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21. Jun. 2010

Dass Kalifornien pleite ist und der Gouvernator deshalb finanziell mit dem Rücken zur Wand steht, ist schon eine Weile lang kein Geheimnis mehr. Jetzt geht Arnold Schwarzenegger neue Wege…

Wenn die Bürger dafür sind (und angeblich schaut´s ganz danach aus), möchte er Cannabis freigeben. Das würde ca 1,4 Milliarden Dollar in die leeren Kassen spülen und zudem würde das Budget auch damit entlastet, dass weniger Drogenkriminelle einsitzen und damit teuer versorgt werden müssten. Na ja, unser Arnie weiß, was sich gehört. Wenn die Leute schon kiffen wollen, dann sollen´s das auch zum Wohle des Staates tun können und nicht indirekt den Drogenbaronen das Geld in den Rachen werfen müssen.

Ich selber werde aber mit dem Staunen nicht fertig. Gerade in dem Land, wo der Anti-Raucher-Krieg seinen Ausgang nahm und auch sonst jeder Schas Experten- und Gesetzgeberhysterie auslöst, will man jetzt das Kiffen erlauben? Eigentlich unglaublich, aber da sieht man wieder, dass auch die größte (Finanz)Not auch oft ihre guten Seiten hat… ;)

Ich hoffe nur, dass die Kalifornier für die Freigabe stimmen. Dann wird man nämlich sehen, wie die Durchführungsverordnung gestaltet sein wird. Hoffentlich nicht so dämlich wie in Holland, wo man in den CoffeeShops zwar Kiffen, Tabak aber nicht rauchen darf… :)

Auf die langen Gesichter der missionarisch-humorlosen Zwangsgesunder hierzulande bin ich schon gespannt. Die wird es sicher geben, denn eins und eins können diese Herrschaften auch zusammenzählen und wenn die jetzt in dem Land, wo der Gesundheitswahn erfunden wurde, schon so anfangen… – lilililili lalalalala lililililalila dadidada:) :)
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PS: Eugene Hütz möge mir die ausgeborgte Textzeile verzeichen… ;)