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16. Nov. 2013

Das Land Steiermark kann aus lauter Not eh nicht mehr richtig scheissen, in Sachen faschistischer Raucherhetze sind die Offiziellen dort gewöhnlich aber immer noch führend…

Dass die Priester der Anti-Rauch-Religion nicht innehalten würden, weil deren Ziel die völlige, umfassende Tabakprohibition ist, ist jedem denkenden Menschen eh schon eine Weile lang klar. Dokumentieren das doch ganz deutlich die immer mehr werdenden Rauchverbote im Freien (zB Bahnsteige), die ja sachlich nicht zu argumentieren sind. Und ein Prophet muss man auch nicht sein, um zu erkennen, dass das Rauchen der Anlass sein wird, mit dem die Faschistenbande das Tabu, nicht in die privaten Wohnungen hineinzuregieren, aufbrechen wird.

Und die Steiermark ist auf dem Weg dorthin natürlich wieder führend. “Generelles Raucheverbot: Steierermark prescht vor“, titelt der Kurier.

Wundern braucht man sich da aber bestimmt nicht. Die SPÖ Steiermark ist ja schon immer an voderster Front im Antiraucherkrieg marschiert (Helmut Hirt lässt grüßen) und für die ÖVP hat sich kürzlich auch ihr Chef, Hermann Schützenhöfer, geoutet.
Es mag schon sein, dass dieser steirische Vorstoß für ein generelles Rauchverbot gar nicht in erster Linie von Faschismus getragen ist, sondern lediglich die Ratlosigkeit bei der Lösung der nicht geringen Probleme des Landes übertünchen soll. Besser macht das die Sache aber auch nicht. Den steirischen Peampln sollte vielleicht einmal jemand sagen, dass man mit solchen Sachen keine Spielchen treibt, zumal das von den Steirern geforderte Gesetz auch keine Ausnahme für private Clubs zulassen soll. Da wäre dann die Trennlinie zwischen Öffentlichem und Privatem nur mehr äußerst diffus und der Zeitpunkt, wo dann Raucher-, Alkohol-, Kalorien-, Umerziehungs- udgl-Sheriffs in den Wohnungen der Bürger aus und ein gehen, wohl auch nicht mehr ferne. Die Büchse der Pandorra hat nämlich die Eigenschaft, dass sie, einmal geöffnet, nur mehr sehr, sehr schwer zugeht… ;-)
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PS: Bleibt nur zu hoffen, dass die Regierungsverhandler den steirischen Vorschlag dort ablegen, wo er hingehört – im Rundordner. Sicher, sehr vertrauenseinflößend ist das Duo Faymann/Spindelegger zwar auch nicht, aber etwas Hirn werden sie sich ja wohl noch zurückgehalten haben. Nach dem Desaster der letzten Wahl (nur 50,8% für die “große” Koalition) haben sie ja durch die Offenbarwerdung der gigantischen Budgetlüge noch einen erklecklichen Teil ihrer wenigen Wähler vertrieben. Und dass es da keinen schlanken Fuß machen wird, sich auch noch für einen Großteil der Raucher unwählbar zu machen, werden hoffentlich sogar Pat und Patachon erkennen können… ;-)

14. Jun. 2013

Recht bauernschlau sind sie vorgegangen, die kärntner Rotfaschisten. Ein Rauchverbot für die eigene Wohnung haben sie ganz locker durch die Hintertür eingeführt.

Kaum ist die SPÖ nach längerer Durststrecke in Kärnten wieder am Futtertrog, da werden gleich einmal alte Sachen erledigt. Das Rauchverbot ist so eine Sache, in die sich die SPÖ ganz besonders verbissen hat. Den roten Brüdern und Schwestern sind die diesbezüglich bereits bestehenden Verbote im öffentlichen Raum (Wirtshäuser zählen sie merkwürdigerweise da auch dazu) noch viel zu wenig. Wahrscheinlich schielten sie eh schon länger darauf, ihren Verbotswahn auch in den privaten Wohnungen ausleben zu können und getrauten sich das nur noch nicht auszusprechen.

Die kärntner SPÖ hat nun in Bezug auf die Möglichkeit des Zugriffes in die privaten Wohnungen der Bürger offensichtlich den Stein der Weisen gefunden. Kleine Feuerermelder sind´s, mit denen sie in Kärnten die Büchse der Pandorra aufmacht. Diese werden mit 1. Juli 2013 in JEDEM Wohnraum (ausgenommen nur Küchen) in Kärnten per Gesetz vorgeschrieben.

Recht schlau, die kärntner Sozis – drei Fliegen mit einer Klappe:
1) Das lang ersehnte Ziel, ein totales Rauchverbot durchzudrücken, rückt näher.
2) Die Gefügigmachung der Bürger ala DDR kommt mit sowas auch wieder ein Stück weiter.
3) Der Parteikasse der kärntner SPÖ wird´s auch guttun. Wenn sie guten Freunden so ein gutes Geschäft (~1 Million Geräte, die nach 10 Jahren getauscht werden müssen, werden benötigt und die Batterien gehören natürlich auch regelmäßig erneuert), werden die sich sicherlich nicht lumpen und die eine oder andere Parteispende rüberwachsen lassen… ;-)

Bei so vielen Vorteilen für die eigene Machterhaltung (und wohl auch für die Parteifinanzen – wobei natürlich die Unschuldsvermutung gilt… :-) ) ist es den Rotfaschisten in Kärnten wahrscheinlich vollkommen wurscht, dass sie jetzt in puncto Achtung der Privatsphäre der Bürger sogar hinter religiösen Eiferern liegen. Sogar in Teheran interessiert es die Wächter nämlich nicht, was die Leute in ihren eigenen vier Wänden trinken. Und auch Recep Tayyip Erdogan, der eben Alkoholverbotsgesetze für die Türkei erlassen hat, ließ keinen Zweifel daran, dass er nicht daran denkte, in die privaten Wohnungen hineinzuregieren – “Geht und trinkt zu Hause! Wir haben nichts dagegen.“…
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PS: Auch wenn der Faschistenbande (noch) die Möglichkeit fehlt, die Rauchmelder in den Wohnungen zu kontrollieren, wird man nicht umhin können, den Krempel zu montieren. Die Versicherungen nutzen ja jeden Strohhalm, um Schadenszahlungen zu entkommen. Der wehrhafte Bürger kann also zwar der Faschistenbande das Geschäft nicht verderben, trotzdem aber seine Integretät bewahren und Ruhe haben. Er muss nur die Batterien in den Rauchmeldern entladen. Da können sich dann auch die Versicherungen brausen… ;-)

PPS: Etwas in die Suppe spucken können die Kärntner den roten Geschäftemachern aber schon, indem sie die Brandmelder nicht in Österreich kauft, sondern im Internet bestellt. Man muss dabei nur darauf achten, dass die Minisierenen nicht in Österreich produziert sind. In Hongkong machen sie zB auch solche Geräte und billiger sind sie dort obendrein noch… :-)

10. Apr. 2013

Die SPÖ wird ja von Zeit zu Zeit – insbesonders vor Wahlen – nicht müde, den anderen Rentenklau vorzuwerfen. Jetzt, im Zuge der Diskussion über das Bankgeheimnis, muss sie sich aber vorwerfen lassen, selber den alten Leuten die Sparbücher klauen zu wollen…

Nachdem durch eine undichte Stelle offenbar Millionen von Datensätzen Medien zugespielt über rund 130.000 mutmaßliche Steuerhinterzieher wurden, geht die Luzi nun kräftig ab. Da werden jetzt sicherlich einige nicht gut schlafen können – und das ist gut so… ;-)

Weniger gut ist aber, dass die holde Politik die Sache gleich volé übernimmt und zum Angriff auf das Geld des kleinen Mannes bläst. Die EU, der unser Bankgeheimnis sowieso ein Dorn im Auge ist, wettert erneut gegen dieses und fordert den automatischen Datenaustausch. Luxemburg ist bereits umgefallen und Kanzler Faymann dürfte ebenfalls bereits der Eurokratie zu Füßen liegen. Wie anders sollte man sonst verstehen, dass er nach ersten Medienberichten gleich untertänigst seine Verhandlungsbereitschaft angekündigt hat. Sein Vize ziert sich noch ein bisschen, hat aber zwischenzeitlich auch schon betont, dass ein vollautomatischer Datenaustausch nicht automatisch vollautomatischen Austausch von Daten bedeutet, und es gewiss nicht um die Kontodaten der heimischen Sparer gehe. Also alles klar, das Bankgeheimnis hat bereits ein (sicherlich kurzes) Ablaufdatum und die Eurokratie kann sich auch freuen, dass aus Österreich demnächst ALLE Bankdaten akurat, pünktlich und vollautomatisch abgeliefert werden.

Und es soll sich ja niemand damit trösten, dass unsere beiden Führer nicht zu betonen müde werden, dass das alles nur die Ausländer mit österreichischen Konten betreffen würde. Das wäre dann nämlich Diskriminierung von EU-Bürgern und würde wohl keinen schlanken Fuß machen – besonders nicht vor den Höchstgerichten. Aber genau das wissen die beiden Herren ja eh, sie sagens nur nicht, denn der Kuchen ist groß. Es lagern ja bekanntlich ~157 Milliarden Euro in Österreich auf Sparbüchern und da will man dann ja schon auf den Cent genau wissen, was Omi und Opi den Enkerln (auch zwischendurch) schenken und vererben, um von dort die (bestehende oder neu zu erfindende) Steuern – vollautomatisch und billig – eintreiben zu können… ;-)
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PS: Na gut, vielleicht habe ich Herrn Faymann doch Unrecht getan, als ich oben von “umfallen” schrieb. Der gute Mann ist Führer der SPÖ und die Partei steht ja dafür, dass die Reichen zahlen sollen. Da bräuchte er also gar nicht umfallen, denn wer ein Sparbuch hat, wird ja wohl reich sein. Sonst hätte er ja keines – oder? :-)
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PPS: Dass die ganze Aufregung um die Steueroasen nichts als eine volksverarschende Schmierenkommödie ist, sieht man auch sehr gut daran, dass die Politik in ganz Europa jetzt plötzlich gar so aufpudelt. Ganz so, als hätte man vorher überhaupt nicht gewusst, dass die Geldsäcke ihre Kohlen gerne dort vor der Steuer verstecken, wo es nicht so viele Reibungsverluste gibt, und wo das ist… ;-)

19. Apr. 2012

Ja, es ist eine Kleinigkeit, die unser aller HBP da gerade passiert ist. Aber wie jemand wirklich ist, erkennt man nicht daran, wie er sich gibt, sondern gerade an den scheinbaren Nebensächlichkeiten seines alltäglichen Lebens…

Unser aller Bundespräsident, Heinz Fischer, hat vor Kurzem von der Musikkapelle Bad Mitterndorf zur größten Ehre einen individuellen Lebkuchen geschenkt bekommen. Kurze Zeit später war er bei der Freiwilligen Feuerwehr Mürzsteg zu Besuch. Scheinbar wollte der Präsident den strammen Mannen dort nicht mit leeren Händen gegenübertreten und trotzdem nicht ins Börsel greifen müssen. So schenkte er ihnen kurzerhand gleich den zuvor erhaltenen Musikantenlebkuchen.

Jeder Ösiländer (na ja, diejenigen halt, die noch einen Funken Anstand im Leib haben) weiß, dass man ein erhaltenes Geschenk grundsätzlich nicht weiterschenkt. Der HBP wird das ganz sicher auch wissen (er ist ja auch schon eine Weile lang Ösiländer) und für sein Verhalten wird es (auch wenn seine Sprecherin anderes behauptet) nur den Grund geben können, dass ihn in einem kurzen Augenblick der Schwäche sein Geiz übermannt hat.

Aber man muss das verstehen. Es ist ja nicht leicht, sich mit dem Gehalt eines Bundespräsidenten durchgfretten zu müssen und für die Zukunft muss man sich ja auch was weglegen. Da kann man natürlich nicht verlangen, für die Feuerwehr eine Kiste Bier (was im Übrigen ein weit passenderes Besuchsgeschenk gewesen wäre) springen zu lassen… ;-)

28. Mrz. 2012

Jagdzeit – gejagt wird zZt aber weniger das Wild, sondern prominente Jäger. Ganz aktuell Günther Platter, seines Zeichens Landeshauptmann von Tirol…

Ganze sieben Mal war Landshauptmann Platter zur Jagd eingeladen. Und das, obwohl er kaum ein Jahr lang den Jagdschein besitzt. Ein fleißiger Landeshauptmann werden die einen verniedlichen, ein Korrumpel die anderen hysterisch plärren. Die Wahrheit wird wohl irgendwo in der Mitte liegen, denn eine Jagd ist ein gesellschaftlich/wirtschaftliches Ereignis und an solchen wird ein Landeshauptmann gelegentlich auch beruflich teilnehmen müssen. Andererseits sind Abschüsse eine teure Angelegenheit und es kann nicht in Ordnung sein, wenn Wirtschaftsbosse für Entscheidungsträger bezahlen.

Komisch ist aber, dass die Jagdjagdgesellschaft anscheinend nur Günther Platter im Visier und scheinbar bereits eingestochen hat. Ganz so, als gäbe es sonst keine Politpromijäger…

Da sieht man, dass sich Korruption wirklich auszahlt. Man braucht nur schauen, wie sich die Jagdjagdgesellschaft zusammensetzt. Da ist zunächst einmal die SPÖ-Vorfeldorganisation ORF federführend. Dort wird dem Volk momentan mindestens stündlich vorgeleiert, was für ein Schurke Platter doch ist. Und die mit Inseraten (“sieben Millionen für den Werner“) gefütterten Zeitungen sind natürlich auch live dabei. Günther Platter wird´s also künftig sehr schwer haben. Auch wenn ihn schon die Erkenntnis überkommen hat, dass das mit seinen Jagdeinladungen ein kompletter Schas war;)

Auch Barbara Prammer, momentane NationalratspräsidentInnendarstellerIn, kann natürlich nicht umhin, ihren Senf dazuzugeben, wenn es gegen den politischen Gegner Regierungspartner geht. Die Frau Präsi tat sogleich im ORF-Interview in ihrer unübertroffen flachen, parteipolitischen staatstragenden Art dar, wie korrupt und demokratieschädigend Jagdeinladungen doch seien. Die Guteste ist da eh recht zeitig draufgekommen, denn Platter ist ganz sicher nicht der erste und noch sicherer nicht der einzige Politiker, der zur Jagd geht. Und meinen alten Hut würde ich verwetten, dass kein einziger der jagenden Politiker einen Abschuss jemals selber bezahlt hat.

Aber das ist der Prammerin natürlich vollkommen wurscht. Genauso, wie die diversen anderen Einladungen von Politikern. Oder ist irgendjemandem bekannt, dass ein Bundespräsident, Kanzler, Minister, Landeshauptmann etc jemals irgendeine VIP-Premierenkarte, VIP-Länderspielkarte, Galadiner auf Einladung etc selber bezalt hätte? Und die werden sehr oft mehr als 290.- Öken (einen Murmeltierabschuss um diese Summe wirft man Platter ja vor) kosten. Es gäbe also viel zu tun, Frau Prammer… ;)

Aber es ist ein alter Hut, dass es bei der Jagd ganz und gar nicht gerecht zugeht. Die einen schießen und die anderen sterben. Und noch dazu suchen sich die Schießenden vollkommen alleine und frei nach Schiller aus, wer von den anderen sterben muss…
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PS: Der Titel ist von Finntroll abgeschrieben. Die kann ich übrigens empfehlen. Aber vorsicht – akute Suchtgefahr… :)

21. Mrz. 2012

Die Gerichtsbarkeit soll man ja nicht kritisieren. Das würde den Staat schädigen, sagt man uns. Ich tue das auch nicht gerne, aber wenn ich mir den Inserator-Fall ansehe, kann ich nicht anders…

Da hat man unser aller Werner als Inserator enttarnt und nebenbei ist man draufgekommen, dass bei der lächelnden Selbstdarstellung in Verbindung mit Anfütterung gewisser Zeitungen auch große Mengen öffentliches Geld verbraten wurden.

Irgendwann hat dann auch die Staatsanwaltschaft Ermittlungen aufgenommen – Werner FAYMANN war da nicht mehr Infrastrukturminister sondern Bundeskanzler – und man hat sich sogar dazu hinreissen lassen, den Werner am Ende doch noch als “Beschuldigten” einzuvernehmen. Dass letztendlich der Fall eingestellt werden wird, kann schon mal passieren, wenn die Suppe zu dünn ist. Der kolportierte Grund für die zu erwartende Einstellung ist allerdings starker Tobak:


Juristisch kommt nun Licht ins Dunkel: Da das Verkehrsministerium freundlicherweise die Bezahlung für die Umsetzung der umstrittenen Inseratenstrecke beglichen hat, kann den ÖBB auch kein finanzieller Schaden entstanden sein. Selbst dann nicht, wenn das Ministerium Werbung „für den Werner“ bei den ÖBB gewünscht hätte, wie hochrangige ÖBB-Manager in ihren Zeugenaussagen meinten. Damit fällt der Verdacht der Anstiftung zur Untreue weg.
[Zitat: Kurier.at]

Es ist wirklich schwer zu ertragen, wie da den Österreichern in aller Öffentlichkeit auf den Schädel geschissen wird. Bei jedem x-beliebigen Vermögensdelikt droht dem Deliquenten bei einem Millionenschaden die Höchststrafe von 10 Jahren. Nur beim Werner ist es anders, weil durch die Machenschaften ja angeblich kein Schaden entstanden ist. Die ÖBB wurde in dieser Causa vom Ministerium (wo Faymann zufällig grad Minister war) schadlos gehalten. Na dann… – hmm, aber mit welchem Geld hat das Ministerium bezahlt? Ah, so – eh nur mit Steuergeld. Das ist ja dann natürlich kein Schaden – halleluja…

23. Jan. 2012

Verdammt, dieser Strache mit seiner rechtsextremen FPÖ kann keine Ruhe geben. Wieder so ein politisch vollkommen unkorrekter Rülpser… ;)

Ok, war ein Scherz. Das war gar nicht der HC, sondern der Michael Häupl, seines Zeichens Bürgermeister von Wien und bis jetzt ein Guter gewesen. Er erklärte kürzlich die Ergebnisse der größten Mitgliederbefragung der Parteigeschichte der SPÖ Wien. Dabei dominierte merkwürdig das Wort “Deutsch” und Häupl verstieg sich (der Himmel möge uns beistehen) sogar zu diesem Sager:

„Demokratie, Menschen- und Frauenrechte sind für uns unverhandelbare Grundrechte und unsere Sprache hier ist Deutsch“
[Zitat: www.orf.at]

Nach so einem Gut-GAU müsste man annehmen, dass beim Wiener Bürgermeister nun gehörig der Hut qualmen müsste. Seine Koalitionspartner – Die Grünen – verstehen bei Deutschtümlern nämlich äußerst wenig Spaß, deren diverse, vor Gutheit triefenden Vorfeldorganisationen (Zara, SOS-Mitmensch etc) schon gar keinen. Der Michi aus Wien braucht aber trotzdem weder Kerzerlmaschierer noch Koalitionsbruch fürchten. Die Grünen hat er in Wien ja am den Futtertrog Platz nehmen lassen und die anderen füttert er kräftig mit Förderungen. Und so gut, dass sie in die fütternde Hand beißen, sind die vereinigten Guten auch wieder nicht… :)

20. Jan. 2012

Vom Sparen haben unsere Gewaltigen zwar schon vorher geredet, aber jetzt, da uns S&P das “AAA” entzogen hat, werden Nägel mit Köpfen gemacht. Claudia Schmied geht gleich voll in die Bresche

Gut, begonnen haben unsere 183 Outwachler. Der Nationalrat hat nämlich gestern die Modulare Oberstufe beschlossen. Dass das nicht billiger sondern eher teurer werden wird, liegt wohl auf der Hand. Man durfte aber annehmen, dass es so arg schon nicht werden würde – schließlich arbeitet die Regierung ja gerade verbissen an einem Sparpaket. Nun hat aber Unterrichtsministerin Schmied vollends die Sau rausgelassen. Bis 2018 braucht sie 10.000 (in Worten zehntausend) neue Lehrer. Und das bei sinkenden Schülerzahlen. Wenn man die Guteste noch eine Weile gewähren lässt, dann haben wir wahrscheinlich bald mehr Lehrer als Schüler.

Ihre Qualitäten hat die Frau Schmied ja schon bei der Kommunalkredit, die sie als Vorstandsmitglied erfolgreich (mit) an die Wand gefahren hat, bewiesen. Sie ist mit der Strategie, voll auf die eigenen Qualitäten zu bauen, sich dann bei Zeiten von der Partei einen neuen Job zuteilen zu lassen und das Desaster großzügig dem Steuerzahler zu überlassen, also ganz gut gefahren. Und so wird es auch jetzt kommen. Schmied hat ja bei ihren Gesamtschulmachenschaften zur Volksverblödung den Salzbaron mit seinem Bildungsvolksbegehren hinter sich. Gerade bei dem Salzigen sollte die SPÖ aber aufpassen. Der, wahrscheinlich schon leicht altersdeppert, könnte sich nämlich gerade rächen, weil er damals trotz Kronprinzehren in der Partei nichts geworden ist… ;)

Wo die Frau Schmied die lächerlichen 300 Millionen Euro (von mir geschätzt – wahrscheinlich weit zu tief) pro Jahr herzunehmen gedenkt, hat sie selbstverständlich nicht dazu gesagt. Um solche unbedeutenden Kleinigkeiten kann man sich in einer schweren Ideologieschwangerschaft ja nicht auch noch kümmern. Abzuschätzen, wie dämlich/abgehoben/hinterfotzig man sein muss, um in Zeiten, da sich andere Minister abmühen, ein paar hundert Beamte/VB einzusparen, 10.000 (noch dazu teure Akademiker) neu anstellen zu wollen, überlasse ich gerne der geschätzten Leserschaft…

Einmal – nur ein einziges Mal – möchte ich von der Regierung einen Satz wie: "Dazu haben wir kein Geld", "Das können wir uns (momentan) nicht leisten" oder "Das geht einfach nicht, weil wir kein Geld haben" etc hören…

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PS: Natürlich ist mir klar, dass Schmied und Konsorten nicht wirklich so blöd sind. Die gigantischen Kosten werden ja erst nach Jahren schlagend (Lehrer müssen ja ausgebildet werden). Aber gerade das ist das Hinterfotzige, denn dann wird die Bande schon längst ihre “wohlverdiente” Monsterpension genießen und andere müssen die Sache ausbaden, sie selber werden nicht mehr zur Verantwortung gezogen…

14. Jan. 2012

Lange haben sich die Handlanger des Weltfinanzsyndikates gewehrt (zB Moody´s und Fitch), nun musste aber Standard & Poor´s doch dem übermächtigen Druck der österreichischen Politik nachgeben und uns das “AAA-Rating” entziehen

Es hat sich also ausgezahlt, das lange, zähe verweigern jeglicher substanzieller Reformen und die ekelhaft, kleinkarierte Herumstreiterei zum Wohle des jeweils eigenen Klientells. Hätte die Regierung auch nur geringfügig nachgegeben – etwa bei der Hacklerpension (dieser sauteuren Ungerechtigkeit) oder beim Geldverschenken (zB Förderungen) oder bei der 6 Milliarden ÖBB-Förderung, dann wäre es mit der Abstufung sicher nichts geworden. Nochmal ein ganz großes Bravo an die Regierung für diese Leistung.

Diesbezüglich unerwähnt soll aber auch das Wirken der Opposition nicht bleiben. Ohne dem Zutun von FPÖ, den Grünen und des BZÖ hätte es die Regierung trotz des heroischen Kampfes nicht geschafft. In selbstloser Weise hat die gesamte Opposition, genauso einhellig wie kleinkariert, die Chance auf politisches Kleingeld über das Wohl der Bürger gestellt. Wäre nämlich auch nur eine Oppositionspartei ausgeschert und hätte mit der Regierung eine Schuldenbremse in die Bundesverfassung eingezogen, dann hätten wir wohl das “AAA-Rating” behalten müssen.

Da sieht man wieder, wie gut es ist, wenn Regierung und Opposition zusammenhalten, wenn es um das Wohl der Bürger geht. Was sollten wir denn mit dem vielen Geld, das wir zwar gar nicht haben, bei einem “AAA-Rating” aber nicht zahlen müssten, denn anfangen?

1% mehr Zinsen macht für die 30 Milliarden, die Österreich heuer vom Markt benötigt, ca 300 Millionen pro Jahr aus (2% natürlich 600.000.000.- Euro pro Jahr usw). Wenn unsere Politik da nicht nachgibt, macht (weil wir ja im Laufe der Jahre unsere Gesamtschulden von über 200 Milliarden refinanzieren müssen) 1% Mehrzinsen dann gut 2 Milliarden (2% dann 4 Milliarden usw). Angenommen unsere Führer schaffen es, dass wir soviel Zinsen zahlen wie Italien, dann kostet das ca 8 Milliarden (= etwa +4%) im Jahr. Wenn das von unserer Elite wirklich erreicht werden kann, dann können endlich ordentliche Sparpakete Steuerpakete geschnürt werden. Das jetzt beabsichtigte 2-Milliarden-Paket ist ja eh ein Schas – unserer überhaupt nicht würdig…
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PS: So – und jetzt gehe ich nicht speiben, sondern in den Keller, um mir bei Stimmungsmusik von den Finntrolls mit 2 Zigaretten ein Stiegel in die Wampe zu stellen. Dann geht´s schon wieder… ;)

11. Jan. 2012

Er sei nur ein “einfaches Parteimitglied” sagte dereinst Jörg Haider in grenzenlosem Understatement. Alle haben dazu geschmunzelt, man wusste ja…

Wie sich die Geschichte wiederholt. Jetzt kommt Niko Pelinka, ORF-Chef-Büroleiter in spe und Mitglied der erzroten Rudas-Bruderschaft, daher und behauptet, keine Parteifunktion (in der SPÖ) innezuhaben und so von dieser auch vollkommen unabhängig zu sein. Keinesfalls behaupten möchte ich hier, dass Schnösel Pelinka dem seligen Jörg Haider in irgendeiner Form das Wasser hätte reichen können. Ähnlichkeiten gibt es aber insofern, als dass auch dem Niko Pelinka den Schmäh mit dem einfachen Parteimitglied niemand, der halbwegs bei Sinnen ist, abnehmen kann.

Nun geht das einfache Parteimitglied Nikolaus Pelinka noch einen Schritt weiter und lädt den SPÖ-Freundeskreis des ORF-Stifungsrates (dh diejenigen der unabhängigen ORF-Stiftungsräte, die zwar nicht von der SPÖ bestimmt wurden, sich aber – wahrscheinlich zufällig – zum “SPÖ-Freundeskreis” zusammengeschlossen haben – kurz kotz…) zur Fraktionssitzung in den SPÖ-Klub ein. Das einfache Parteimitglied lädt also zu einer Zusammenkunft in den SPÖ-Klub im Parlament – einfach so, wie es einfache Parteimitglieder ohne Funktion halt so machen. Wahrscheinlich spendiert das Buffet und ein gepflegtes Weinderl für den Ausklang auch die SPÖ – einfach so. Für wie blöd schauen die Buberl und Mäderl der roten Bruderschaft das übrige Österreich denn an?

Ja, ja, ich weiß – für sehr blöd. Aber warum gestandene, ehrliche SPÖ-Funktionäre, derer es einen Haufen gibt, sich von dieser Schnöselpartie um Rudas derart auf den Schädel scheissen lassen und diese noch nicht geteert und gefedert aus der Löwelstraße gejagt haben, erschließt sich mir nicht so ohne weiteres… ;)

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