bedurft, das Rauchen als Töter Nr1 hinzustellen. Aber bis jetzt haben solche unbedeutende Kleinigkeiten die gekauften Experten noch nie davon abgehalten, etwas für ihre Zwecke hinzubiegen. Und das Übergewicht ist ja sowieso steigend und hätte sich als Begründung angeboten. Die Studienautoren aber schlossen gerade Rauchen und Übergewicht als Ursache für die sinkende Lebenserwartung aus, was mich zunächst ziemlich verwirrt hat… ;)

Haben uns die, die mit der Gesundheitshysterie beste Geschäfte machen, bis jetzt etwa nur belogen? Vielleicht ist das Rauchen gar nicht so schädlich und lebensverkürzend, wie uns die Falotten und ihre (bewussten oder unbewussten) Handlanger immer einreden. Die gegenständliche Studie würde zumindest einen entsprechenden Verdacht nahelegen… ;)

Aber warum sinkt denn die Lebenserwartung nun wirklich, wenn Rauchen und Übergewicht ausscheiden? Irgendeinen Grund muss es ja geben. Mit dem in die Gesundheitssysteme investierten Geld kann es auch nicht zusammenhängen, denn die USA sind da ganz und gar nicht kleinlich. In der gegenständlichen Studie wird vermutet, dass das amerikanischen Gesundheitssystem mit seiner Zersplitterung die Ursache für die sinkende Lebenserwartung ist. Zutreffend kann das aber sicher auch nicht sein, denn gerade bei der Gruppe er weißen Frauen sinkt die Lebenserwartung am stärksten. Und gerade diese Gruppe wird wohl eher nicht die schlechtesten Voraussetzungen in Sachen Zugang zum System haben.

Es gibt also keine befriedigende Antwort auf das Phänomen und man gewinnt fast den Eindruck, dass die Studie eigentlich gar nicht fertig geworden ist. Ein wesentlicher Faktor wurde anscheinend überhaupt nicht einbezogen. Nämlich, ob die Lebenserwartung nicht mit der Menge der eingenomenen Medikamente negativ korellieren könnte. Es ist ja allgemein bekannt, dass die Amis Pillen bis zum Abwinken einwerfen. Wäre es da nicht sinnvoll gewesen, den Medikamentenkonsum der in der Studie verglichenen Gruppen zu ermitteln und gegenüberzustellen? Ja, sinnvoll wäre das wahrscheinlich gewesen, möglich allerdings sicher nicht. So etwas liefe ja Gefahr, die Geschäfte der Pharmahaie zu stören und diesen gehören nunmal (zumindest mittelbar) die einschlägigen Universitäten im Amiland. Und so gescheit können Wissenschaftler gar nicht sein, dass in die Hand beissen, die sie füttert… :)

4. Jul. 2010

In Bayern haben sie gerade eine Volksabstimmung gehabt und die Bayern sind mit gut 60 Prozent den Alltagsfaschisten auf den Leim gegangen…

Bei der Abstimmung ging es um ein totales Rauchverbot in Gastronomiebetrieben und an und für sich ist es ja nicht so schlecht, wenn man das Volk entscheiden lässt. Nur sollte man dabei wirklich demokratisch vorgehen und nicht eine Mehrheit über eine Minderheit abstimmen lassen. Ansonsten ist man sehr schnell im Missbrauch drinnen. Genau das haben sie in Bayern aber gemacht. Im Land sind etwa 26 Prozent der Bevölkerung Raucher. Abstimmen durften aber alle Bayern (auch die, die niemals eine Bar, ein Beisl, ein Bierzelt etc aufsuchen) und dass das Ergebnis nur ein totales Rauchverbot ohne Ausnahmen sein konnte, war wohl von vorneherein jedem klar – 74% sind halt viel mehr als 26%…

Dass Rote, Linke und Grüne für das totale Rauchverbot eintraten, war ebenso klar, wie dass die Liberalen dagegen sind. Der Chef himself aber, Horst Seehofer (CSU – wir erinnern uns, das ist diese Partei, welche den ganzen Scheiß angefangen hat und die schon einmal die Rechnung dafür präsentiert bekommen hat :) ), hatte anscheinend die Hosen derart voll, dass er sich nicht entscheiden konnte, wofür er stehen sollte. Na ja, Politiker eben. Der Gute hat wahrscheinlich noch gar nicht behirnt, was für einen Schas er sich durch sein Zaudern eingetreten hat. Er wird mit seiner CSU nämlich wieder die politische Zeche für den Schmarren bezahlen müssen… ;)

So weit, so schlecht. Noch schlimmer als das Rauchverbot ist der demokratische Missbrauch, der in Bayern betrieben wurde. Es hat eine Mehrheit über eine Minderheit abgestimmt und niemanden scheint das zu stören. Nicht einmal die vereinigten Guten regen sich auf. Gerade die haben die Abstimmung in Bayern ja betrieben. Was würden die jetzt so jubelnden Tugendbolde wohl dazu sagen, wenn jemand auf die Idee käme, bundesweite Abstimmungen für andere heisse Themen zu initiieren. Etwa in der Arigona-Sache, zu Fragen des Asylrechtes, zur kärntner Ortstafelfrage etc etc… ;)

21. Jun. 2010

Dass Kalifornien pleite ist und der Gouvernator deshalb finanziell mit dem Rücken zur Wand steht, ist schon eine Weile lang kein Geheimnis mehr. Jetzt geht Arnold Schwarzenegger neue Wege…

Wenn die Bürger dafür sind (und angeblich schaut´s ganz danach aus), möchte er Cannabis freigeben. Das würde ca 1,4 Milliarden Dollar in die leeren Kassen spülen und zudem würde das Budget auch damit entlastet, dass weniger Drogenkriminelle einsitzen und damit teuer versorgt werden müssten. Na ja, unser Arnie weiß, was sich gehört. Wenn die Leute schon kiffen wollen, dann sollen´s das auch zum Wohle des Staates tun können und nicht indirekt den Drogenbaronen das Geld in den Rachen werfen müssen.

Ich selber werde aber mit dem Staunen nicht fertig. Gerade in dem Land, wo der Anti-Raucher-Krieg seinen Ausgang nahm und auch sonst jeder Schas Experten- und Gesetzgeberhysterie auslöst, will man jetzt das Kiffen erlauben? Eigentlich unglaublich, aber da sieht man wieder, dass auch die größte (Finanz)Not auch oft ihre guten Seiten hat… ;)

Ich hoffe nur, dass die Kalifornier für die Freigabe stimmen. Dann wird man nämlich sehen, wie die Durchführungsverordnung gestaltet sein wird. Hoffentlich nicht so dämlich wie in Holland, wo man in den CoffeeShops zwar Kiffen, Tabak aber nicht rauchen darf… :)

Auf die langen Gesichter der missionarisch-humorlosen Zwangsgesunder hierzulande bin ich schon gespannt. Die wird es sicher geben, denn eins und eins können diese Herrschaften auch zusammenzählen und wenn die jetzt in dem Land, wo der Gesundheitswahn erfunden wurde, schon so anfangen… – lilililili lalalalala lililililalila dadidada:) :)
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PS: Eugene Hütz möge mir die ausgeborgte Textzeile verzeichen… ;)

7. Apr. 2010

Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner, ursprünglich von mir mit einer gewissen Vorschusssympathie bedacht, gibt sich derzeit die allergrößte Mühe, unbeliebt zu werden…

Da ist einmal das Solariumverbot für Jugendliche, welches er mit Verordnung gerade durchdrückt. Natürlich stört das die Masse der Österreicher nicht groß, trifft es doch hauptsächlich die Krocha und die sind ja eine Minderheit. Der Herr Minister dürfte in seinem Eifer gar nicht erkennen, wie abgrundtief widersinnig es ist, 16-jährige wählen und damit die Geschicke des Staates mitbestimmen zu lassen und auf der anderen Seite ebendiesen die erforderliche Intelligenz zum Umgang mit Bräunungsgeräten abzusprechen. Jemandem, der 1 und 1 zusammenzählen kann, ist auch sonnenklar, dass die betroffenen Jugendlichen weiterhing gebräunt durchs Leben gehen werden. Es dürfen sich jetzt halt die Erzeuger/Händler von Heimgeräten freuen, denn diese werden vermehrt verkauft werden. Aber vielleicht ist ja gerade das die Intention des Ministers. Man weiß heutzutage ja nie, wer gerade für wen korrumpiert lobbyiert… ;)

Der Minister mit der stets tadellosen Frisur sieht sich aber auch bemüssigt, in die Debatte um das drohende, alltagsfaschistische Rauchverbot in Lokalen einzumischen. Er sieht auf “EU-Ebene” eine “Tendenz” zu einem Totalverbot. Verwunderlich ist aber auch dieser Vorstoß nicht, denn Mitterlehner hat die brüsseler Karotte schon vor der Nase hängen gehabt. Er war ja schon einmal als Kandidat für einen EU-Kommissarsposten genannt worden. Da ist es doch ganz normal, sich beim Lobbyistenpack einzuschleimen, damit´s beim nächsten Mal auch klappt. Um die Befindlichkeiten im eigenen Land kann man sich da ja dann nicht auch noch kümmern… ;)

Der gute Mann sollte aber einmal in sich gehen, und nachdenken wofür er eigentlich bezahlt wird. Gesundheitsminister ist nämlich ein anderer und ich könnte mir vorstellen, dass derzeit in zu erledigenden Wirtschaftsangelegenheiten auch nicht gerade Mangel herrscht. Aber wie es scheint, dürfte uns Herr Mitterlehner in Erwartung der brüsseler Goodies schon abgehakt haben.

Ich bin schon gespannt, wann die ÖVP dem Reini die Hammelbeine langzieht. Ich kann mir nämlich nicht vorstellen, dass diese abgehobene Wählervertreibungsaktionen von der Parteileitung goutiert werden. Na gut, der Parteileitung ist es vielleicht noch wurscht, der Parteibasis aber gewiss nicht. Jedenfalls sollte sich auch bei den Schwarzen niemand wundern, wenn derweil die FPÖ immer stärker wird… ;)

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